SPÖ: Karenz Rechner, Frauenkonferenz, KH Oberwart

Eisenstadt, 18. 11. 2016 –

Hilfe bei Planung der gemeinsamen Kinderbetreuung: SPÖ Frauen Burgenland begrüßen Haushaltseinkommensrechner

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LR Verena Dunst, SPÖ

„Ich begrüße den neuen Haushaltseinkommensrechner, mit dem das gemeinsame Haushaltseinkommen während der Elternkarenz und der Elternteilzeit recht rasch ermittelt werden kann. Die Eltern sehen sofort, wieviel Geld insgesamt im Monat zur Verfügung steht, wenn sich beide die Kinderbetreuung gleichberechtigt teilen. Da immer mehr Elternpaare den Wunsch haben, sich die Kinderbetreuung von Anfang an gleichberechtigt aufzuteilen, ist diese Initiative ein weiterer Schritt in Richtung Gleichberechtigung“, lobt Landesfrauenvorsitzende Verena Dunst das neue Online-Tool nach dessen Präsentation durch Frauenministerin Sabine Oberhauser und Sozialminister Alois Stöger.

Mit dem Haushaltseinkommensrechner „gleich=berechnet“ können Eltern unterschiedliche Karenz-Modelle durchrechnen, deren finanzielle Auswirkung ermitteln und direkt vergleichen. Unter Einbeziehung verschiedener Größen wird das gemeinsame Haushaltseinkommen während der Elternkarenz und der Elternteilzeit ziemlich exakt abgeschätzt. Der Rechner ist unter https://www.gleich-berechnet.gv.at/ abrufbar.

„Mehr Väter in der Kinderbetreuung bedeuten bessere Chancen für Frauen am Arbeitsmarkt. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Arbeit zwischen Frauen und Männern gerechter aufgeteilt wird. Nehmen wir doch den Internationalen Männertag diesen Samstag zum Anlass, um über die Rollen von Mann und Frau nachzudenken. Aus Gesprächen weiß ich, dass viele Männer auch die Anforderungen eines guten, sich sorgenden Vaters und Partners auf Augenhöhe mit seiner Partnerin erfüllen wollen“, so Dunst in Hinblick auf den Internationalen Männertag am 19. November.


Arbeitszeitgestaltung zentrales Thema bei Landesfrauenreferentinnenkonferenz

Graz, am 18.10.2016 – Erwerbstätigkeit, Frauengesundheit und Gleichstellung standen im Zentrum der heurigen Landesfrauenreferentinnenkonferenz 2016, die in der Steiermark stattfand. Landesrätin Verena Dunst vertrat das Burgenland mit dem Thema Arbeitszeitgestaltung.

 

„Die Betreuung von Kinder

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Landesrätin Christine Baur, Tirol, Landesrätin Verena Dunst, Burgenland, Landesrätin Birgit Gerstorfer, Oberösterreich, Landesrätin Ursula Lackner, Steiermark, Landesrätin Katharina Wiesflecker, Vorarlberg , Landesrätin Beate Prettner, Kärnten, Martina Berthold, Salzburg

n, die Pflege von älteren oder kranken Menschen und den Beruf zu vereinbaren, ist für viele Österreicherinnen eine große Herausforderung. In einer immer noch sehr traditionellen Gesellschaft sind es vor allem die Frauen, die die Hauptlast der Vereinbarkeit tragen. 47 von 100 Frauen sind in Österreich teilzeitbeschäftigt. Außer Acht gelassen wird, dass es bereits bestehende gesetzliche Regelungen über Arbeitszeitmodelle gibt, die Frauen eine bessere Vereinbarkeit vom Beruf und Familie bei Vollzeitarbeit ermöglichen. Wir fordern eine bessere Information von Unternehmen und Mitarbeiterinnen über diese Möglichkeiten. Denn Frauen können Selbständigkeit und Unabhängigkeit nur über ein eigenes Einkommen erreichen“, so Frauenlandesrätin Verena Dunst. Der Antrag fand die Zustimmung aller anwesenden Landesrätinnen.

Des Weiteren bestärken die Frauenlandesrätinnen die Wichtigkeit der finanziellen Unterstützung bereits bestehender Mädchen- und Frauenberatungsstellen und weisen auf die Notwenigkeit hin, weitere Beratungsstellen in unterversorgten Regionen österreichweit zu forcieren.

Auch die Auswirkungen der Teilzeit- und Vollzeitarbeit auf das langfristige Erwerbseinkommen und die Pensionshöhe bei Frauen wurden intensiv diskutiert.

Im Bereich Gesundheit fordern die Landesfrauenreferentinnen ein verstärktes Augenmerk auf das Thema Gender Medizin. So wurde z.B. eine Einbeziehung der Materie in die Ärztinnen-/Ärzte-Ausbildungsordnung angesprochen.


Krankenhaus Oberwart: ÖVP macht Rechnungshof zum parteipolitischen Spielball!

KO Hergovich: „Beschlüsse zum KH Oberwart sind immer einstimmig mit ÖVP-Regierungsmitgliedern erfolgt.“

Es könne niemand etwas dagegen haben, die Kompetenz des Rechnungshof zu Rate zu ziehen, meint heute SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich zur Beauftragung des Bundesrechnungshofes zum Krankenhaus Oberwart. „Es ist aber schon eigenartig, dass die ÖVP bereits bei Auftragserteilung ein Endergebnis unterstellt. Gerade ÖVP-Abgeordneter Wolf als Rechnungshofausschuss-Obmann macht den unabhängigen Rechnungshof damit zum parteipolitischen Spielball!“, kritisiert Hergovich.

„Die ÖVP prüft damit ohnehin auch ihr eigenes Handeln. Immerhin sind alle Beschlüsse der Landesregierung zum Krankenhaus Oberwart einstimmig erfolgt – also mit Zustimmung der damaligen ÖVP-Regierungsmitglieder, die sich nun zum Teil auf der ÖVP-Abgeordnetenbank befinden“, erinnert der SPÖ-Klubchef. Bevor die ÖVP eine Klärung zum Krankenhaus Oberwart fordere, solle sie endlich ihre eigene Position zu den burgenländischen Spitälern klären. Die Volkspartei sei seit ihrer Abwahl in puncto Gesundheitsversorgung nur durch den „Vorschlag“ von Ex-Landesrätin Resetar aufgefallen, drei burgenländische Spitäler – darunter das Krankenhaus Güssing – zu schließen.

 

 

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