SPÖ: Soziale Arbeit, Sanierung L401

Eisenstadt, 17. 11. 2016 –

„Soziale Arbeit“: Landtag fordert mit breiter Mehrheit Master-Studiengang

Prohaska: „ÖVP und Minister Mitterlehner stehen unter Zugzwang!“

Einstimmig hat der Landtag heute einen von SPÖ und FPÖ eingebrachten Antrag beschlossen, der vom Wissenschaftsministerium die Genehmigung eines Master-Studiengangs „Soziale Arbeit“ an der FH Burgenland fordert. „Das ist ein klarer Auftrag an ÖVP-Wissenschaftsminister Mitterlehner, sein Veto aufzugeben und die inakzeptable Benachteiligung des Burgenlandes zu beenden“, sagt SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Doris Prohaska. Der Landtag stellt sich damit hinter die Petition von Studierenden, die von über 1.000 Personen unterstützt wird. „Vor allem die ÖVP ist jetzt unter Zugzwang“, erklärt SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich: „Immerhin steht der Verdacht im Raum, dass VP-Chef Mitterlehner eine Rechnung begleicht, weil das Burgenland der ÖVP-Forderung nach Studiengebühren eine Absage erteilt!“

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SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Doris Prohaska und Department-Leiter Prof.(FH) Mag.(FH) Dr. Roland Fürst mit betroffenen Studierenden der FH Burgenland

Seit 2014 wird an der FH Burgenland ein Bachelor-Studiengang für „Soziale Arbeit“ angeboten. Obwohl schon bei den Planungen vorgesehen war, dass es aufbauend auf das Bachelor-Studium ab dem Wintersemester 2017/18 auch einen Master-Studiengang geben soll, wird die Genehmigung bzw. Finanzierung nun vom Wissenschaftsministerium verweigert. „In jedem anderen Bundesland wurde ein derartiger Master-Studiengang genehmigt. Das Wissenschaftsministerium begeht einen Tabubruch, der sachlich durch nichts zu rechtfertigen ist“, kritisiert Prohaska.

Der Schaden sei enorm – für die Studierenden, die großteils berufstätig sind und nicht an eine andere FH pendeln können, ebenso wie für das Burgenland, das Sozialarbeiter mit Führungskompetenzen dringend benötigt. Der Landtag fordert die Genehmigung des Master-Studiengangs „Soziale Arbeit“ ab dem Semester 2017/18. „Der Wissenschaftsminister muss jetzt runter vom hohen Ross und wieder zurück an den Verhandlungstisch“, fordert Prohaska.


Reinersdorf, 16. November 2016 –

Die Landesstraße zwischen Reinersdorf und Heiligenbrunn wird zurzeit saniert und war zu diesem Zweck für den Verkehr gesperrt. Vom Baufortschritt vor Ort überzeugten sich Landesrat Helmut Bieler gemeinsam mit Heiligenbrunns Vizebürgermeister Dietmar Babos und Gemeinderat Johann Keller.

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