SPÖ: Weinsegnung, E Carsharing, Klimameilen, Arbeitnehmer Förderung, Eisenstadt Domplatz Chaos

Eisenstadt, 15. 11. 2016 –

Weinsegnung im Landesweingut Burgenland

Dunst: Weinbauschule ist Garant für hohe Qualität der Ausbildung

Zur Weinsegnung rund um den Landesfeiertag hatte die Weinbauschule Eisenstadt am Montag, 14. November, geladen. Die traditionelle Segnung des Jahrgangs 2016 fand im Weinkeller der Fachschule für Weinbau, die seit drei Jahren unter dem Markennamen „Landesweingut Burgenland“ firmiert, statt. Im Beisein von Agrarlandesrätin Verena Dunst, Landtagspräsident Christian Illedits, Landesamtsdirektor Mag. Ronald Reiter, Direktor MMag. Markus Prenner und vieler weiterer hochrangiger Gäste aus Politik, Verwaltung und Weinwirtschaft nahm Generalvikar Mag. Martin Korpitsch die Segnung des jungen Weins vor.

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Agrarlandesrätin Verena Dunst und Landtagspräsident Christian Illedits mit Generalvikar Korpitsch, Weinkönigin Anna I. und Direktor MMag. Markus Prenner bei der Weinsegnung

Agrarlandesrätin Verena Dunst betonte die große Bedeutung des Weins für die burgenländische Wirtschaft und den Tourismus, aber auch als Imageträger für das Land. Der Landesweinbauschule  und dem Landesweingut komme dabei eine wichtige Rolle zu. Dunst: „Wer Qualität bieten und international bestehen will, braucht Kompetenz und eine gute Ausbildung, wie sie hier in der Fachschule für Weinbau geboten wird. Dieses Qualitätsdenken setzt sich durch und zeigt sich auch am internationalen Erfolg unserer Winzer.“ Jeder 17. Arbeitsplatz werde von der Weinwirtschaft und dem Tourismus abgesichert, so die Landesrätin.
Der Jahrgang 2016 sei, so Weinkönigin Anna I., „ein qualitativ sehr guter Jahrgang. Er hat im Vergleich zu anderen Jahrgängen mehr Säure und weniger Alkoholgehalt und ist sehr fruchtbetont“.

Die Landwirtschaftliche Fachschule in Eisenstadt zeichne sich durch Innovation sowie eine breite Basis in der Ausbildung durch die Vielfalt der unterschiedlichen Zusatzrichtungen aus, so Dunst. Außerdem habe die LFS Eisenstadt einen exzellenten Ruf im Bereich der Versuchstätigkeit in all unseren Bereichen, vor allem aber im Bereich der Mikrovinifizierung und in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Weinbau. „Wir haben hier modernste Kellertechnik gepaart mit zeitgemäßer Weinkeller-Architektur und somit die besten Voraussetzungen für den Nachwuchs im Weinbau.“ Im Betriebszweig „Kellerwirtschaft“ werden die Schülerinnen und Schüler mit den verschiedenen Möglichkeiten der Traubenverarbeitung und Weinproduktion vertraut gemacht. Hier erlernen sie auch das Verkosten und die chemische Analyse von Weinen.

Die Weinbauschule bewirtschaftet  mehrere Hektar Rieden und bildet gemeinsam mit dem Bundesamt für Weinbau und der Weinakademie ein Kompetenzzentrum für den Weinbau. Der Lehrbetrieb vertreibt die Produkte unter der Bezeichnung „Landesweingut Burgenland“.


E-CarSharing im Burgenland – Landesrätin Verena Dunst zieht positive Bilanz

Dunst: „Mobilität mit reinem Gewissen“

Was in den großen Städten Europas längst Alltag ist, ist seit knapp fünf Monaten nun auch im Burgenland Realität  – das sogenannte „CarSharing“. Im Burgenland ist im Frühjahr im Rahmen der Dorferneuerung ein Projekt zum Thema E-Car Sharing angelaufen. In Kooperation mit der Energie Burgenland starteten die Gemeinden Siegendorf,  Purbach, Neusiedl am See, Hornstein und Großpetersdorf ein Pilotprojekt, bei dem der Bevölkerung Elektrofahrzeuge sowie die notwendigen Ladestationen zur Verfügung gestellt werden. „Ziel des Projekts ist es, Menschen, die kein Auto haben, weil sie es sich nicht leisten können oder weil sie keines wollen, Mobilität zu ermöglichen“, so Landesrätin Verena Dunst in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Mag. Rainer Porics, Bürgermeister der Marktgemeinde Siegendorf,  Energie Burgenland Service GmbH Geschäftsführer Ing. Thomas Torda und DI Wolfgang Wallner Leiter des Referats Dorfentwicklung im Amt der Burgenländischen Landesregierung.

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Landesrätin Verena Dunst, Mag. Rainer Porics, Bürgermeister der Marktgemeinde Siegendorf, Energie Burgenland Service GmbH Geschäftsführer Ing. Thomas Torda und DI Wolfgang Wallner Leiter des Referats Dorfentwicklung im Amt der Burgenländischen Landesregierung

Im Burgenland wird Zukunft gelebt. Mit dem Projekt E-CarSharing bringt das Burgenland  nicht nur umweltfreundliche Elektrofahrzeuge auf die Straße, sondern unterstützt die Burgenländerinnen und Burgenländer bei der Abdeckung von notwendigen Bedarfsfahrten, die nicht täglich anfallen. „Das „CarSharing“ soll nicht nur der Umwelt, sondern vor allem den sozial schwächeren Bürgern dienen. Wir setzen damit einen wichtigen Schritt für ein nachhaltig sauberes Burgenland und bieten jenen Bürgerinnen und Bürgern, die nicht täglich ein Fahrzeug benötigen, ein  flexibles und kostengünstiges Mobilitätskonzept“, so Landesrätin Verena Dunst.

Mag. Rainer Porics, Bürgermeister von Siegendorf, zeigt sich vom Pilotprojekt ebenfalls angetan. „Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Das Projekt ist von der Bevölkerung sehr gut angenommen worden und ich bin überzeugt und hoffe natürlich, dass die Bürger das Angebot auch weiterhin annehmen werden“, erklärt Porics. Der Gemeinde Siegendorf ist eine gute Ökobilanz wichtig. Neben effizienten Energiekonzepten und der Förderung von Photovoltaikanlagen wird nun auch seit einigen Monaten im Bereich Verkehr ein Zeichen gesetzt.

Das Konzept ist einfach
Das Elektrofahrzeug wird an einem Standort in der Gemeinde platziert und kann von allen Gemeindebürgern genutzt werden. Die Inanspruchnahme erfolgt nach einmaliger Anmeldung unter www.energieburgenland.at/carsharing oder beim jeweiligen Gemeindeamt. Anschließend erhalten angemeldete Bürger eine Energie Burgenland-Mobilitätskarte. Diese Karte wird zum Aufsperren des Elektroautos benötigt. Genutzt werden können damit dann alle TANKE-Ladestationen im Raum Wien, Niederösterreich und Burgenland.

Geringe Kosten
Die Kosten für die Nutzung eines CarSharing-Autos sind gering. Die monatliche Mindestgebühr beträgt Euro 14,40 und beinhaltet eine Nutzung von 4 Stunden. Für jede weitere Stunde fällt eine Gebühr von Euro 3,60/Stunde an, unabhängig von der zurückgelegten Kilometeranzahl. Das Elektrofahrzeug ist bei einem Selbstbehalt von Euro 350,- zudem vollkaskoversichert.


Viele kleine Schritte für eine bessere (Um)Welt

Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf gratulierte der Volksschule Mörbisch am See zum Gewinn bei der Klimameilen-Kampagne

Zu Fuß, mit dem Roller oder mit dem Fahrrad zur Schule – der Verzicht auf das Auto ist in vielen Bildungseinrichtungen ein großes Thema. Zahlreiche Schulen und Kindergärten aus ganz Österreich nahmen deshalb auch heuer wieder an der vom Klimabündnis organisierten und vom BMLFUW geförderten „Klimameilen-Kampagne“ teil. Dabei wurden die fleißigsten Einrichtungen ausgewählt: die 90 Kinder der Volksschule Mörbisch am See, bereits seit 2013 auch Klimabündnis-Schule, sammelten in 20 Tagen mit klimafreundlichen Schulwegen 4.044 Klimameilen und wurden damit nicht nur Sieger des Burgenlandes, sondern auch Gewinner der gesamten Ostregion. „Es gibt Alternativen zum Elterntaxi. Gleichzeitig mindert man das vor vielen Schulgebäuden zu hohe Verkehrsaufkommen. Die Klimameilen-Kampagne schafft dafür das notwendige Bewusstsein. Es freut mich, dass immer mehr Schulen im Burgenland daran teilnehmen. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich nämlich die Teilnehmerzahl von 14 auf 24 Schulen erhöht. Insgesamt haben unsere Kinder im Burgenland heuer knapp 24.000 Klimameilen erreicht und darauf können wir sehr stolz sein“, so Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf Umweltlandesrätin Astrid Eisenkopf, die gemeinsam mit Mag. Heinz Josef Zitz, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Burgenland, Bürgermeister Jürgen Marx und DIin Martina Nagl vom Klimabündnis Österreich den SchülerInnen und Pädagoginnen vor Ort zum tollen Erfolg gratulierte.

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Natur- und Umweltschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf gratulierte gemeinsam mit Mag. Heinz Josef Zitz, Amtsführender Präsident des Landesschulrates für Burgenland, Bürgermeister Jürgen Marx und DIin Martina Nagl vom Klimabündnis Österreich den SchülerInnen und Pädagoginnen der Volksschule Mörbisch am See zum tollen Erfolg

Die Klimameilen-Kampagne findet jährlich statt. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche, Eltern und PädagogInnen zu einer gesunden und klimafreundlichen Mobilität anzuregen. Von März bis Oktober können Kindergärten, Schulen und Horte von der 1. bis zur 7. Schulstufe mitmachen. Jeder zu Fuß, mit dem Rad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegte Schul- bzw. Kindergartenweg entspricht einer Klimameile und wird mit einem Aufkleber für das Sammelheft belohnt. Österreichweit haben heuer 238 Bildungseinrichtungen 448.470 Klimameilen gesammelt. Diese Klimameilen wurden bei der derzeit laufenden UN-Klimakonferenz in Marrakesch gemeinsam mit dem Leiter der Österreichischen Delegation, Helmut Hojesky vom BMLFUW, an die Chefin des UN-Klimasekretariats, Patricia Espinosa, übergeben. Der Verkehrsverbund Ost-Region unterstützte auch heuer wieder die „Klimameilen-Kampagne“, die nicht nur Schülern, sondern auch Eltern eine umweltfreundliche, sichere und nicht zuletzt komfortable Mobilität näherbringen soll. Als Belohnung für das fleißige Sammeln von Klimameilen gab es für die Kinder der Volksschule Mörbisch am See einen Besuch im Tiergarten Schönbrunn.


Arbeitnehmerförderung ist wichtiger Impuls für ArbeitnehmerInnen und Arbeitsmarkt

Mit der Arbeitnehmerförderung unterstützt das Land Burgenland die Burgenländerinnen und Burgenländer durch Qualifikationsförderung, Fahrtkostenzuschuss und Lehrlingsförderung. „Diese Förderungen sind ein wichtiger Impuls für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für die burgenländischen Lehrlinge und für den Arbeitsmarkt im Burgenland“, betont Soziallandesrat Norbert Darabos. In der gestrigen Sitzung des Arbeitnehmerförderungsbeirats wurden den Mitgliedern die aktuellen Zahlen präsentiert.

Förderungen für Arbeitnehmer im Burgenland sind ein wichtiges Instrument, um für einen sozialen Ausgleich für Personen mit niedrigem Einkommen zu sorgen. Das Land Burgenland und der Arbeitnehmerförderungsbeirat sind permanent bemüht, die Leistungen zu verbessern. Im Jahr 2015 wurden über 5.700 Förderanträge positiv abgeschlossen. Mehr als 2,6 Mio. Euro wurden ausbezahlt. Davon entfielen 1,4 Mio. Euro auf den Lehrlingsförderungszuschuss, über 16.000 Euro auf Wohnkostenzuschuss, mehr als 460.000 Euro auf Qualifikationsförderungszuschuss und knapp 800.000 Euro entfielen auf den Fahrtkostenzuschuss für PendlerInnen.

Für das Jahr 2016 sind bis jetzt über 4.800 Anträge eingelangt und mehr als 1,8 Mio. Euro wurden bereits im Rahmen der Arbeitnehmerförderung für das Jahr 2016 ausbezahlt.


Domplatz-Chaos zeigt einmal mehr die kurzsichtige Planung des Eisenstädter Bürgermeisters!

LAbg. VBgm. Kovacs: „Korrekturen rasch vornehmen, bevor jemand zu Schaden kommen!“

In den letzten Tagen häufen sich die Berichte über das Verkehrschaos nach der Umgestaltung des Eisenstädter Domplatzes. Bei einem Lokalaugenschein vor Ort zeigt sich heute, dass die Verhaltensregeln weiterhin unklar sein dürften – sowohl für Autofahrer, als auch für die vielen Schülerinnen und Schüler, erklärt Vizebürgermeister LAbg. Günter Kovacs: „Wir fordern seit Jahren ein Gesamtkonzept für den Verkehr in Eisenstadt. Umgesetzt werden seitens der ÖVP-Stadtregierung aber immer nur Einzelprojekte. Diese Projekte – wie etwa der Eisenstädter Stadtbus, für den wir uns intensiv eingesetzt haben – sind natürlich wichtig, müssen aber auch gut zusammenspielen. Das Ergebnis dieser kurzsichtigen Planung des Bürgermeisters ist ein Fleckerlteppich an Maßnahmen, der mitunter zu gefährlichen Situationen wie am Domplatz oder zu Stau wie täglich in der Rusterstraße führt.“ Kovacs fordert daher rasch Korrekturen und ein Gesamtverkehrskonzept, das den Namen verdient.

Im Falle des Domplatzes hat die SPÖ Eisenstadt schon mehrfach die Verlegung des Busbahnhofes an einen anderen Standort angeregt. „Mittlerweile scheint am Domplatz eine Auslastungsgrenze erreicht. Vor allem die neue Bushaltestelle am linken Straßenabschnitt sorgt für täglich programmierte Staus. Seitens des Buschaffeure hört man zunehmend, dass es mittlerweile zu gefährlich sei, den Domplatz anzufahren“, erzählt Kovacs. Der SPÖ-Vizebürgermeister fordert daher Sofortmaßnahmen: „Es sollten rasch Korrekturen vorgenommen werden bevor jemand zu Schaden kommen – statt darauf zu warten, dass sich die Verkehrsteilnehmer an das  Chaos gewöhnen!“ Statt zu reagieren, wurden die Bedenken des SPÖ-Politikers in der letzten Gemeinderatssitzung von ÖVP und Grüne beiseite gewischt.

 

 

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