ÖVP: Breitband für Alle, Sozialleitungen

Oberschützen, 15. 11. 2016 –

Südburgenland-Kongress: Breitband für jeden Haushalt

In Oberschützen fand gestern die zweite Bezirksveranstaltung im Rahmen des Südburgenland-Kongresses statt. Unter dem Motto „Starke Ideen für ein schnelles Internet“ wurde in Oberschützen unter anderem über die Breitbandversorgung im Südburgenland diskutiert.

spö

Ing. Reinhard Baumgartner, MBA, LAbg. Bgm. Georg Rosner, LAbg. Mag. Michaela Resetar, KO LAbg. Mag. Christian Sagartz, NR Dipl.-Ing. Niki Berlakovich, Bgm. Hans Unger, LAbg. Bgm. Walter Temmel

„Die Digitalisierung ist nicht aufzuhalten, sie findet bereits seit längerer Zeit statt. Ein Breitbandanschluss ist dabei ein wichtiger Aspekt. Aber: Breitband ist nicht nur ein Thema der Technik, es ist ein Thema der Menschen“, unterstreicht Michaela Resetar die Bedeutung einer funktionierenden Breitbandverbindung für das Südburgenland.

Nationalrat Niki Berlakovich spricht die Sorgen der Bevölkerung im Südburgenland an: „Die Menschen haben den Eindruck, dass die Breitbandversorgung schlechter wird, und nicht besser. Die jetzige Infrastruktur kann mit den raschen Lebensbedingungen und ‑anforderungen teilweise nicht mehr mithalten, weil sich die Technik immer schneller weiterentwickelt. Davon sind viele Lebensbereiche, vom Gewerbe, Handwerk und Tourismus, über die Landwirtschaft bis hin zu Telearbeitsplätzen, betroffen.“

Als Gesprächspartner stand Ing. Reinhard Baumgartner, MBA, verantwortlich für den Bereich Vertrieb und Kommunikation bei der  NÖ Glasfaserinfrastrukturges.m.b.H (nöGIG), der Bevölkerung vor Ort Rede und Antwort. Er sieht die öffentliche Hand gefordert, die Versorgung des Endkunden sicherzustellen: „Es reicht nicht, Glasfaseranschlüsse bis in die Gemeinden zu bringen, sondern direkt bis in die Wohnungen und Häuser. Hier ist die öffentliche Hand gefordert, aktiv zu werden, insbesondere im ländlichen Raum. Ähnlich wie bei der Wasser- und Kanalversorgung müssen Gemeinden auch im Bereich Breitbandinternet ein Infrastrukturanbieter werden.“

Die Menschen im Südburgenland wissen am besten, wie der Aufschwung in der Region zu schaffen ist. Eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung des Südburgenlandes ist eine flächendeckende Breitbandversorgung. Darüber konnten wir mit der Bevölkerung diskutieren und konkrete Ideen und Projekte sammeln. Diese gilt es nun, weiter auszuarbeiten und im Burgenländischen Landtag umzusetzen“, berichtet Sagartz.


ÖVP Burgenland für Anpassung der Sozialleistungen

„Österreich soll die Höhe der Familienbeihilfe an den Wohnsitz des Kindes anpassen können. Hier ist die EU gefordert. Die SPÖ sollte dieses Vorhaben lieber unterstützen, anstatt im Schmollwinkel zu stehen“, unterstreicht Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Die Volkspartei Burgenland unterstützt damit den Vorstoß der ÖVP-Minister Hans Jörg Schelling, Sophie Karmasin und Sebastian Kurz. „Österreich ersucht die Kommission um Unterstützung, damit die Indexierung der Familienbeihilfe erfolgen kann. Dieser Schritt ist für gerechte Sozialleistungen entscheidend“, so Thomas Steiner.

Konkret setzt sich die Volkspartei Burgenland für zwei Punkte ein:

  • Bezug der Familienbeihilfe so anpassen, dass diese für im Ausland lebende Kinder an die dortigen Lebenshaltungskosten angepasst werden
  • Gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen, dass der Bezug von Sozialleistungen für zugewanderte Arbeitnehmer aus anderen EU-Staaten in Österreich erst nach fünf Jahren zusteht

„Wir wollen mehr Fairness und eine deutliche Entlastung des Familienlastenausgleichfonds“, betont Thomas Steiner. „Die ÖVP-Minister sind auf dem richtigen Weg, die SPÖ soll mitarbeiten anstatt schmollen.“

 

 

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