SPÖ: Uhudler 2017, Regionalität, Boy’s Day 2016, ÖBB Matthä bei LH Niessl, Alleinerziehende, Niessl – Landesfeiertag, Bankomatgebühren

Moschendorf, 10. 11. 2016 –

UHUDLER 2017: Vom illegalen Trunk zum Kultgetränk

Unter dem Titel „Uhudler 2017“ fand in Moschendorf eine vielbesuchte Informationsveranstaltung über die weitere Zukunft des Kultgetränks und die Bedeutung für die gesamte Region statt. Während sich die Gespräche zum Uhudler noch vor wenigen Monaten um Auspflanzungsverbote und drohende Rodungsbescheide drehte, war die Veranstaltung Mittwochabend im Weinmuseum Moschendorf von Aufbruchsstimmung gekennzeichnet.

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Gerhard Pongracz, Dr.in Nicole Wild, Ing.in Verena Klöckl, Landesrätin Verena Dunst, Werner Unger, Mag.a Cornelia Krajasits, Matthias Mirth

„Wir haben unglaublich viel erreicht“, so LRin Verena Dunst. „Aus einem verbotenen Trunk wurde ein Kultgetränk, aus Saft wurde Wein, statt Strafzahlungen für verbotenen Ausbau gibt es Entschädigungen für Frostschäden, und statt illegalem Verkauf gibt es nun offizielle Unterstützung durch das Weinmarketing.“

Landesrätin Verena Dunst diskutierte im Weinmuseum mit WinzerInnen und VertreterInnen aus der Region die rechtlichen Möglichkeiten für einen zielgerichteten Ausbau der Anbaufläche. Bezirkshauptfrau Dr. Wild und Weinexpertin Ing. Klöckl erläuterten im Zuge der Veranstaltung die rechtlichen Bestimmungen für Neu- und Wiederbepflanzung und die weitreichenden Möglichkeiten einer Unterstützung durch öffentliche Mittel. Geht man von den Erfahrungen des heurigen Jahres aus, dann sollte einer deutlichen Ausweitung des Pflanzgebietes 2017 nichts im Wege stehen. Von ganz besonderer Bedeutung ist allerdings, die Einhaltung der Fristen und Rahmenbedingungen, wie von beiden ReferentInnen betont wurde. Die diesbezüglichen Unterlagen können über das Büro der Landesrätin bezogen werden.

Ebenfalls anwesend waren VertreterInnen des neu gegründeten Vereins „Uhudler Land“. „Ziel des Vereins ist die Nutzung des großen Potentials des Uhudlers für die Vermarktung der gesamten Region“, führte Projektleiterin Mag.a Krajasits aus. Dabei geht es nicht nur um den Tourismus, sondern generell um die Vernetzung aller Aktivitäten, die schon durchgeführt werden oder derzeit in Planung sind. Dazu zählt auch die Initiative zur besseren touristischen Nutzung der Kellerstöckln.

LRin Verena Dunst: „Wir müssen das Bewusstseins für die Schönheit dieser Region verstärken und das Potential voll ausschöpfen. Der Uhudler gibt uns jetzt die Möglichkeit dazu. Selbstverständlich unterstützen wir all diese Initiativen aus Mitteln des Landes und auch aus der EU.“


Vorzeigeprodukt für Regionalität und Qualität

Agrarlandesrätin Verena Dunst: Burgenländische Weidegans als landwirtschaftliche und touristische Besonderheit mit Zukunftspotential

Den 11. November 2016, den bevorstehenden burgenländischen Landesfeiertag, nahm Agrarlandesrätin Verena Dunst zum Anlass, um in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Mag. Gerold Stagl und Gänsezüchter Siegfried Marth, Obmann Genussregion Südburgenländische Weidegans, im Kremayrhaus in Rust über die Bedeutung von Regionalität und Qualität hinsichtlich heimischer Produkte insgesamt gesehen und im speziellen über die Wichtigkeit der Weidegans für das Burgenland – vor allem über dessen Bedeutung rund um „Martini“ – zu informieren.

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Bürgermeister Mag. Gerold Stagl, Agrarlandesrätin Verena Dunst, und Gänsezüchter Siegfried Marth, Obmann Genussregion Südburgenländische Weidegans

Das Burgenland ist ein Land mit großer landschaftlicher, wie auch landwirtschaftlicher Vielfalt. Diese positiven Parameter, das pannonische Klima und der gute Boden führen zu herausragender Qualität und Einzigartigkeit bei den heimischen Produkten. „Derzeit werden im Burgenland an die 7.500 Gänse gehalten, wobei der Selbstversorgungsgrad bei 32% liegt. Hier haben wir noch Luft nach oben! Deshalb appelliere ich an die Konsumentinnen und Konsumenten, auf burgenländische Produkte, auf Gänse von heimischen Züchtern und Produzenten, zu vertrauen und damit gleichzeitig auf Regionalität und Qualität zu setzen“, so Dunst.

Gleichzeitig verwies die Agrarlandesrätin auf die bis 2020 bestehenden guten Fördermöglichkeiten für – auch bereits bestehende – landwirtschaftliche Betriebe hinsichtlich baulicher Investitionen und infrastruktureller Veränderungsmaßnahmen mit Blickrichtung Direktvermarktung. Dunst dazu: „Unsere Stärke liegt in der hervorragenden Qualität! Um die Konkurrenzfähigkeit der burgenländischen Landwirtschaft zu stärken, möchte ich Qualitätskriterien, wie Regionalität, Herkunft und nachhaltige Produktionsweisen in den Vordergrund rücken, denn das Burgenland hat in diesem Bereich einen guten Ruf, den es auszubauen gilt! Mein Ziel ist es daher, diese Besonderheiten herauszustreichen und die bäuerlichen Betriebe beim Ausbau der Qualitätsproduktion zu unterstützen, die Wettbewerbskraft unserer Betriebe weiter stärken und unseren Qualitätsweg konsequent zu prolongieren.“

Die Erzeugung und der Konsum regionaltypischer, hochwertiger und gesunder Lebensmittel helfen den bäuerlichen Betrieben genauso, wie der Gastronomie, dem Tourismus und der gesamten Bevölkerung. „Ziel von Initiativen, wie beispielsweise dem Festival ‚Gans Burgenland‘ in Rust, ist es daher auch, die Partnerschaft zwischen Produzenten, Verarbeitern, Handel, Gastronomie und Konsumenten zu vertiefen und so die Wertschöpfung im Land und in der in der Region zu belassen! Initiativen, wie die Vermarktung der burgenländischen Weidegans, die die regionale Landwirtschaft stärken, werden auch in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen, denn im Burgenland muss es heißen: Aus der Region, mit der Region, für die Region!“ Um die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Produzenten und Direktvermarkter in Zukunft noch weiter zu stärken plant Dunst im Dezember dieses Jahres die Initiative „Land im Glas“ ins Leben zu rufen. Mit dieser Maßnahme will die Agrarlandesrätin eine Saisonverlängerung für burgenländische Produkte erreichen und mittels Veredelung die Wertschöpfung steigern.

 

Boys‘ Day 2016: Burschen lernen Sozialberufe kennen

30 Einrichtungen im Burgenland öffnen für Burschen ihre Türen

Am Donnerstag findet bereits zum neunten Mal der bundesweite Aktionstag des Sozialministeriums statt, um junge Männer für Erziehungs- und Pflegeberufe zu begeistern. Familienlandesrätin Verena Dunst begrüßt den Aktionstag: „Ich bin sehr erfreut über die heutige Aktion. Es ist an der Zeit, die starren Rollenbilder aufzubrechen. Viele junge Männer haben großes Interesse soziale Berufe auszuüben. Oft fehlt es aber an der Gelegenheiten da hinein zu schnuppern und in weiterer Folge Fuß zu fassen.“ Christian Huisbauer, Koordinator des Boys´Day im Burgenland erreicht über die Aktion über 400 junge Männer im Burgenland: „Wir haben heuer über das ganze Jahr über verteilt 14 Workshops für Burschen zu Themen wie Lebensvorstellungen, Männerbilder, Berufswahl und Geschlechterklischees an elf Schulen im Burgenland angeboten. 30 Einrichtungen machen im Burgenland beim Boys´ Day 2016 mit.“

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Familienlandesrätin Verena Dunst, Boys´ Day Koordinator Christian Huisbauer

Ziel des Boys‘ Day ist es, Burschen die Tätigkeitsbereiche von sozialen, pflegerischen und pädagogischen Berufen näher zu bringen und ihre Potenziale und Fähigkeiten sichtbar zu machen. Mädchen und Burschen steht theoretisch jede Ausbildung offen. In der Praxis aber findet immer noch eine überwiegend geschlechtstypische Berufswahl statt.

Laut Lehrlingsstatistik der WKÖ (2015) bilden weiterhin die Berufe in den Bereichen Metall und Elektrotechnik die Spitze der beliebtesten Lehrausbildungen bei Burschen. Die Berufsgruppen Soziales und Erziehung sind mit über 70 % Frauenanteil ein klar weiblich dominierter Bereich. Und männliche Bezugspersonen werden in diesem Bereich dringend gebraucht. Um jungen Männern alternative Jobmöglichkeiten aufzuzeigen, wird der Boy´s Day veranstaltet. Österreichweit nehmen am Boys’Day über 400 Einrichtungen teil.


ÖBB-Holding Vorstandsvorsitzender Matthä auf Arbeitsbesuch im Burgenland

Der neue Vorstandsvorsitzende der ÖBB-Holding AG, Andreas Matthä, stattete heute, Donnerstag, Landeshauptmann Hans Niessl einen Arbeitsbesuch ab. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Ausbau der Bahninfrastruktur im Burgenland. Die ÖBB seien seit Jahren sehr wichtiger sowie verlässlicher und kompetenter  Partner des Landes, so Niessl, der sich davon überzeugt zeigte, dass man auch weiterhin gut zusammenarbeiten werde.

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LH Hans Niessl empfängt den neuen ÖBB-Holding Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä zu einem Arbeitsgespräch im Burgenland

Andreas Matthä wurde am 4. Juli 2016 vom Aufsichtsrat der ÖBB-Holding AG zum neuen Vorstandsvorsitzenden der ÖBB-Holding AG bestellt. Matthä ist seit über drei Jahrzehnten für die ÖBB tätig und verantwortete seit 2008 verschiedene Vorstandsfunktionen mit den Schwerpunkten Finanzen, Strategie und Anlagenmanagement in der ÖBB-Infrastruktur AG. Er war für die Umsetzung von wesentlichen Schieneninfrastrukturprojekten verantwortlich sowie federführend an der Konzeption des „Zielnetzes 2025+“ beteiligt, dem umfassenden Gesamtkonzept für die Bahninfrastruktur mit Erweiterungs- und Modernisierungsinvestitionen bis über 2025 hinaus. Auch die Ausarbeitung des ÖBB-Rahmenplans, dem Schienen-Ausbauprogramm für die nächsten Jahre, konzipierte er maßgeblich mit.


Plattform für Alleinerziehende 2016

Gemeinsam an einem Strang ziehen für Alleinerziehende

Mehrere Vereine und Organisationen folgten der Einladung von Familienlandesrätin Verena Dunst zur Plattform für Alleinerziehende. Die Plattform bietet die Möglichkeit, Netzwerke aufzubauen und gemeinsam weitere Schritte für die Verbesserung von Alleinerziehenden zu setzen. Im Eisenstädter Landhaus berichteten die TeilnehmerInnen über ihre Erfahrungen zur Thematik. „Alleinerziehende haben es in vielen Lebenssituationen sehr schwer. Wir wissen, dass gerade unter den Alleinerziehenden die Armutsgefährdung besonders hoch ist. Betroffen sind zumeist Frauen“, so Familienlandesrätin Verena Dunst.

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TeilnehmerInnen Plattform für Alleinerziehende

Gleich zwei Interessensvertretungen stellten ihre aktuellen Themen vor. Mag.a Gabi Tremmel-Yakali von der Arbeiterkammer Burgenland präsentierte einen Bericht der AK über den Wiedereinstieg nach der Karenz. „Im Hinblick auf den Wiedereinstieg von Alleinerziehenden und Paaren stellte sich heraus, dass Alleinerziehende wesentlich später den Berufseinstieg schaffen. Genau da muss man ansetzen und Rahmenbedingungen schaffen“, so Mag.a Gabi Tremmel-Yakali. Familienlandesrätin Verena Dunst: „Ganztägige oder verschränkte Schulformen sind die Zukunft. Sie helfen Kindern und deren Eltern, und vor allem Alleinerziehenden.“

Zudem stellte die ÖPA – Österreichische Plattform für Alleinerziehende – ihre aktuellen Themen vor. Die ÖPA vertritt die Interessen aller Ein-Eltern-Familien und macht die Lebenssituation von Alleinerziehenden sichtbar. „Unser Engagement gilt Alleinerziehenden, getrennt lebenden Eltern, Patchworkfamilien und deren Kindern“, so inhaltliche Leiterin DSA Jana Zuckerhut.

Nach dem Input von AK und ÖPA diskutierten alle Anwesenden, um gemeinsame Ziele für die Zukunft zu formulieren. „Netzwerke sind wichtig. Daher wollen wir uns zwei Mal im Jahr treffen, um auf Anliegen von Alleinerziehenden einzugehen und Lösungen zu finden. Vom Land Burgenland gibt es Familienberatungsstellen in drei Bezirken im Burgenland. In Frauenkirchen, Mattersburg und Oberwart können auch Alleinerziehende kostenlos und rasch hilfreiche Informationen und Unterstützung einholen“, so Familienlandesrätin Verena Dunst.


LH Hans Niessl, SPÖ

LH Hans Niessl, SPÖ

Landeshauptmann Hans Niessl möchte sich im Rahmen des burgenländischen Landesfeiertages bei den Burgenländerinnen und Burgenländern bedanken. „Im Herbst letzten Jahres wurden über 300.000 Flüchtlinge und Migranten im Burgenland medizinisch erstversorgt und verpflegt. Ich möchte mich daher zu „Martini“ bei der Polizei, dem Österreichischen Bundesheer, den Rettungsorganisationen und bei den vielen Freiwilligen im Burgenland herzlich bedanken. Wir haben im Burgenland, in einem enormen Spannungsfeld gezeigt, dass wir in schwierigen Momenten – wie auch 1956 und 1989 – immer helfen und daher ein kleines Land mit großem Herzen sind. Trotz der immensen Herausforderungen konnten wir auch 2016 unser Bundesland weiter voranbringen. Das höchste Wirtschaftswachstum, Beschäftigungsrekord, sinkende Arbeitslosigkeit und die besten Tourismuszahlen in der Landesgeschichte zeigen, dass sich das Burgenland dank der gemeinsamen Kraftanstrengung in die richtige Richtung entwickelt.“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Das Burgenland hat eine andere Geschichte, eine andere Entwicklung als die restlichen Bundesländer Österreichs. Die Burgenländer hatten schwierigere Lebens- und Arbeitsbedingungen als die Bewohner anderer Bundesländer. Unser Bundesland ist erst seit dem Jahr 1921 ein Teil von Österreich. Damit sind wir das jüngste aller 9 Bundesländer. „Das Jahr 2016 steht somit für ein doppeltes Jubiläum für unser Heimatland Burgenland. Wir feiern 95 Jahre Burgenland und haben vor wenigen Tagen 60 Jahre „Brücke von Andau“ gedacht, so LH Niessl.

Das Burgenland als Spitzenreiter Österreichs
Das Jahr 2016 wurde im Burgenland bewusst zum Jahr der Bildung erklärt. „Gute Bildung ist das Fundament einer erfolgreichen Zukunft unseres Landes. Aufbauend auf den guten Bildungsstandards im Burgenland, konnten wir in vielen Bereichen zur Nummer 1 in Österreich werden. Das Wirtschaftswachstum im Burgenland von +2,2% ist das mit Abstand höchste aller österreichischen Bundesländer. Wir haben einen historischen Höchststand an Arbeitsplätze im Land, zudem sinkt seit September die Arbeitslosigkeit. Im Tourismus sind wir bei den Zuwachsraten der Übernachtungen an der 2. Stelle Österreichs. Das Burgenland, als kleinstes Bundeland, zeigt einmal mehr, dass man mit Innovation, Leistungsbereitschaft und Zusammenarbeit sehr viel erreichen kann.“, betont der burgenländische Landeshauptmann.


Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst spricht sich erneut für ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren aus

Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst spricht sich angesichts des jüngsten Vorstoßes der BAWAG erneut für ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren aus.

Die BAWAG hatte in den vergangenen Tagen als erstes großes österreichisches Bankinstitut tausende Kunden vor die Wahl gestellt, entweder auf ein neues, teureres Kontomodell umzusteigen oder das Konto würde seitens der Bank gekündigt werden. Bei den neuen Kontomodellen sind jedoch bei den billigsten Varianten Bankomatabhebungen und andere Automatentransaktionen nicht mehr gratis.
„Ich finde diese Vorgangsweise besonders bedenklich, weil die österreichischen Banken noch im Sommer angekündigt hatten, keine Bankomatgebühren für die eigenen Kundinnen und Kunden einzuführen“, meint Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst.

„Dieser erneute Vorstoß einer Bank zeigt deutlich, dass nur ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren unsere Konsumentinnen und Konsumenten wirksam vor weiteren Belastungen schützen kann. Eine Kennzeichnung von gebührenpflichtigen Bankomaten wäre im aktuellen Fall wirkungslos. Umso wichtiger ist es daher, dass der von Sozialminister Stöger ausgearbeitete Entwurf für ein Verbot von Bankomatgebühren vom Koalitionspartner auf Bundesebene unterstützt wird“, ist Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst überzeugt.

 

 

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