SPÖ: 1 Mrd. Investitionen, Straßen Malwettbewerb, Jugendlandtag, Pensionisten Hunderter, 9. Streitkräfte Workshop, Klangfrühling

Eisenstadt, 9. 11. 2016 –

Leichtfried präsentiert Investitionspaket für das Burgenland

Infrastrukturministerium investiert rund eine Milliarde Euro bis 2022.  Investitionen in Schiene, Straße, Breitband und Forschung und Entwicklung.

Rund eine Milliarde Euro investiert das Infrastrukturministerium (bmvit) bis zum Jahr 2022 in das Burgenland. Neben dem Ausbau strategisch wichtiger Netze wie Straße, Schiene und Breitband werden auch Forschung und Entwicklung gezielt gefördert. „Eine leistungsfähige Infrastruktur ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Deshalb investieren wir im Burgenland rund eine Milliarde Euro in eine zuverlässige Bahn, sichere Straßen, schnelles Internet und industrienahe Forschung. Damit schaffen und sichern wir rund 11.000 Arbeitsplätze“, betont Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

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LH Hans Niessl und Infrastrukturminister Jörg Leichtfried

Landeshauptmann Hans Niessl ergänzt: „Das Burgenland konnte sich in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich entwickeln. Um diesen Aufschwung weiter fortzusetzen, ist ein Ausbau der Infrastruktur von höchster Bedeutung. Rund 1 Milliarde Euro werden bis zum Jahr 2022 in den Ausbau von Straße und Schiene und für Investitionen in ein schnelles Internet sowie in Forschung und Entwicklung im Burgenland investiert. Das sind wichtige Investitionen für die Wirtschaft, für den Arbeitsmarkt, für die PendlerInnen in unserem Land. Dafür möchte ich mich beim zuständigen Minister, Leichtfried, sehr herzlich bedanken.“

Insgesamt fließen rund 150 Millionen Euro direkt in das burgenländische Schienennetz. Zusätzlich profitieren die Bahnfahrerinnen und Bahnfahrer auch von Projekten in den benachbarten Bundesländern, wie etwa dem Ausbau der Pottendorfer Linie, die auch die Qualität des Regionalverkehrs im Burgenland weiter verbessern. Damit sind auch zwei Neubauprojekte eng verbunden, die Schleife Ebenfurth in Niederösterreich und die Schleife Müllendorf-Eisenstadt im Burgenland. „Mit dem Ausbau der Pottendorferlinie und dem Bau der beiden Schleifen verkürzen wir die Fahrzeit zwischen Eisenstadt und Wien von einer Stunde auf nur noch 45 Minuten. Und wir schaffen damit erstmals eine direkte Zugverbindung zwischen den beiden Städten. Davon profitieren vor allem die burgenländischen Pendlerinnen und Pendler“, so Leichtfried weiter.

Der Großteil der Investitionen geht in den Ausbau des Autobahn- und Schnellstraßennetzes. Insgesamt wendet die ASFINAG im Auftrag des Infrastrukturministeriums rund 730 Millionen für das hochrangige Straßennetz im Burgenland auf. Der Schwerpunkt liegt dabei beim Bau der S 7 – Fürstenfelder Schnellstraße. Auf den burgenländischen Bauabschnitt entfallen rund 560 Millionen Euro. Die 29 Kilometer lange S 7 führt von Riegersdorf nach Heiligenkreuz an der ungarischen Grenze und schließt die Oststeiermark sowie das südliche Burgenland an die A 2 Süd Autobahn und an Ungarn an.

Zu den Investitionen in die Straßen- und Schieneninfrastruktur kommen auch Fördermittel für den Ausbau der flächendeckenden Breitbandversorgung. Das Förderbudget für das Burgenland beträgt rund 22 Millionen Euro, durch die zusätzliche private Investitionen in gleicher Höhe ausgelöst werden. Damit werden die derzeit rund 42.000 unterversorgten Wohnsitze an moderne Breitband-Infrastruktur angebunden und bereits in der Bauphase bis zu 650 Jahresbeschäftigungsplätze geschaffen.

Zusätzlich investiert das Infrastrukturministerium bis zum Jahr 2022 rund 35 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung im Burgenland. Dadurch stehen jährlich rund 6 Millionen Euro für Forschungsprojekte zur Verfügung, etwa in den Bereichen Energiegewinnung  und -speicherung bzw. IKT-Anwendungen und Elektronik.


VS Neudörfl gewinnt österreichweiten Straßenmalwettbewerb

Über 60 Kindergärten & Schulen nahmen am Klimabündnis-Wettbewerb „Blühende Straßen“ teil – die Volksschule Neudörfl gewinnt. Eisenkopf: „Schönes Ortsbild lädt zum Verzicht auf das Auto ein. Das Projekt „Blühende Straßen“ ist wichtige Bewusstseinsbildungsmaßnahme für den Klima- und Umweltschutz“.

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Martina Nagl (Klimabündnis Österreich), Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz, Bürgermeister Dieter Posch, Direktorin Luzia Eitzenberger und Landesrätin Astrid Eisenkopf mit Lehrerinnen und SchülerInnen der VS Neudörfl

In Marrakesch findet derzeit die UN-Klimakonferenz statt. In Österreich ist der Verkehr das größte Sorgenkind im Klimaschutz. Gerade im Umfeld von Schulen ist das Verkehrsaufkommen weiterhin sehr groß. Das Klimabündnis schafft mit der jährlich stattfindenden Mobilitätswoche Bewusstsein für den Umstieg auf nachhaltige Mobilität. Einer der Höhepunkte der Aktionswoche im September ist der Straßenmalwettbewerb „Blühende Straßen“. Über 60 Kindergärten und Schulen nahmen heuer daran teil. Den Sieg holte sich die VS Neudörfl aus dem Burgenland.

„Blühenden Straße“ in Neudörfl

Am europaweiten Autofreien Tag, am 22. September, starteten die vier Tage dauernden Malarbeiten in Neudörfl. Alle 177 Kinder aus den neun Volksschulklassen sowie die 60 Kinder des Kindergartens nahmen teil und bemalten eine 160 m lange Fahrbahn mit bunten Blumen. „Die blühenden Straßen sorgen für Aufmerksamkeit. Den Kindern macht es Spaß, gleichzeitig werden auch die Eltern erreicht und sensibilisiert. Gerade die kurzen Strecken in den Ortschaften sollten wieder vermehrt klimafreundlich zurückgelegt werden. Weniger Autos vor den Schulen erhöht zudem auch die Sicherheit für die Kinder“, so Umweltlandesrätin Astrid Eisenkopf. Auch Landesschulratspräsident Heinz Josef Zitz gratulierte den Schülerinnen und Schülern der VS Neudörfl: „Es ist schön, wenn neben dem klassischen Unterricht auch solche Projekte gefördert werden und die Schülerinnen und Schüler ihre Kreativität ausleben können. Die Kinder können sehr stolz auf ihr gemeinsames Werk sein.“

Europäische Mobilitätswoche 2016

Zum siebzehnten Mal organisierte das Klimabündnis mit Unterstützung des BMLFUW die Europäische Mobilitätswoche und den Autofreien Tag in Österreich. Beim Start im Jahr 2000 nahmen 70 Gemeinden teil, diese Zahl steigerte sich kontinuierlich. Österreich war 2016 mit 530 teilnehmenden Städten und Gemeinden und somit über 20% der weltweit teilnehmenden Städte und Gemeinden abermals Spitzenreiter bei dieser weltweit größten Kampagne für Sanfte Mobilität.

Klimabündnis im Burgenland

Im Burgenland umfasst das Klimaschutz-Netzwerk mittlerweile 37 Klimabündnis-Gemeinden, elf Klimabündnis-Schulen & -Kindergärten sowie fünf Klimabündnis-Betriebe.


                    Breites Bündnis morgen im Jugendlandtag:                     Verbesserungen für Jugendliche erreichen!

Brandstätter / Czech: „Breite Arbeitsgemeinschaft, während sich die ÖVP alleine ins Eck stellt!“

Morgen findet zum 7. Mal ein Jugendlandtag im Burgenland statt. Für Jugendliche sei das eine wichtige Möglichkeit in die Politik hinein zu schnuppern, meinen SPÖ-Jugendsprecher LAbg. Kilian Brandstätter und Jugend-Abgeordnete Silvia Czech. „Ich weiß aus eigener Erfahrung: Der Jugendlandtag macht Politik für junge Menschen greifbar. Aber die Teilnehmerinnen und Teilnehmer profitieren nicht nur, sondern sorgen auch für neue Ideen in der burgenländischen Landespolitik. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern wandern die Beschlüsse des Jugendlandtags im Burgenland nicht einfach ins Archiv, sondern werden im ‚regulären‘ Landtag diskutiert.“, so Brandstätter, der vor seinem Einzug in den „regulären“ Landtag zweimal im Jugendlandtag Platz genommen hat. Die Kritik der ÖVP im Vorfeld des Jugendlandtags hält Brandstätter dagegen für entbehrlich: „Während die Jugend-Abgeordneten der SPÖ mit allen anderen Fraktionen eine breite Arbeitsgemeinschaft gebildet haben, hat sich die ÖVP selbst alleine ins Eck gestellt und macht die Arbeit der Jugendlichen schon im Vorfeld schlecht.“

SJ-Landesvorsitzende Silvia Czech wird im Jugendlandtag die Funktion der SPÖ-Klubobfrau übernehmen. Sie verweist darauf, dass bereits im Vorfeld die Bildung einer breiten Arbeitsgemeinschaft gelungen ist: „Uns ist beim Jugendlandtag das Gespräch mit allen Fraktionen sehr wichtig. Nur mit konstruktiver Zusammenarbeit kann man sinnvolle Konzepte für burgenländische Jugendliche entwickeln.“ Dass die ÖVP das Angebot zur Mitarbeit im Bündnis ausgeschlagen hat, bedauert die Jugend-Klubobfrau.

Der Arbeitsgemeinschaft aus den Jugend-Abgeordneten von SPÖ, FPÖ, Grüne und LBL seien gute Anträge für den Jugendlandtag gelungen, meint Czech: „Mit den heurigen Initiativen in den Bereichen Bildung, Mobilität, Digitalisierung und Gesundheit können etliche Verbesserungen für junge Menschen im Burgenland erreicht werden.“ Die Fraktionen hätten sich dabei auch um Kompromisse bemüht, betont Czech.


„Pensioisten-Hunderter“: SP-Klubchef fordert Ende der VP-Blockade bei Teuerungsausgleich

Hergovich: Statt gemeinsam für Burgenlands Pensionisten einzutreten, schweigt die Steiner-ÖVP.

Die SPÖ hat gemeinsam mit Pensionisten-Organisationen einen Teuerungsausgleich für Pensionisten in Höhe von 100 Euro vorgeschlagen. Während sich die SPÖ aber etwa bei der Mindestsicherung immer gesprächsbereit gezeigt hat, wird der „Pensionisten-Hunderter“ von der ÖVP blockiert, zeigt sich SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich verärgert: „Die Pensionisten sind von der überdurchschnittlichen Verteuerung der Güter des täglichen Bedarfs besonders stark betroffen. Jeder Einkauf der rund 80.000 Pensionisten im Burgenland unterstreicht daher die Notwendigkeit dieses Teuerungsausgleichs. Die Forderung wird also nicht einfach in Vergessenheit geraten, wie Finanzminister Schelling das offenbar plant. Der ÖVP-Finanzminister sollte seine Blockade endlich aufgeben und den Weg für die Entlastung der Pensionistinnen und Pensionisten freimachen!“ Auch von Burgenlands VP-Obmann Steiner gebe es „null Einsatz“ für die Betroffenen, kritisiert Hergovich: „Statt gemeinsam für die burgenländischen Pensionistinnen und Pensionisten einzutreten, schweigt die Steiner-ÖVP hartnäckig!“

Bereits vereinbart ist eine Pensionsanpassung in Höhe von 0,8 Prozent. Im Interesse des sozialen Ausgleichs fordern SPÖ und Pensionisten-Vertreter eine Einmalzahlung von 100 Euro. „Speziell für Bezieher von kleinen und mittleren Pensionen wird mit der beschlossenen Anpassung nicht einmal die Teuerung abgegolten. Ein 100-Euro-Netto-Zusatzplus für diese Menschen ist ein Akt der Fairness und auch budgetär leicht verkraftbar. Denn immerhin sind im Vorjahr auch die Pensionskosten um rund 500 Millionen Euro niedriger ausgefallen als veranschlagt war“, betont Hergovich. Der Pensionisten-Hunderter würde als zusätzliches „Kaufkraftpaket“ auch unmittelbar in den Konsum fließen und die Wirtschaft ankurbeln.

Der SPÖ-Klubobmann sieht auch die burgenländische ÖVP massiv gefordert. „Steiner inseriert zwar gerne, dass er und seine Partei angeblich ‚für die Fleißigen‘ sind. Aber die tausenden betroffenen burgenländischen Pensionisten, die ihr Leben lang fleißig gearbeitet und eingezahlt haben, sind ihm anscheinend gleichgültig. Sozialpolitisch agiert die Steiner-ÖVP weiterhin auf Kühlschrank-Niveau!“, so Hergovich.


LH Hans Niessl eröffnete 9. Workshop des Streitkräfteführungskommandos in Eisenstadt

Offizielle Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen im Mittelpunkt der Kooperationsveranstaltung

Bereits zum neunten Mal lud das Streitkräfteführungskommando Einsatzleiter und Mitarbeiter der Landeswarnzentralen aller österreichischen Landesregierungen zum Arbeitsseminar „Assistenzeinsätzen und Unterstützungsleistungen im Falle einer Katastrophe“. Die Kooperationsveranstaltung vom Streitkräfteführungskommando und den einzelnen Bundesländern dient vorrangig der Information und Kontaktpflege der Vertreter der Landeswarnzentralen, Behörden und Einsatzorganisationen.  Landeshauptmann Hans Niessl betonte in seiner Eröffnungsrede im Kulturzentrum in Eisenstadt die Notwendigkeit der Militärkommanden und die Wichtigkeit einer gut funktionierenden Zusammenarbeit zwischen dem Land und dem Bundesheer. „Die Militärkommanden in den einzelnen Bundesländern sind von immenser Bedeutung. Im Falle einer Katastrophe stehen sie nämlich als territoriale Ansprechpartner für die Landesregierungen zur Verfügung. Bei diesem Arbeitsseminar nutzen die militärischen und zivilen Entscheidungsträger auch die Gelegenheit, um ihre persönlichen Kontakte zu vertiefen – ein Vorteil, der im Falle eines Einsatzes nicht unterschätzt werden darf“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

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LH Hans Niessl bei der Eröffnung des 9. Workshops des Streitkräfteführungskommandos in Eisenstadt

Schwergewicht der diesjährigen Veranstaltung bildete der Bereich Assistenzeinsätze und Unterstützungsleistungen. Dazu konnten die Teilnehmer aus verschiedenen Workshops wählen und sich informieren. Vertreter der Landeswarnzentralen, Behörden und Einsatzorganisationen der teilnehmenden Länder tauschten so bestehende Konzepte und Erfahrungen aus.

Erfolgsfaktoren für den Einsatz

„Mit diesem Workshop werden die Abläufe und Zusammenarbeit mit den Landeswarnzentralen und Einsatzorganisationen verbessert. Wissen um die Leistungsfähigkeit und persönliches Kennen sind wichtige Erfolgsfaktoren bei der Katastrophenhilfe“ , so Oberst Gerhard Köstner vom Streitkräfteführungskommando. Das Streitkräfteführungskommando mit Sitz in Graz und Salzburg ist österreichweit für die Koordination und Abwicklung von Assistenz- und Hilfseinsätzen verantwortlich.


Nach dem Winter kommt der „Klangfrühling“

Kulturlandesrat Helmut Bieler: Festival in Stadtschlaining mit Gerhard Krammer 2017 unter neuer musikalischer Leitung

Das Festival „Klangfrühling“ im südburgenländischen Stadtschlaining geht mit Gerhard Krammer als neuen musikalischen Leiter in die Saison 2017. Diese personelle Veränderung wurde notwendig, nachdem das bisherige Intendanten-Duo Willi Spuller und Clara Frühstück sich im Sommer dazu entschlossen hatte, getrennte Wege zu gehen. Clara Frühstück und Willi Spuller hatten erst im Vorjahr die Leitung des Festivals „Klangfrühling“ von den langjährigen Intendanten Johannes und Eduard Kutrowatz übernommen. „Nach 14 grandiosen Saisonen des ‚Klangfrühlings‘ auf der Burg Schlaining unter der Intendanz von Johannes und Eduard Kutrowatz bzw. einer sehr guten und inhaltlich interessanten Saison mit 1.200 Gästen unter dem Intendanten-Duo Clara Frühstück und Willi Spuller wird nun mit Gerhard Krammer ein Vollblutprofi, ein Vollblutmusiker und ein Vollblutburgenländer die musikalische Leitung des Klangfrühling Schlaining übernehmen“, betonte Kulturlandesrat Helmut Bieler.

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Kulturlandesrat Helmut Bieler, Bürgermeister Markus Szelinger und Werner Glösl, Geschäftsführer des Kultur- und Tourismusvereins „Zukunft Schlaining“, präsentierten am 09. November 2016 auf Burg Schlaining mit Gerhard Krammer den neuen musikalischen Leiter des Festivals „Klangfrühling“ 2017

Gerhard Krammer, 1965 in Oberwart geboren, hat ab seinem 13. Lebensjahr – parallel zur Schulausbildung – an der damaligen Expositur Oberschützen, dem heutigen Institut Oberschützen der Kunstuniversität Graz, sein Musikstudium begonnen und es erfolgreich abgeschlossen. Seine musikalischen Stationen sind vielfältig und bunt: Organist und Kirchenmusiker, Keyboarder in Rock- und Popbands, Arrangeur und Aufnahmeleiter in Tonstudios, sowie Cembalist und Pianist mit Solo- und Kammermusikprogrammen. Schon früh begann er zu komponieren und erhielt bereits mit 17 Jahren den „Großen Österreichischen Jugendpreis“. Als weitere Auszeichnungen sind der Nachwuchskulturpreis des Landes Burgenland für Musik, der Jenö Takács Kompositionspreis und die Joseph-Haydn-Medaille in Gold zu nennen. Krammer leitete im Oktober 2004 auch das Eröffnungskonzert des „Sala Rossi“ im Teatro La Fenice Venedig. Nennenswert sind weiters die Welturaufführung des Stückes „LISZ[:T:]RAUM“ anlässlich der Eröffnung des Franz Liszt Zentrums Raiding, die künstlerische Leitung von „himmel&haydn“ (seit 2007) sowie seine seit 2011 bestehende Tätigkeit als Kurator Musik SILOS art inside Venezia (IT). Seine Werke wurden bisher u.a. in Europa, den USA und in Asien aufgeführt.

Bereits in der Saison 2016 des „Klangfrühling“ wurde der „Verein Zukunft Schlaining“ in das Festival involviert. Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, das kulturelle und touristische Leben der Gemeinde Stadtschlaining zu fördern bzw. zu beleben und sieht dabei das reiche historische Erbe der Gemeinde als Grundlage für ein lebendiges und ansprechendes Programm mit überregionaler und internationaler Orientierung. Der Verein übernimmt nun in Kooperation mit der künstlerisch-musikalischen Leitung auch nach dieser Umstellungsphase die Organisation und Durchführung des Festivals, das von 23. bis 28. Mai 2017 in der Gemeinde Stadtschlaining selbst und in den fünf Ortsteilen stattfinden wird, wobei auf bereits bestehende und bewährte Strukturen bzw. Erfahrungen aufgebaut und neue, spezifische Elemente, die der Veranstaltung verstärkt einen Festivalcharakter verleihen, hinzugefügt werden. Die Grundsäulen dafür sind Programme, die in ihrer stilistischen Ausgewogenheit und Originalität eine möglichst breite Zielgruppe ansprechen und durch die Einbindung lokaler, nationaler und internationaler KünstlerInnen mit gezielten Impulsen schrittweise neues Publikum anziehen sollen. Insgesamt gesehen will man in sämtlichen Angeboten ein Gefühl der „Freude“ vermitteln, wobei dieses Gefühl vorrangig über die Musik transportiert werden soll, aber auch interdisziplinär und bei gesellschaftlich relevanten Themen ansetzt.

Hauptspielstätte des „Klangfrühling“ ist die Burg Schlaining. Neben dem Granarium sollen aber auch weitere Räume in den Festivalablauf eingebunden werden, indem Musik und Kunst „in die Burg hinein“ gebracht wird, und das Publikum die Vielgestaltigkeit dieser außergewöhnlichen Anlage erleben kann. Eine besondere Attraktion stellen dabei die sogenannten „Engelssäle“ dar, die für Spezialkonzerte und Präsentationen geöffnet werden. Im Anschluss an die Konzerte kann das Publikum in der „Klangfrühling-Lounge“ die musikalischen Eindrücke nachklingen lassen und im Gespräch mit Organisatoren und Künstlern eine persönliche Note einbringen. Als Mitwirkende konnten bis dato I Solisti della Fenice Venedig, Erwin Steinhauer, das Klavierduo Önder, xQuartet, the Minimal Klezmer, Helmut Hödl, Nabila Chajai, Roberto Giaccaglia u.a. gewonnen werden. Der Kartenvorverkauf startet mit 01. Dezember 2016. Bieler dazu: „Der Klangfrühling Burg Schlaining bietet eine einzigartige Atmosphäre, die von Internationalität, großer Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und hoher künstlerischer Qualität geprägt ist. Die äußerst positive Entwicklung des Festivals in den vergangenen Jahren ist der beste Beweis dafür, dass in Stadtschlaining etwas aufgebaut worden ist, das die Stadt in Musikkreisen überregional und international zu einem Begriff gemacht hat.“

 

 

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