Bruno Wögerer als pro mente-Obmann verabschiedet

Eisenstadt, 9. 11. 2016 –

 

LH Niessl: „Bruno Wögerer ist untrennbar mit dem burgenländischen Gesundheits- und Sozialwesen verbunden“

HR Mag. Bruno Wögerer wurde am Dienstag, 8. November 2016, im Rahmen einer Feier im pro mente Haus in Mattersburg offiziell verabschiedet. Dem Festakt wohnten Landeshauptmann Hans Niessl, Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos, Finanzlandesrat Helmut Bieler, Altbischof Dr. Paul Iby, Bürgermeisterin Ingrid Salamon, zahlreiche VertreterInnen von pro mente, aus dem Psychotherapiebereich, aus der Verwaltung, dem öffentlichen Leben und verschiedenen Institutionen sowie viele weitere Festgäste bei. Als Nachfolgerin von Wögerer begrüßte die designierte Obfrau von pro mente Burgenland, MMag. Eva Blagusz, die Gäste.

„Bruno Wögerer ist untrennbar mit dem burgenländischen Gesundheits- und Sozialwesen, aber auch Bildungswesen verbunden. In diesen Bereichen hat er sich über viele Jahre auch ehrenamtlich mit großer Energie engagiert. Sein stets großer Einsatz für Schwächere in unserer Gesellschaft verdient größten Respekt“, betonte Niessl. „Ich möchte Bruno Wögerer für seine Tätigkeit bei pro mente, davon zehn Jahre als Obmann, aber auch für seine sonstigen besonderen und herausragenden Leistungen, im Namen der Burgenländischen Landesregierung Dank und Anerkennung aussprechen“.

Die großen Verdienste des scheidenden Obmanns hob auch Soziallandesrat Darabos hervor: „Bruno Wögerer hat eine sehr ausgeprägte soziale Ader und ein Gespür für Menschen. Aus seinem persönlichen Erleben heraus hat er erlebt, welche Fehler die Gesellschaft in der Beziehung mit psychisch kranken Menschen macht, und sich neben seinem Beruf ehrenamtlich bei pro mente engagiert. Als Vorsitzender-Stellvertreter und später als Vorsitzender von pro mente Burgenland hat er die Entwicklung des Betreuten Wohnens für psychisch kranke Menschen mitgeprägt. Dafür, was er für unser Land und für die Gesellschaft geleistet hat, gebührt ihm ein ganz großer Dank“.

„Bruno Wögerer ist ein Mensch, der von innen strahlt“, stellte Kollege und Freund Univ. Prof. Dr. Karl Dantendorfer, Chefarzt des PsychoSozialen Dienstes und Psychiatriekoordinator des Burgenlandes, in seiner Laudatio fest. „Er hat höchste Kompetenz als Psychiater und außergewöhnliche Qualitäten als Mensch, er kann sehr gut zuhören und ebenso andere mit seiner positiven Einstellung mitreißen“.

Mag. Bruno Wögerer, 1943 in Linz geboren, war nach einer Drogistenlehre und dem Studium der  Germanistik und Anglistik an der Universität Wien zunächst als Lehrer und bald als Direktor an der BHAK/BHAS Neusiedl am See – Frauenkirchen tätig. 2000 begann er mit der Ausbildung zum Psychotherapeuten, seit 2004 führt er eine Praxis für Psychotherapie in Neusiedl am See.  Daneben engagierte er sich bei pro mente Burgenland. Im Jahr 2006 übernahm er dessen Leitung und ist darüber hinaus auch im Vorstand bei Pro mente austria sowie im Aufsichtsrat von pro mente reha, einer gemeinnützigen Gesellschaft zum Betrieb von medizinisch-psychiatrischen Rehabilitationseinrichtungen in Österreich. So war er auch bei der Entstehung und Umsetzung des 2010 eröffneten Zentrums für psychosoziale Gesundheit in Rust engagiert. Wögerer war daneben lange beim Roten Kreuz aktiv, ab 2006 als Präsidiumsmitglied, ab 2007 als Präsident.Mit Wohn- und Therapieeinrichtungen in Lackenbach, Kohfidisch und seit heuer auch in Mattersburg nimmt pro mente bei der Betreuung psychisch kranker Menschen im Burgenland eine wichtige Rolle ein. Bei der Wahl des Vorstandes im Rahmen der pro mente Mitgliederversammlung am 7. November 2016 wurde MMag. Eva Blagusz zur neuen Präsidentin von pro mente Burgenland gewählt.

„Bei pro mente steht das Wohl der KlientInnen, steht der Mensch selbst, im Mittelpunkt aller Bemühungen. Ich möchte mich daher für den Einsatz, für das besondere Engagement auch bei allen MitarbeiterInnen von pro mente Burgenland sehr herzlich bedanken. Ich bin mir sicher, mit MMag. Eva Blagusz an der Spitze wird die erfolgreiche Arbeit von pro mente Burgenland fortgeführt werden“, so der Landeshauptmann abschließend.

 

 

 

 

 

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