Tag des Apfels am 11. November

Mattersburg, 8. 11. 2016 –

                                 Knackiger Vitaminspender für kalte Tage                                 Tag des Apfels – heuer am Freitag, dem 11. November

 „Jeder zweite Freitag im November ist seit nunmehr 44 Jahren in Österreich dem Apfel gewidmet; heuer fällt der „Tag des Apfels auf den 11. November. Zahlreiche Aktionen rund um den knackigen Vitaminspender sollen die Konsumentinnen und Konsumenten bei einer ausgewogenen und gesunden Ernährung unterstützen. Dieser Tag findet in ganz Österreich statt und wird von der Landwirtschaftskammer und vom Bgld. Obstbauverband durchgeführt“, so der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Ök.Rat Franz Stefan Hautzinger.

lwk

Obstbauverbands-Vizepräsident Adolf Nikles, LK-Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Obstbauverbands-Präsident Ing. Johann Plemenschits, Kammerdirektor Prof. Dipl.-Ing. Otto Prieler, Ing. Tibor Vertes

Verteileraktion am 10. November

In Eisenstädter Fußgängerzone werden bereits schon am Donnerstag, dem 10. November 2016, ab 9.00 Uhr, Äpfel verteilt. Sowohl die Burgenländische Landwirtschaftskammer als auch Mitglieder des Burgenländischen Obstbauverbandes sind dabei – gemeinsam mit Schülern und Lehrkräften der Landw. Fachschule Eisenstadt – im Einsatz. In allen Bezirksvororten sind die burgenländischen Obstbauern unterwegs und verteilen Äpfel auf Hauptplätzen, in öffentlichen Gebäuden und auf Bauernmärkten.

Apfelproduktion im Burgenland

Burgenländische Apfelbauern bewirtschaften ca. 490 ha Intensivanlagen mit Tafeläpfel und ca. 1000 ha Streuobstwiesen mit Apfelbäumen. Der Apfel zählt zu der am stärksten vertretenen Obstart im Burgenland. Die Hauptapfelsorten sind Golden Delicious, Jonagold, Elstar, Gala, Breaburn und Idared. Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch in Österreich beträgt ca. 20 kg. Insgesamt beträgt der Pro-Kopf-Verbrauch von Obst in Österreich rund 78 kg.

In Österreich stammt mehr als 80 % der Gesamtmenge des produzierten Obstes aus „Integrierter Produktion“. Das bedeutet, dass der Einsatz von chemischen Pflanzenschutzmitteln und Düngemitteln nur in beschränktem Ausmaß erfolgt.  Regelmäßige Bodenanalysen dienen als Grundlage für eine bedarfsgerechte Düngung; auf die Schonung von Nützlingen wird ebenfalls bei den Pflanzenschutzmaßnahmen ein großes Augenmerk gesetzt. Ziel des integrierten Obstbaues ist die Erzeugung hochwertiger Produkte unter Berücksichtigung auf die ökologischen Erfordernisse unserer Umwelt.

Gesundheitsfördernde Wirkung

Äpfel haben eine wissenschaftlich nachgewiesene gesundheitsfördernde Wirkung, die immer häufiger auch auf die sekundären Inhaltsstoffe zurückgeführt wird, vor allem auf die Flavonoide (Farb- und Gerbstoffe). Diese helfen zunächst einmal dem Apfel selbst, weil sie ihn vor Schädlingen schützen, sein Wachstum regulieren und ihm Farbe und Aroma

 

verleihen. Erfreulich wirksam sind die Flavonoide vor allem für den, der regelmäßig Äpfel verzehrt. Die sekundären Inhaltsstoffe beteiligen sich erfolgreich als Antioxidantien, die vorbeugend gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Immunschwäche und Arteriosklerose wirken.

Äpfel aus heimischer Produktion

Zum „Tag des Apfels“ möchten die Landwirtschaftskammer, der Bgld. Obstbauverband auf die Bedeutung des Obstbaus in unserer Heimat aufmerksam machen und die Konsumentinnen und Konsumenten für eine ausgewogene und gesunde Ernährung sensibilisieren. „Wer regelmäßig heimische Äpfel kauft und isst, leistet sicher einen wichtigen Beitrag für seine Gesundheit. Durch den Griff zu heimischen Äpfeln wird auch die Wertschöpfung in unserem Land erhöht und Arbeitsplätze gesichert“, so Präsident Hautzinger abschließend.

 

 

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