FPÖ: Verkehrslawine durch St. Margarethen

Eisenstadt, 8. 11. 2016 –

                              Verkehrslawine durch St. Margarethen:                                  Orts-SPÖ begibt sich nach „verlorenen Jahren“ auf Kurs der Freiheitlichen

„Es ist nun wichtig, jetzt aktiv zu werden und für mehr Sicherheit an einem Strang zu ziehen“, richtete sich SPÖ-Vizebürgermeister Schneider vor wenigen Tagen schriftlich an die Bürger von St. Margarethen. Sein Gegenüber bei der FPÖ, Ortsgruppenobmann und Gemeinderat Heinz Raschl, reagiert darauf grundsätzlich positiv, merkt allerdings an: „Wir laufen bereits seit Jahren Sturm gegen die Verkehrsentwicklung und fordern wirksame Maßnahmen für die Bevölkerung – bisher allein auf weiter Flur. So schön es ist, dass uns die SPÖ jetzt unterstützt, so schade ist es um die verlorenen Jahre. Ich hoffe, dass es Vbgm. Schneider nun ernst meint und ein Schulterschluss möglich ist.“

Seit Jahren läuft die FPÖ-St. Margarethen Sturm gegen die stetig steigende Belastung, die der Autoverkehr durch die Gemeinde mit sich bringt, und fordert entsprechende Maßnahmen zur Eindämmung und für mehr Sicherheit. Es war vor allem dieses Thema, das die Blauen im Jahr 2012 nach langer Zeit wieder mit einem Sitz in den Gemeinderat brachte.

Jahrelanger Kampf der FPÖ trägt erste Früchte
Heinz Raschl, eben seit dem Jahr 2012 Mitglied des Gemeinderates, erinnert sich: „Egal ob es um den Schwerverkehr, den ‚kleinen‘ Grenzverkehr, einen Begleitweg zur L210, Ampeln oder sichere Querungsmöglichkeiten für Fußgänger geht: Wir machen hier seit Jahren Druck und haben, wie auch die neuesten Ampelanlagen zeigen, durchaus schon Erfolg gehabt.“

„Zusehends verschärft wird die Situation durch den Grenzübergang. Was sich hier speziell zu den Stoßzeiten abspielt, spottet jeder Beschreibung und ist eine enorme Belastung für die Bevölkerung. Ich hoffe, dass es jetzt in dieser Frage endlich zu einem Schulterschluss in St. Margarethen und zwischen allen Parteien kommt“, so Raschl.

Sperre des Grenzüberganges für Molnár Option
Unterstützung erhält die FPÖ-Ortsgruppe von ihrem Bezirksparteiobmann, dem Klubobmann im Landtag, Géza Molnár. Er forderte zuletzt in der Landtagssitzung vom 20. Oktober 2016 „größere Kraftanstrengungen“ in Bezug auf den zunehmenden Verkehr in St. Margarethen ein. Molnár erinnert auch an den Landtagswahlkampf des Vorjahres – und auch er freut sich:

„Wir haben das Thema im Wahlkampf groß getrommelt. Es ist erfreulich, dass jetzt mit etwas Verzögerung auch andere Parteien erkennen, wie notwendig Maßnahmen zum Schutz der Anrainer sind. Eine temporärer Schließung des Grenzüberganges mag rechtlich schwierig sein, aber wir setzen auch auf Landesebene auf die Unterstützung der SPÖ.“

 

 

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