Schächten? Nein danke!

Eisenstadt, 2. 11. 2016 –

 

  • RFJ Burgenland unterstützt FPÖ Niederösterreich
  • Tierschutz steht über religiösen Ritualen
Die niederösterreichischen Freiheitlichen fordern ein Schächtungsverbot in Österreich. „Die Schächtung von Tieren ist eine grausame Todesfolter“, so RFJ-Bundesobmann LAbg. Udo Landbauer, Tierschutzsprecher der FPÖ Niederösterreich.
Rechtslage: Das österreichische Tierschutzgesetz schreibt vor, dass alle Schlachttiere unmittelbar nach dem Schächtschnitt, bei dem die großen Blutgefäße im Halsbereich mit einem Schnitt geöffnet werden, sofort wirksam betäubt werden müssen. Dies bedarf einer behördlichen Bewilligung und darf nur in einem dafür zertifizierten Schlachthof unter Beisein eines Tierarztes stattfinden.
Das Schächten erfolgt nicht aus medizinischen, sondern vorwiegend aus religiösen Gründen. Mit dem Schächten soll das möglichst rückstandslose Ausbluten des Tieres gewährleistet werden. Der Verzehr von Blut ist im Judentum und im Islam verboten, wohingegen Jesus Christus im Evangelium nach Markus zitiert wird, wo er alle Speisen für rein erklärt.
„Hier gilt es, den Tierschutz über religiöse Rituale zu stellen. Die Tiere durchleiden einen minutenlangen Todeskampf mit großen Schmerzen, sie bluten ohne Betäubung aus. 2005 entstand in Österreich eines der weltweit modernsten Tierschutzgesetze, hier können wir durch ein Schächtungsverbot unsere Vorreiterrolle bewahren“, so der burgenländische RFJ-Obmann Konstantin Langhans.
Unterstützung erwarte er sich vor allem von den Grünen. „Die Grünen, die sich seit jeher als Umwelt- und Tierschutzpartei bezeichnen, werden unseren Vorstoß nach einem Verbot dieser barbarischen Tötungsart sicherlich unterstützen!“, so Langhans.
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