28. 10. 2016 – Polizei News

 

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Vorsicht – „Neffenbetrüger“ wieder aktiv

Nachdem der „Neffenbetrüger“ seit mehreren Monaten nicht mehr in Erscheinung getreten ist, hat er gestern wieder versucht, in Parndorf und Tadten, Bezirk Neusiedl/See, zwei älteren Männern einen Gelbetrag im unteren sechsstelligen Eurobereich zu entlocken. Die Pensionisten reagierten richtig, es blieb beim Versuch – kein Schaden.

Bei dem Betrüger dürfte es sich um jene Person handeln, die bereits im Frühjahr 2016 in Erscheinung getreten ist, da es sich wieder um eine männliche Person mit deutschem Akzent handelt.

Der Mann erklärte den Opfern gestern ebenso sowie bei seinen Versuchen zu Jahresbeginn, dass er sich gerade in Bratislava befinde und Geld für einen Wohnungskauf benötigen würde. Als ihm das erste Opfer, ein 77-jähriger Mann, sagte, nicht im Besitze des geforderten Betrages zu sein, verlangte er Schmuck sowie andere Wertgegenstände. Der Unbekannte tätigte weitere zwei Anrufe, die Gattin des Pensionisten legte jedoch beide Male den Hörer auf und beendete das Gespräch.

Beim zweiten Versuch rief vermutlich der gleiche Täter einen 69-jährigen Mann an und verlangte ebenfalls Geld. Als der Betrüger die Höhe des geforderten Betrages nannte, gab ihm das Opfer zu verstehen, dass es dieses Geld nicht zu Verfügung habe. Der Täter verlangte deshalb Schmuck und Goldbarren, worauf der Mann nach seinem Namen fragte. Diese Frage dürfte für den Unbekannten etwas überrascht gekommen sein, weil er sofort das Gespräch beendete.

In beiden Fällen war die Nummer des Anrufers unterdrückt.

Sollte der Täter wieder in Erscheinung treten, erstatten Sie sofort die Anzeige bei der nächste Polizeiinspektion.


Ersuchen um Phantombildveröffentlichung – Hinweise erbeten – Verdacht der Vergewaltigung in Stockerau – Bezirk Korneuburg

Zwei bislang unbekannte Täter sind verdächtig, eine 29-jährige Frau am 18. Oktober 2016, in der Zeit von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr, in einem Park neben der B 3, im Stadtgebiet von Stockerau, durch Schläge verletzt und anschließend zu geschlechtlichen Handlungen gezwungen zu haben. Das Opfer wurde verletzt und im Landesklinikum Horn behandelt. Vom Täter 1 wurde ein Phantombild angefertigt.

Täterbeschreibung:

Täter 1 (Phantombild):

dunklerer Teint, ca. 40 Jahre, ca. kinnlange sehr dunkle (vermutlich schwarze) Haare, Narbe an der Nase, bekleidet mit einem dunklen Strickpullover mit Norweger-Muster;

 

Täter 2:

dunklerer Teint, ca. 30-40 Jahre;

Hinweise werden an das Landeskriminalamt Niederösterreich, Telefonnummer 059133-30-3333, erbeten.

pn


Tödlicher Arbeitsunfall

Ein 19-jähriger Arbeiter aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wurde heute auf einer Baustelle bei Mannersdorf, Bezirk Oberpullendorf, von einem Radbagger, der von einem 27-jährigen Mann aus dem Bezirk Güssing gelenkt wurde, überrollt und getötet.

Eine Baufirma ist derzeit an der Bundesstraße 61 im Gemeindegebiet von Mannersdorf, zwischen Mannersdorf und Unterloisdorf, mit Sanierungsarbeiten einer Brücke über die Rabnitz beschäftigt. Gegen 10:00 Uhr war der Baggerfahrer mit dem Aushub von Recyclingmaterial beschäftigt. Er hatte den Retourgang eingelegt, um mit dem Baufahrzeug zurückzuschieben. Dabei dürfte er den 19-Jährigen, der sich unmittelbar hinter dem Arbeitsgerät befand, übersehen haben. Der Arbeiter wurde von dem Bagger überrollt und verstarb trotz sofort eingeleiteter Reanimation noch an der Unfallstelle.

Beamte des Arbeitsinspektorates sind mit einem Sachverständigen vor Ort.


Mann starb nach Sturz vom Baum

Ein 67-jähriger Mann stürzte heute gegen 11:30 Uhr im Garten seines Anwesens in Neustift/Lafnitz, Bezirk Oberwart, von einem Baum und zog sich einen Genickbruch zu. Der Pensionist starb trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen noch am Unfallort.

Der Mann führte in seinem Garten Baumschnittarbeiten durch. Dabei stand er in einer Höhe von etwa 2,5 m auf einer Leiter und wollte mit einer Motorsäge den letzten Ast des Baumes abschneiden. Um den Ast auf Spannung zu halten, hatte er diesen mit einem Drahtseil an einen Traktor gebunden.

Sein 37-jähriger Sohn stand auf der auf der gegenüberliegenden Seite und beobachtete seinen Vater bei der Arbeit. Nachdem der Vater den unter Spannung stehenden Ast ca. 4/5 durchgeschnitten hatte, brach dieser ab und schlug mit der Schnittfläche auf den Boden auf. Das Geäst „schnalzte“ zurück, wodurch der auf der Leiter stehende 67-Jährige das Gleichgewicht verloren haben dürfte. Der Mann stürzte zu Boden, war noch einen kurzen Moment ansprechbar und verlor dann das Bewusstsein. Sein Sohn leistete sofort Erste Hilfe und verständigte die Rettung. Die unmittelbar danach durchgeführten Reanimationsarbeiten mussten nach etwa 50 Minuten erfolglos abgebrochen werden.

Hinweise auf Fremdverschulden gibt es nicht.

 

 

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