27. 10. 2016 – Polizei News

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Suchtgifterzeuger gefasst – Schaden 115.000 Euro

Ein 41-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung, der bereits seit dem Jahre 2011 eine Cannabiszucht betrieb und das daraus gewonnene Suchtgift im Wert von 115.000 Euro verkaufte, wurde am 24.10.2016 festgenommen und in eine Justizanstalt eingeliefert. Wenige Stunden danach verhafteten die Fahnder einen 31-jährigen arbeitslosen Abnehmer, der 10.000 Euro bei sich hatte und von dem 41-Jährigen Cannabisblüten kaufen sollte. Das Bargeld wurde beschlagnahmt, der Mann auf freiem Fuß angezeigt.

Beamte der operativen Kriminaldienstgruppe des Stadtpolizeikommandos Eisenstadt führten bereits seit geraumer Zeit Erhebungen gegen einen 41-jährigen Frühpensionisten aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung. Wie die Ermittlungen ergaben, hatte der Mann schon seit dem Jahre 2011 in seinem Anwesen Cannabis gepflanzt und einen regen Cannabishandel betrieben. Zuletzt verkaufte er 1.810 Gramm Cannabis im Straßenverkaufswert von 18.100 Euro und erzielte einen Gewinn von ca.10.000 Euro.

Der Handel mit dem Suchtgift erfolgte im Wohnhaus des Täters. Die Abnehmer kamen zum Erwerb vorwiegend in sein Anwesen, holten die Ware ab und vertrieben diese im Raum Wien-Umgebung, Wr. Neustadt, im Bezirk Bruck/Leitha sowie in Eisenstadt bzw. in Eisenstadt-Umgebung.

Bei der Festnahme mit anschließender Hausdurchsuchung stießen die Fahnder auf eine für den Nachmittag des 24.10.2016 vereinbarte Übergabe von Cannabis in Wr.Neustadt. Der Dealer kam wie mit dem Suchtgifthändler vereinbart, zum Treffpunkt und wurde von den Polizisten festgenommen.

Bei der Hausdurchsuchung beschlagnahmten die Polizisten weitere Cannabisblüten, Cannabisharz, THC-Tabletten, leere Baggies und eine Grammwaage.


Grenzübertrittsstelle Nickelsdorf: 47 Hundewelpen sichergestellt!

Polizeibeamte haben 47 Hundewelpen in einem Pkw gefunden. Die Tiere waren im Kofferraum und Fahrgastraum eines rumänischen Fahrzeuges illegal transportiert worden. Der Lenker des Pkw wurde angezeigt.

Am 26. Oktober 2016 um 11.30 Uhr stellte sich an der Autobahngrenzübergangsstelle Nickelsdorf ein 33-jähriger rumänischer Staatsangehöriger zur Einreise von Ungarn kommend nach Österreich an. Die Grenzkontrollorgane nahmen bei der Nachschau im Fahrzeug wahr, dass der Lenker 47 Hundewelpen im Koffer- und Fahrgastraum sowie auf der Rücksitzbank beförderte. Der Fahrzeuglenker übergab den Polizeiorganen 24 EU-Tierpässe. Die polizeilichen Erhebungen ergaben, dass der Verdacht von mehreren Verwaltungsübertretungen vorliegt.

Der Amtstierarzt der Bezirkshauptmannschaft Neusiedl am See wurde aufgrund der festgestellten Übertretungen in Kenntnis gesetzt und stellte bei der Untersuchung fest, dass die 47 Hundewelpen nicht gekennzeichnet („gechipt“) und etwa sechs Wochen alt waren. Der Amtstierarzt ordnete die sofortige Sicherstellung der 47 Hundewelpen an, welche von Mitarbeitern des Tierschutzhauses „Sonnenhof“ aus Sankt Margarethen abgeholt wurden.

Der 33-jährige Rumäne verantwortete sich dahingehend, dass er Hundezüchter in Rumänien sei und diese Hundewelpen in Frankreich auf eigene Rechnung verkaufen wollte. Es besteht jedoch der Verdacht – da die Datenseiten der EU-Tierpässe verfälscht waren, insbesondere deshalb, weil der CHIP-Code im EU- Tierpass eingetragen war, obwohl die Tiere nicht „gechipt“ waren –  dass die Hundewelpen in Frankreich gekennzeichnet worden wären, um sie als französische Tiere zu verkaufen und dadurch einen höheren Verkaufspreis zu erzielen.

Der rumänische Staatsangehörige wurde bei der Staatsanwaltschaft und den zuständigen Behörden angezeigt sowie nach den Bestimmungen des Fremdenpolizeigesetzes nach Ungarn zurückgewiesen.


Arbeitsunfall in Neudörfl

In einem Unternehmen in Neudörfl, Bezirk Mattersburg, geriet ein 48-jähriger Mann in eine Arbeitsmaschine, wobei er eine schwere Verletzung an der linken Hand erlitt. Er wurde mit der Rettung in ein Krankenhaus gebracht. Weitere Erhebungen führt das Arbeitsinspektorat.

Der Arbeiter aus dem Bezirk Mattersburg öffnete am 25.10.2016 gegen 20:30 Uhr ein Putztürl einer Maschine und entnahm Staub, um diesen zur Analyse ins Labor zu bringen. Unmittelbar danach ging er zu einer Zellradmaschine, wobei ihm der Beutel mit dem Staub aus der Hand fiel und in diese Maschine rutschte. Reflexartig fasste er nach, geriet mit der linken Hand zwischen die Zahnräder und verletzte sich dabei.


Brand einer Tiefgarage in Neudörfl

In der Tiefgarage einer Wohnhausanlage in Neudörfl/Leitha, Bezirk Mattersburg, geriet heute gegen 12:15 Uhr ein PKW in Brand. Durch die starke Rauchentwicklung mussten die Bewohner mehrerer Wohnungen evakuiert werden.

Personen kamen nicht zu Schaden. Feuerwehren aus Neudörfl, Pöttsching, Bad Sauerbrunn und Wr. Neustadt waren mit 46 Mann im Einsatz. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit nicht bekannt.

Das Fahrzeug war in der Tiergarage einer Wohnhausanlage im Ortsgebiet von Neudörfl/Leitha abgestellt. Weshalb das Fahrzeug plötzlich in Flammen aufging, ist momentan nicht bekannt. Nach derzeitigen Erkenntnissen dürfte keine Brandstiftung vorliegen. Da durch starken Rauch, der sich vom Keller über die Stiegenhäuser in die Wohnungen zog, eine Gefährdung der Bewohner gegeben war, wurden diese aus Sicherheitsgründen kurzfristig evakuiert.

Die Feuerwehr musste bei dem Einsatz Atemschutzgeräte verwenden. Durch das rasche Eintreffen der Löschmannschaften konnte ein Übergreifen des Brandes auf andere Fahrzeuge bzw. Gebäude verhindert werden. Die Flammen wurden binnen kürzester gelöscht, die Mieter sind bereits in die Wohnungen zurückgekehrt.

 

 

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