ÖVP: Öffentlicher Verkehr, Mindestsicherung

Eisenstadt, 19. 10. 2016 –

Stiefkind Burgenland im öffentlichen Verkehr

oevp

Georg Rosner, ÖVP

Eine heute präsentierte AK-Pendlerumfrage unter Berufspendlern zeigt, dass der Großteil der Befragten mit der VOR-Fahrplanänderung unzufrieden ist. Für Verkehrssprecher Georg Rosner eine inakzeptable Situation.

Die Neugestaltung der VOR-Fahrpläne stellt viele Pendler und Schüler vor große Herausforderungen. Wie viele, verdeutlicht eine heute veröffentliche Umfrage der Arbeiterkammern Wien, Niederösterreich und Burgenland. Auch ÖVP-Verkehrssprecher Georg Rosner weiß um die Sorgen der burgenländischen Pendler: „Seit Inkrafttreten der neuen Fahrzeiten und Tarife haben uns zahlreiche Mails und Anrufe verärgerter Bürger erreicht. Sie klagen über große Verspätungen sowie vermehrte Umstiege und appellieren an uns, als starke Alternative im Burgenland, hier rasch aktiv zu werden.“

Das Angebot für burgenländische Pendler hat sich verschlechtert, Nachbesserungen sind erforderlich. „Ich vermisse konkrete Schritte des zuständigen Regierungsmitgliedes, Landeshauptmann Nießl, um die Situation für leidgeplagte Pendler zu verbessern“, sagt Rosner und verspicht: „Wir als ÖVP werden uns mit voller Kraft für die Anliegen heimischer Pendler einsetzen und alles versuchen, um die inakzeptablen Gegebenheiten positiv zu verändern“, schließt Rosner.


Mindestsicherung: Rot-Blau fällt bei Elchtest durch

oevp

LAbg. Bgm. Mag. Thomas Steiner, ÖVP

Das Land Burgenland wird laut Medienberichten keine Maßnahmen bei der Mindestsicherung einleiten. „Damit fällt Rot-Blau beim Elchtest durch. Eine Deckelung der Mindestsicherung ist längst überfällig, aber in dieser Landesregierung wird nur schwadroniert“, erklärt Landesparteiobmann Thomas Steiner.

Obwohl die Bundesländer Ober- und Niederösterreich längst tätig geworden sind und auch eine bundesweit einheitliche Regelung für die Mindestsicherung außer Reichweite scheint, stellt sich die rot-blaue Landesregierung taub. „SPÖ und FPÖ hoffen auf eine Bundesregelung. Nur das Prinzip Hoffnung scheint diese Landesregierung noch zusammenzuhalten. Das Burgenland hat sich aber mehr verdient, als diese träge und untätige Landesregierung“, so Thomas Steiner.

„Wir werden in der morgigen Landtagssitzung einen Dringlichen Antrag zur Mindestsicherung einbringen. Eine Vertagung lassen wir damit nicht mehr zu – SPÖ und FPÖ werden Farbe bekennen müssen!“ Die Mindestsicherung soll laut ÖVP-Vorschlag bei 1.500 Euro für Familien gedeckelt werden. Zusätzlich muss das Nettoeinkommen für in voller Arbeitszeit erbrachte Leistungen über dem Niveau der Mindestsicherung liegen. „Denn Arbeit und Leistung muss wieder mehr wert sein!“, unterstreicht der ÖVP-Landesparteiobmann abschließend.

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar