18. 10. 2016 – Polizei News

 

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Schülerin bei Verkehrsunfall schwer verletzt – Lenker beging Fahrerflucht

Eine 15-jährige Schülerin aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld überquerte heute gegen 07:30 Uhr in Pinkafeld, Bezirk Oberwart, die Straße. Sie befand sich auf dem Schutzweg, als sie von einem PKW angefahren und schwer verletzt wurde. Der Lenker beging Fahrerflucht.

Das Mädchen wollte mit zwei weiteren Schülerinnen auf einem Schutzweg die Landesstraße 235 (Pinkafelder Landesstraße) überqueren, um in die nahe gelegene HTBL zu gelangen. Kurz bevor die drei Kinder die gegenüberliegende Straßenseite erreicht hatten, bog ein von der Schlossgasse kommender PKW nach rechts in die       L 235 ein und erfasste das 15-jährige Mädchen. Es wurde auf die Straße geschleudert und blieb schwer verletzt liegen.

Der Lenker beging Fahrerflucht. Die Schülerin wurde mit der Rettung in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Fahrzeug wurde der rechte Seitenspiegel abgerissen und blieb an der Unfallstelle zurück.

Ersuchen um Verlautbarung in den Medien:

Der Lenker des fahrerflüchtigen PKW war vermutlich mit einem blauen Opel Corsa, Baujahr 1998 bis 2001, unterwegs. Es fehlt der rechte Außenspiegel.

Zweckdienliche Hinweise: Erbeten an die Polizeiinspektion Pinkafeld, Tel: 059133 1251 sowie an jede Polizeiinspektion

 

Verkehrsunfall mit Fahrerflucht – Klärung

Zur Presseaussendung von heute Vormittag wird berichtet, dass der Verkehrsunfall mit Fahrerflucht, der sich heute gegen 07:30 Uhr in Pinkafeld ereignete, nach umfangreichen Erhebungen durch die Beamten der Polizeiinspektion Pinkafeld geklärt werden konnte. Als Lenkerin konnte eine 18-jährige Frau aus dem Bezirk Oberwart ausgeforscht werden. Das 15-jährige Unfallopfer erlitt einen komplizierten Bruch im Bereich des linken Kniegelenks und befindet sich im Krankennhaus.

Die Fahrzeugbesitzerin bestellte unmittelbar nach dem Unfall einen neuen Außenspiegel für ihren PKW und konnte in den frühen Nachmittagsstunden des heutigen Tages als fahrerflüchtige Lenkerin ausgeforscht werden. Bei der ersten Einvernahme bestritt sie jeglichen Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall und gab an, dass ihr der Seitenspiegel gestern vor einem Lokal in Pinkafeld vom Fahrzeug gerissen worden sei.

Nachdem sie mit dem Verlust des Außenspiegels konfrontiert wurde, legte sie ein umfangreiches Geständnis ab. Sie gab an, in Panik geraten zu sein, falsch reagiert und anschließend Fahrerflucht begangen zu haben.

Die Lenkerin ist erst seit Ende September 2016 im Besitze eines Führerscheines.

Sie wird der Bezirkshauptmannschaft (wegen Fahrerflucht) und dem Gericht (wegen fahrlässiger Körperverletzung) angezeigt werden.


Vorsicht Betrüger

Betrüger, die billige Renovierungen von Häusern anbieten, sind derzeit im nördlichen Burgenland unterwegs. Polnische Arbeiter erneuerten Dachrinnen eines Hauses im Bezirk Neusiedl/See und verlangten dafür einen weit überhöhten Preis. Der Mann bezahlte 5.800 Euro, die Arbeiten stellen jedoch nur einen Gegenwert von ca. 1.500 Euro dar.

Arbeiter aus Polen erneuerten mit Einverständnis eines Hausbesitzers am 14.10.2016 insgesamt 52 Laufmeter Dachrinnen und gaben vor, dass die neuen Dachrinnen aus Kupfer bestehen würden. Tatsächlich verwendeten sie jedoch verzinktes Material. Nach Angaben eines ortsansässigen konzessionierten Unternehmens waren die Arbeiten samt Material jedoch weniger als ein Drittel des tatsächlich bezahlten Betrages wert.

Wie bereits berichtet, wurde ebenfalls am 14.10.2016 ein 65-jähriger Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung Opfer eines gleichartigen Betruges. Der Mann ließ das Dach eines Campingwohnheimes erneuern. Es wurde ein Preis von 350 Euro vereinbart. Die Handwerker verlangten nach Fertigstellung 6.000 Euro. Man einigte sich schließlich auf die Bezahlung von 2.000 Euro.


Arbeitsunfall in Rechnitz

Zwei Männer im Alter von 38 und 42 Jahren wurden gestern in Rechnitz, Bezirk Oberwart, bei Reinigungsarbeiten eines auf einem Tankwagen montierten Tanks schwer verletzt. Sie mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Mit dem Tankwagenzug war zuvor Industriefett transportiert worden. Um die Fettrückstände aus dem Tank des Anhängers zu entfernen, wurde ein Hochdruckreiniger verwendet. Der 42-jährige Mann, ein ungarischer Staatsangerhöriger, kletterte in den Tank, sein Arbeitskollege, 38 Jahre und ebenfalls ungarischer Staatsangehöriger, schaltete den Hochdruckreiniger ein. Plötzlich gab es einen Knall und der 38-Jährige sah, dass der 42-Jährige regungslos im Tank lag. Er verständigte sofort weitere Arbeiter und kletterte ebenfalls in den Tank, um seinem Arbeitskollegen zu helfen. Plötzlich verlor auch er das Bewusstsein.

Die Feuerwehr Rechnitz war mit 25 Mann im Einsatz und konnte mit Unterstützung von Bediensteten des Tankwagenbesitzers die Verletzten nach ca. 15 Minuten bergen. Beide wurden mit dem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Verletzungen sind schweren Grades.

Das Arbeitsinspektorat wurde verständigt.

 

 

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