17. 10. 2016 – Polizei News

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Einbruchsopfer stellt Verdächtigen

Am 13. Oktober 2016, gegen 11:50 Uhr, hielt ein 40-jähriges Einbruchsopfer einen Mann fest, der im Verdacht steht, mit einem zweiten Mann zuvor mehrere Kellerabteileinbrüche begangen zu haben. Die 39-jährige Gattin des Opfers hatte beobachtet, wie zwei Männer Diebesgut aus dem Wohnblock abtransportieren wollten. Die zwei hatten in der Wohnhausanlage in Neusiedl am See insgesamt drei Kellerabteile aufgebrochen und wollten flüchten. Der 40-jährige Geschädigte nahm die Verfolgung auf und konnte einen der Verdächtigen auf einer angrenzenden Wiese festhalten. Seine Gattin hatte bereits die Polizei verständigt. Bis zum Eintreffen der Beamten wurde der 33-jährige Slowake am Boden niedergehalten. Die Polizisten nahmen den Mann schließlich fest. Während der Festnahme wollte der 33-Jährige mehrere Male davonlaufen und konnte nur unter Anwendung von Körperkraft daran gehindert werden. Es wurden ihm Handschellen angelegt. Eine Fahndung nach dem Komplizen verlief bis jetzt negativ. Bei den Erhebungen stellte sich heraus, dass die beiden aus den Kellern Mobiltelefone, Spielsachen, diverses Werkzeug, Reisekoffer sowie ein Notebook entwendet hatten. Die Höhe des entstandenen Schadens steht noch nicht fest. Bei der Vernehmung gab der Beschuldigte auch den Namen und die Kontaktdaten seines Mittäters bekannt. In Österreich und auch in der Slowakei werden die zwei wegen mehrerer Eigentumsdelikte gesucht. Beim 33-jährigen Slowaken wurde unter anderem Suchtgift gefunden. Die Staatsanwaltschaft verfügte die Einlieferung in die Justizanstalt. Nach dem flüchtigen 31-Jährigen (ebenfalls aus der Slowakei) wird mittels Haftbefehl gesucht.


Verkehrsunfälle in Oberpullendorf und Forchtenstein

Bei einem Verkehrsunfall, gestern gegen 20:00 Uhr, im Stadtgebiet von Oberpullendorf, wurden vier Personen verletzt. Ein 21-jähriger Mann aus dem Waldviertel (NÖ) lenkte seinen PKW auf der Spitalstraße Richtung Bundesstraße B50 und wollte in diese nach links einbiegen. Er hatte eine Stopptafel zu beachten. Auf der Bundesstraße B50 fuhr ein 31-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberpullendorf. Auf der Kreuzung erfolgte der Zusammenstoß, bei dem beide Lenker sowie die Mitfahrer beim 31-jährigen Lenker (eine 18-jährige Frau und ein 18-jähriger Mann) verletzt wurden. Alle vier wurden vom Rettungsdienst in das Krankenhaus gebracht.

Auf der Landesstraße L219 (Ortsgebiet von Forchtenstein, Bezirk Mattersburg) kam es am Vormittag des 16. Oktober 2016 zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Radfahrer. Der 49-jährige Motorradlenker  (aus dem Bezirk Mödling, NÖ) fuhr von Forchtenstein kommend, Richtung Rosalia. In der Gegenrichtung fuhr ein 37-jähriger Mann aus Wr. Neustadt, NÖ, mit seinem Fahrrad. In einer S-Kurve kam es zum Zusammenstoß, bei dem beide zu Sturz kamen. Der Radfahrer wurde verletzt und wurde von der Rettung ins Krankenhaus gebracht.

Es lagen in keinem Fall Alkoholisierungen vor.


Betrug bei Dachdeckarbeiten

Am Nachmittag des 14. Oktober 2016 wurde eine Mann aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung Opfer eines Betruges. Der 65-jährige Pensionist ließ sich das Dach eines Campingwohnheimes in Purbach, Bezirk Eisenstadt-Umgebung, von vier Männer neu decken. Mit den Arbeitern aus Rumänien (25, 31, 37 und 44 Jahre alt) hatte er ein Anbot über 350 Euro ausgehandelt. Nach Fertigstellung verlangten die Handwerker dann 6000 Euro. Es wurde ein weiteres Mal verhandelt und man einigte sich schließlich auf 2000 Euro, die auch bezahlt wurden. Dieser Betrag überstieg aber bei weitem das ursprüngliche Angebot. Bei einem weiteren Campingheimbesitzer wurde diese Vorgangsweise ebenfalls versucht. Dieser ließ die Arbeiten aber vor der Bezahlung abbrechen und bezahlte nichts. Die vier Verdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt. Die Polizei rät in solchen Fällen von Angeboten dieser Art Abstand zu nehmen und diese von Professionisten durchführen zu lassen.


Tiertransporter in Bruck/Leitha gestoppt

Beamte der Landesverkehrsabteilung Niederösterreich kontrollierten am 15. Oktober 2016 in Bruck/Leitha zwei bulgarische Kleintransporter und entdeckten in den Laderäumen insgesamt 120 Hunde und Katzen. Bei diesen handelte es sich um Straßentiere aus Bulgarien mit einem Alter von wenigen Wochen bis zu etwa einem Jahr. Für die Tiere waren entweder keine oder verfälschte EU-Tierpässe vorhanden.

Die Tiere wurden von der Amtstierärztin untersucht, gefüttert und getränkt.

Die Lenker gaben an, dass die Tiere im Internet zum Verkauf angeboten worden wären und alle bereits verkauft sind. Den Lenkern wurde in Absprache mit der Tierärztin die Weiterfahrt gestattet und die Tiere noch zum Teil vor Ort an die Käufer übergeben.

Die beiden Lenker sowie die verantwortliche bulgarische Organisation für diese Transporte werden der Bezirkshauptmannschaft wegen Übertretungen nach dem Tiertransportgesetz und dem Tierschutzgesetz angezeigt.

 

 

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