Welt Ei Tag

Oberpullendorf, 14. 10. 2016 –

 

14. Oktober = Welt-Ei-Tag

 

Herr und Frau Österreicher verzehren durchschnittlich 235 Eier pro Jahr und geben im Monat rund 4 EUR für Eier aus. 2015 wurden 720 Mio. Frischeier gekauft, an die 80 % davon gehen über den Lebensmittelhandel, der Rest wird über alternative Absatzwege wie den Ab-Hof-Verkauf vermarktet.

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Agrarlandesrätin Verena Dunst, Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland, und Johann Werkovits, Obmann der ALGB

„Seit vielen Jahren steht am zweiten Freitag im Oktober das Ei, welches wichtige Nährstoffe für eine ausgewogene Ernährung der Menschen liefert und in der Küche sehr viele Funktionen erfüllt, im Mittelpunkt der Werbeaktivitäten von AMA-Marketing und Landwirtschaftskammer. Das Ei ist ein unverzichtbarer Teil unseres Speiseplanes, sei es direkt als Frühstücksei oder in verarbeiteter Form wie Mehlspeisen oder Teigwaren“, so der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Franz Stefan Hautzinger in eines gemeinsamen Pressegespräches mit Agrarlandesrätin Verena Dunst anlässlich des heutigen Welt-Ei-Tages 2016 am Hauptplatz in Oberpullendorf.

„Wir verzehren pro Kopf 235 Eier jährlich. Das Ei ist somit ein Lebensmittel, dessen Erwerb für uns selbstverständlich ist; das im täglichen Leben nicht mehr weg zu denken ist und in dem viele Nährstoffe von Natur aus in „handlichen Portionen“ verpackt sind. Das Ei bekommt aber nicht die Aufmerksamkeit, die es eigentlich verdient – das soll der Welt-Ei-Tag ändern. Der Welteitag, ein Tag, an dem dem Ei die Aufmerksamkeit gewidmet wird, die es verdient. Das Burgenland produziert jährlich rund 6.303 t Eier! Besonders stolz bin ich, dass – im Vergleich zu 84 % österreichweit – das Burgenland einen Selbstversorgungsgrad von 143 % aufweist!“ betont Landesrätin Verena Dunst die Bedeutung der Eierproduktion für das Burgenland.

Hautzinger verweist darauf, dass durch die Frischei – Kennzeichnung die Herkunft und Haltungsform leicht rückverfolgbar ist.

Im AMA-Gütesiegel-Programm erhält jedes Ei, das den Betrieb verlässt, einen Stempel. Dieser Stempel enthält drei wichtige Informationen: Haltungsform, Herkunftsland, und Legehennenbetriebsnummer. Im Zuge des „Quick-Egg-Check“ (www.eierdatenbank.at) kann auch der Konsument Informationen über die Herkunft seines Eies erhalten.

Die Preise sind im Moment im Lebensmitteleinzelhandel bei Bioeiern bei 42 Cent, ein Ei aus Freilandhaltung kostet 31 Cent und aus Bodenhaltung 21 Cent. Österreich zeichnet sich durch hohe Tierschutzstandards in der Legehennenhaltung aus, weiters werden im Lebensmitteleinzelhandel keine Käfigeier angeboten.

Mit dem Griff zu österreichischen Eiern kann jeder auch etwas fürs Klima tun. Denn alle österreichischen Legehennen, deren Eier im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind, werden mit gentechnikfreien Soja aus Europa gefüttert.

„Wer seine Hühner nicht selber hält bzw. die Eier nicht direkt beim Bauern kauft, sollte darauf achten, dass Eier mit dem AMA-Gütesiegel oder AMA-Biozeichen gekauft werden, egal ob als Frisch-Ei, oder als Verarbeitungsware (Majonäse, Eierlikör, Nudel usw.). Er stärkt die heimischen Eierproduzenten, hebt die Wertschöpfung im Inland, sichert Arbeitsplätze und betätigt sich als aktiver Tierschützer“, so Präsident Hautzinger abschließend.


Regionale Herkunft mit Spitzenqualität

„Welt-Ei-Tag 2016“: Agrarlandesrätin Verena Dunst, Landwirtschaftskammerpräsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger und Johann Werkovits, Obmann der ALGB, setzen auf hochwertige landwirtschaftliche Produkte im Sinne der burgenländischen KonsumentInnen

Seit vielen Jahren steht am zweiten Freitag im Oktober das Ei im Mittelpunkt der Werbeaktivitäten von AMA-Marketing und Landwirtschaftskammer. Das Ei ist ein unverzichtbarer Teil unseres Speiseplans, sei es direkt als Frühstücksei oder in verarbeiteter Form, wie bei Mehlspeisen oder Teigwaren. Dabei werden Qualitätskriterien und Tierschutz-Aspekte in der Hühnerhaltung immer wichtiger! Es ist daher wichtig zu wissen, wo es herkommt. Heimische Eier zeichnen sich durch hohe Qualität und hohe Tierschutzstandards für Legehennen aus. Das Burgenland ist mit einem Selbstversorgungsgrad von 148% Spitzenreiter in der Ei-Produktion. Den diesjährigen „Welt-Ei-Tag“, den 14. Oktober, nahmen deshalb Agrarlandesrätin Verena Dunst, Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland, und Johann Werkovits, Obmann der ALGB, zum Anlass, um im Rahmen einer Eierspeise-Verteileraktion durch die Arbeitsgemeinschaft der landwirtschaftlichen Geflügelwirtschaft des Burgenlandes (ALGB) am Hauptplatz in Oberpullendorf alle Aspekte der Ei-Produktion im Burgenland zu präsentieren.

„Unsere Geflügelhalter produzieren hochqualitative Eier aus Boden- und Freilandhaltung sowie aus der biologischen Landwirtschaft, was in der Ernährung der Menschen eine immer wichtiger werdende Rolle spielt. Unsere Bio-Legehennen Bauern liefern unter Einhaltung strengster Auflagen authentische Spitzenqualität für die Konsumentinnen und Konsumenten. Zuverlässige Qualitätsmerkmale gewährleisten hochqualitative und gesunde Lebensmittel von regionaler Herkunft. Eine korrekte Kennzeichnung und somit lückenlose Rückverfolgbarkeit der Herkunft der Eier und der Haltungsformen der Legehennen muss deshalb auch in Zukunft mit 100%iger Sicherheit gewährleistet sein“, so Agrarreferentin Landesrätin Verena Dunst und Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger, Präsident der Landwirtschaftskammer Burgenland, unisono.

Aufgrund der lückenlosen Umsetzung des Käfigverbots werden seit 1. Jänner 2009 in Österreich nur mehr Eier in Boden- oder Freilandhaltung erzeugt. In der Europäischen Union ist das Käfighaltungsverbot ab dem 1. Jänner 2012 umgesetzt worden. Mit dem Griff zu österreichischen Eiern kann jeder auch etwas für das Klima tun, denn alle österreichischen Legehennen, deren Eier im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind, bekommen nur gentechnikfreien Soja aus Europa gefüttert. Um die CO2-Problematik zu reduzieren, wird bereits bei der Herkunft des eingesetzten Legehennen Futters darauf geachtet, dass es keine weiten vermeidbaren Transportwege hinter sich hat. So wird nur mehr Soja, das eines der wichtigsten Bestandteile des Legehennen Futters ist, aus Europa – genauer gesagt aus der Donauregion – bezogen.

Erfinder des Welt-Ei-Tages ist der Österreicher Willi Kallhammer, der als Präsident der International Egg Commission (IEC), den Welt-Ei-Kongress 1996 in Wien veranstaltete. Damals gingen in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten Veranstaltungen über die Bühne, die das Ziel hatten, auf das Ei als wertvolles Lebensmittel aufmerksam zu machen. Diese Aktivitäten wurden koordiniert und auf einen Tag zusammengelegt. Seit 1997 wird deshalb immer am zweiten Freitag im Oktober der Welt-Ei-Tag gefeiert. Hauptziel dieser Initiative ist es, den Ei-Konsum durch verschiedene Aktionen anzukurbeln. Dazu wird darauf hingewiesen, dass Eier einen wichtigen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten. Gleichzeitig wird der Tag aber auch genutzt, um dazu aufzurufen, ausschließlich Eier aus artgerechter Haltung zu kaufen.

 

 

 

 

 

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