ÖVP: Breitbandausbau, Jugendarbeit

Eisenstadt, 14. 10. 2016 –

Resetar: Schluss mit Schmähparaden beim Breitbandausbau

oevp

Mag. Michaela Resetar, ÖVP

Der flächendeckende Breitbandausbau im Südburgenland ist nach wie vor mangelhaft. „Die Bürger haben genug von Ankündigungen! Der Ausbau des Breitbandes muss rasch und flächendeckend umgesetzt werden, um der Zwei-Klassen-Gesellschaft der Regionen ein Ende zu setzen“, fordert Landtagsabgeordnete Michaela Resetar.  

Die digitale Infrastruktur ist in der heutigen Gesellschaft eine Grundvoraussetzung für echte Chancengleichheit. Im Landessüden gibt es in vielen Ortsteilen noch immer kein Breitband, zahlreiche Häuser haben keinen Zugang zu schnellem Internet. „Allein im Bezirk Oberwart haben wir 32 Gemeinden mit 91 Ortsteilen, in vielen dieser Ortsteile gibt es kein Breitband. Wenn wir schon weiter weg vom Zentrum leben, müssen wir Wege finden, die uns schneller und flexibler machen. Mit einer schnellen Internetversorgung haben wir mehr Chancen, Arbeit zu halten und zu schaffen. Darüber hinaus haben unsere Kinder die gleichen Voraussetzungen verdient, wie Kinder im urbanen Raum“, betont Resetar, die in der Unterversorgung beim Breitband mit einen Grund für die Abwanderung sieht.

Das Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie verspricht, bis 2020 schnelles Internet mit mindestens 100 Megabit pro Sekunde flächendeckend in ganz Österreich bereitzustellen. Für den Ausbau steht eine Milliarde zur Verfügung „Um eine wirkliche Verbesserung für die Menschen im Südburgenland zu erreichen, muss der Ausbau mittels Glasfaserkabel erfolgen. Kleine Funklösungen helfen nur kurzfristig weiter“, mahnt Resetar und appeliert an die rot-blaue Landesregierung: „Schluss mit Schmähparaden. Die Benachteiligung des Landessüdens muss endlich ein Ende haben.“


Eisenkopf steht für Stillstand in der Jugendarbeit

Patrik Fazekas, OeVP

Patrik Fazekas, ÖVP

„SPÖ-Landesrätin Eisenkopf orientiert sich nur am Parteiinteresse. Sie verhindert und blockiert Initiativen für Burgenlands Jugend und hat seit ihrem Amtsantritt keinen einzigen neuen Akzent gesetzt. Der Name Eisenkopf steht für Stillstand in der Jugendarbeit“, sagt JVP-Landesobmann und ÖVP-Jugendsprecher Patrik Fazekas.

Außer einem Zukunftsworkshop mit leeren Worthülsen und einem Neuanstrich der Homepage sei nichts passiert. „SPÖ-Landesrätin Eisenkopf setzt keine neuen Akzente. Der Youth Award wurde in Young Impulse Award umgetauft und wird als neu verkauft“, kritisiert Patrik Fazekas.

 

Es braucht nun zwei Akzente für junge Burgenländerinnen und Burgenländer:

  • Immer mehr junge Menschen wandern aus dem Burgenland ab. Deshalb muss die Politik Anreize schaffen, hier zu bleiben, oder nach der Ausbildung zurückzukehren. Es geht darum, schnell, einfach und günstig von A nach B kommen zu können. Und das für Studenten, Lehrlinge und Schüler. Die Einführung eines einheitlichen und leistbaren Öffi-Tickets ist jetzt besonders wichtig. Scheuklappenpolitik und Abschieben von Verantwortung hat in dieser Sache nichts verloren.

 

  • Gleichzeitig geht es auch darum, leistbar in unserem Land wohnen zu können. Die erste eigene Wohnung ist der wichtigste Schritt in die Unabhängigkeit von jungen Menschen. Nach Beendigung ihrer Ausbildung wollen sich viele eine eigene Bleibe nehmen, finden jedoch oft kein passendes Angebot oder keine Möglichkeit, diese zu finanzieren. Wir müssen daher die Rahmenbedingungen schaffen, damit junge Menschen im Burgenland leben können.

„Jugendarbeit braucht mehr als Ankündigungen und Marketing“, stellt Patrik Fazekas daher fest. „Was es braucht, sind Sachpolitik und konstruktive Jugendarbeit. Eine Politik für die nächste Generation, mit ehrlichen Anliegen und dem Willen etwas zu bewegen. Das hat sich die junge Generation in unserem Land verdient.“

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar