SPÖ: Hochwasserschutz Umfahrung Schützen, Equal Pay Day, On Air, Eisenstadt, Mattersburg

Schützen, 13. 10. 2016 –

Hochwasserschutz neben der B50-Umfahrung Schützen fertiggestellt

Investitionskosten in der Höhe von rund 1,7 Millionen Euro für Rückhaltebecken und Begleitmaßnahmen in der Gemeinde Schützen am Gebirge

In Schützen am Gebirge ist am Donnerstag ein Rückhaltebecken sowie eine Flutmulde durch Landeshauptmann Hans Niessl und den zuständigen Landesrat Helmut Bieler eröffnet worden. Dazu Landeshauptmann Hans Niessl: „Im Burgenland wurden in den letzten Jahren große Anstrengungen im Bereich des Hochwasserschutzes unternommen, um den Hochwasserschutz möglichst rasch flächendeckend auszubauen. Wir tragen damit dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung verstärkt Rechnung. Sicherheit gehört zum wichtigsten Gut in allen Bereichen – auch beim Schutz vor Naturgewalten.“

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Landesrat Helmut Bieler, SP-Gemeinderat Manfred Feiler, Landeshauptmann Hans Niessl mit dem Bürgermeister von Schützen am Gebirge, Roman Zehetbauer vor dem Rückhaltebecken in Schützen am Gebirge

Becken und Mulde befinden sich in unmittelbarer Nähe der B50-Umfahrung Schützen. Der Hochwasserschutz sei im Zuge der Umfahrungsstraße mitgeplant worden, erklärte der für Hochwasserschutz zuständige Landesrat Helmut Bieler und betonte: „Der Bau des Rückhaltebeckens ist eine wichtige Maßnahme zum Schutz der Bevölkerung in Schützen und eine Investition in die Sicherheit der Gemeinde Schützen am Gebirge.“

Das Rückhaltebecken dient dem Schutz des derzeit überflutungsgefährdeten Siedlungsgebietes entlang des Iselgrabens bis zu einem Hochwasser mit 100-jährlicher Auftrittswahrscheinlichkeit und sieht die Absenkung einer anfallenden Wassermenge von 12,2 m³ pro Sekunde auf 3,0 m³ pro Sekunde vor. Die Dammkrone ist drei Meter breit und die Außenfläche inklusive Dammschüttung beträgt mehr als 34.000 Quadratmeter. Insgesamt wurden rund 1,7 Millionen Euro in das Hochwasserschutzprojekt investiert. Der Großteil der Kosten, nämlich knapp über 83 Prozent, wird vom Land bzw. Bund übernommen.


Equal Pay Day – Burgenland auf gutem Weg

Frauenlandesrätin Dunst zum Equal Pay Day: „Die Einkommensschere ist immer noch zu groß“

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LR Verena Dunst, SPÖ

Das Einkommen bei Männern und Frauen weist immer noch große Unterschiede auf. Am 11. Oktober war in Österreich der „Equal pay day“ (EPD). Ab diesem Tag arbeiten Frauen statistisch gesehen bis Jahresende gratis. Im Burgenland ist der EPD am 14.10. Damit ist das Burgenland um drei Tage besser als der österreichische Durchschnitt. „Die Einkommensschere wird jährlich geringer, aber sie ist immer noch zu groß“, so Frauenlandesrätin Dunst.

Der Equal Pay Day erinnert daran, dass die Lohnungleichheit zwischen Frau und Mann immer noch existiert. Er macht auch deutlich, wie viele Tage Frauen zusätzlich arbeiten müssen, um jenen Betrag zu verdienen, den Männer bereits am Ende des Vorjahres hatten. Laut Statistik Austria verdienen Frauen in Österreich um 22 Prozent weniger als Männer. Das Burgenland liegt nach Wien mit 21 Prozent an zweiter Stelle und das ist im Vergleich zu anderen Bundesländern ein guter Wert. Dennoch arbeiten Frauen im Burgenland 79 Tage gratis.

Die Einkommensentwicklung

Die Lohnschere schließt sich und Jahr für Jahr rückt der EPD ein wenig nach hinten. In den letzten fünf Jahren hat das eine Verbesserung um etwa ein halbes Monat bewirkt. Für Frauenlandesrätin Verena Dunst steht fest: „Die Einkommensschere ist immer noch zu groß. Sie muss sich in Zukunft rascher schließen!“

Wie kann die Einkommensschere geschlossen werden?

Viele Berufszweige, in denen hauptsächlich Frauen beschäftigt sind, wie der Pflege- und Dienstleistungsbereich, werden schlechter entlohnt. „Hier braucht es ein Umdenken. Eine Aufwertung dieser Beschäftigungszweige muss unser Ziel sein. Auch die Verteilung von Arbeit zwischen Männern und Frauen ist ungleich. Oft finden sich Frauen in der Teilzeitarbeit, um eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erreichen. Dadurch wird die Pension geringer, “ so Frauenlandesrätin Dunst. Des Weiteren unterstreicht Frauenlandesrätin Dunst die Wichtigkeit der Kinderbetreuung für die Lohngleichheit. „Das Burgenland ist bei den Kinderbetreuungseinrichtungen Spitzenreiter im österreichweiten Vergleich und darauf bin ich sehr stolz. Die flächendeckenden Ganztagsschulen würden den Eltern den Berufsalltag erleichtern und so zur Schließung der Einkommensschere beitragen“, so Frauenlandesrätin Dunst zum Schluss.


Mehrsprachigkeit „On Air“

Schulradio am BG, BRG, BORG Oberpullendorf als Spiegelbild der burgenländischen Vielfalt

Das BG, BRG, BORG Oberpullendorf ist mit mehr als 700 SchülerInnen und 70 LehrerInnen die größte Bildungseinrichtung im mittleren Burgenland. Eine Besonderheit der Schule sind die „pannonischen Klassen“, in denen Kroatisch/Ungarisch als Pflichtfächer unterrichtet werden. Um diese sprachliche Vielfalt nicht nur im herkömmlichen Unterricht, sondern auch medial entsprechend zu unterstützen, wurde die Idee eines Bezirksradios geboren. Als Partner konnte der Verein MORA – Mehrsprachiges offenes Radio – mit Sitz in Großwarasdorf gewonnen werden. Ziel dieses Radioprojektes ist die Ausbildung junger Menschen in journalistischer Recherche, Freier Rede, moderner Unterhaltungs- und Informationstechnologie und insbesondere auch in den Volksgruppensprachen Kroatisch/Ungarisch, aber auch in Fremdsprachen. Insgesamt nehmen am Projekt mehr als 60 SchülerInnen teil, von denen etwa 15 % die Volksgruppensprachen beherrschen.

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„Mit diesem Projekt wurde vor 10 Jahren eine sehr gute Idee umgesetzt. In einer Welt der wachsenden Globalisierung sind das Verstehen und das Sprechen von Sprachen die Basis für optimale Zukunftschancen. Dieser pannonische Zweig hier am Gymnasium in Oberpullendorf eröffnet den Schülerinnen und Schülern – vor allem mit Blickrichtung zu unseren Nachbarländern – neue persönliche und vor allem große berufliche Chancen, denn mit diesem mehrsprachigen Jugendradioprojekt wird die sprachliche Kompetenz gefestigt, die kommunikative Fähigkeit gesteigert und die regionale Identität gefestigt“, so Landeshauptmann Hans Niessl, der für das mehrsprachige Jugendradio „Radio OP – Open Radio“, das auf der Frequenz 98,8 gesendet wird und das auch im Internet per Livestream auf www.radioop.at zu hören ist, als Interviewpartner fungierte.


Sofortmaßnamen zur Belebung der Innenstadt:

SPÖ fordert Gratis Parken am Freitag und Samstag in der gesamten Innenstadt

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LAbg. Günter Kovacs, SPÖ

Was hat Steiner in den letzten 5 Jahren während seiner Amtszeit für die Innenstadt getan hat? Steuereinführungen und Gebührenerhöhungen wurden eingeführt. Was schon länger passiert und in Zukunft passieren wird, ist nicht mehr abwendbar, Betriebe wie Bawag, Bank Austria, Reno, Tom Tailor, Bäckerei Wagner, Sandhofer und etliche andere Traditionsbetriebe sind abgewandert oder geschlossen. Auch die BGKK hat bereits die Innenstadt verlassen. Bedenklich ist auch, dass sich in der Innenstadt keine größeren Ketten mehr ansiedeln und das schon seit längerem. Und so soll es für Steiner nun eine oberösterreichische Beratungsfirma richten. Man muss jetzt endlich handeln und alles Mögliche tun um Leben in die Innenstadt zu bringen, nicht wieder mit Planung Jahre vergehen lassen und zuschauen wie noch mehr Betriebe zusperren müssen.

„Wirte und Händler leiden unter der verfehlten Innenstadtpolitik von Steiner. Durch die aggressive Parkraumbewirtschaftung werden Kunden regelrecht aus der Stadt vertrieben.

Im Wettbewerb mit den Einkaufszentren am Stadtrand, wo Gratis-Parken durchgehend möglich ist, müssen für die Innenstadt auch endlich Maßnahmen getroffen werden.

Deshalb fordert die SPÖ das Gratis Parken am Freitag und Samstag in der gesamten Innenstadt. Davon werden die Innenstadt Betriebe und ihre Kunden profieren, Einkäufe können so auch bequem in der Stadt erledigt werden.“ So LAbg. Vbgm. Günter Kovacs.


Gesunde Stadt: Interessanter Vortrag im Florianihof

  „Von der Hypertonie (Bluthochdruck) zum Schlaganfall“ war das Thema eines Vortrages im Rahmen der gesunden Stadt Mattersburg im Florianihof.

In einer spannenden Präsentation erläuterte die Mattersburger Internistin Dr. Heidemarie Müller-Ringl das Thema.

Der Schlaganfall stellt nach Herzkreislauferkrankungen und Krebs die dritt-häufigste Todesursache in Österreich dar und betrifft ca. 25.000 ÖsterreicherInnen pro Jahr. Ein Jahr nach dem Ereignis sind nur 40% frei von Behinderungen.

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