Sicherheitspartner Reaktionen ÖVP und Grüne

Eisenstadt, 12. 10. 2016 –

 

Ja zu Sicherheit – Nein zu rot-blauer Panikmache

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2. LT-Präs Ing. Rudolf Strommer, ÖVP

„Die Landesregierung verunsichert Menschen, wo kein Grund dazu besteht. Es braucht keine selbsternannten Sheriffs, die durch unsere Gemeinden ziehen: Ja zu mehr Sicherheit, Nein zu rot-blauer Panikmache“, sagt ÖVP-Sicherheitssprecher Rudolf Strommer.

Das Burgenland ist das sicherste Bundesland, das belegt die Kriminalstatistik. „Die selbsternannten Sheriffs, die durch Burgenlands Gemeinden ziehen, kosten dem Land Burgenland mehr als 500.000 Euro – obwohl nur 9 Gemeinden im Pilotprojekt vertreten sind“, so Strommer.

Rot und Blau wollen Ängste in der Bevölkerung schüren und uns mangelnde Sicherheit einreden. „Wir haben mit unseren Polizistinnen und Polzisten bereits hervorragend ausgebildete Sicherheitsorgane, die ihre Arbeit bestens erledigen. Ich verwehre mich deshalb gegen die künstliche Panikmache der Landesregierung“


Sicherheitspartner: Politische Themaverfehlung, die viel Steuergeld kostet

Grüne

Regina Petrik, Grüne

„Das Herzensprojekt von Landeshauptmann-Stellvertreter Tschürtz ist eine klare politische Themaverfehlung“, stellt Regina Petrik von den GRÜNEN fest. „Die Sicherheitspartner sollen angeblich dort vorbeugend wirken, wo in der Realität die Kriminalität sowieso sinkt. Die Hauseinbrüche von Kleinkriminellen verzeichnen einen Rückgang, während Firmeneinbrüche und Cyberkriminalität die wahren großen Probleme am Sicherheitssektor sind. Hier wird wieder einmal mit Symbolpolitik Steuergeld verschwendet“, ärgert sich Petrik. „Um zu verschleiern, dass das Vorhaben eigentlich unsinnig ist, präsentiert man sich mit Elektro-Autos und sozialen Hilfsdiensten. Die Elektroautos der Energie Burgenland wären in wirklich sozialen Projekten besser investiert gewesen.“ Dass sich Bürgerinnen und Bürger sicherer fühlen, wenn Uniformierte durch ihre Gemeinde patrouillieren, bezweifelt Petrik. „Einschlägige Studien belegen das Gegenteil“, weiß Petrik. „Die ehrlichste Methode, das subjektive Sicherheitsgefühl der burgenländischen Bevölkerung zu heben, ist, einfach die Wahrheit zu sagen: Dass das Burgenland das sicherste Bundesland in Österreich ist, weil die Polizei gute Arbeit leistet und dass die Kriminalität rückläufig ist. Ehrlichkeit ist das Sicherste, das wir der Bevölkerung bieten können. Verunsicherung schüren, um Wählerstimmen zu sammeln, ist das Verwerflichste, das eine Regierung in diesem Zusammenhang tun kann.“

 

 

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