ÖVP: Europa greifbar machen, Frost: Land wird tätig, Steiner gratuliert Nemeth

Eisenstadt, 12. 10. 2016 –

Europa für junge Menschen im Burgenland greifbar machen

 

Die Volkspartei Burgenland bringt im Landtag zwei Initiativen zu den Themen Jugend, Kultur und Europa ein. „Uns geht es einerseits um eine eigene Förderschiene für Schulprojekte, die sich mit der Europabildung innerhalb der Schule auseinandersetzt. Andererseits wollen wir kostenfreie Museumsbesuche für junge Menschen im Burgenland realisieren“, erklären Klubobmann Christian Sagartz und Jugendsprecher JVP-Landesobmann Patrik Fazekas.

övp

LAbg. Mag. Christian Sagartz, BA, Klubobmann
LAbg. Patrik Fazekas, JVP-Landesobmann

„Europa ist ein Erfolgsprojekt. Freiheit, Friede und Wohlstand sind aber nicht selbstverständlich, an einem starken Europa müssen wir alle mitarbeiten“, betont Christian Sagartz. Vor allem die Burgenländerinnen und Burgenländer haben von einem gemeinsamen Europa profitiert. „Noch nie in der Geschichte unserer Region hat es eine derart lange Friedensperiode im Burgenland gegeben. Die EU garantiert uns diese Sicherheit und den Frieden auch in der Zukunft.“

Deshalb gibt es für den ÖVP-Klubobmann keine Alternative zu einer starken EU. „Kein Land ist im Stande die Probleme alleine zu lösen. Deshalb brauchen wir einen starken europäischen Verbund und keine nationalen Alleingänge.“ Trotz aller Unkenrufe und Verbesserungsmöglichkeiten sei die Europäische Union ein Erfolgsprojekt: „Als Friedensprojekt beweist die EU seit Jahrzehnten, dass sie mit einer Stimme auftreten kann. Daran müssen wir weiter arbeiten. Unser Ansatz ist, Europa für junge Menschen im Burgenland greifbar zu machen!“

 

Fazekas: Europabildung in der Schule

Angesichts der großen aktuellen Herausforderungen (Flüchtlingskrise, Brexit usw.), gelte es nun die Europäische Union weiterzuentwickeln und so fit für die Zukunft zu machen. „Dazu ist es notwendig, gerade den Jugendlichen im Burgenland die Europäische Union, ihre Funktions- und Arbeitsweise sowie ihre Institutionen näher zu bringen und greifbar zu machen“, unterstreicht Patrik Fazekas. „Das soll nicht nur für mehr Akzeptanz sorgen, sondern auch dazu anregen, sich aktiv an der Mitgestaltung des Europas von morgen zu beteiligen. Denn jeder Einzelne kann einen Beitrag dazu leisten.“

Die Burgenländische Landesregierung wird daher aufgefordert:

  • Eine eigene Förderschiene für Schulprojekte zu entwickeln, die sich mit der Europabildung innerhalb der Schule auseinandersetzt.
  • Austauschprogramme auch für Lehrlinge bzw. Schüler zu forcieren und auch entsprechend finanziell zu unterstützen.
  • Analog zur Förderung der Durchführung von Schulschikursen auch Bildungsreisen zu den EU-Institutionen in Brüssel oder Straßburg finanziell unterstützen, um so die Europäische Union erlebbarer und greifbarerer zu machen.

 

ÖVP fordert kostenfreie Museumsbesuche für junge Burgenländer

Das Burgenland kann ein umfangreiches Kulturangebot vorweisen – Kunst und Kultur sind wichtige Triebfedern in der gesellschaftlichen Entwicklung. „Es ist daher von großer Bedeutung, das kulturelle Angebot im Burgenland für Jugendliche attraktiver zu gestalten und sie für das breite Spektrum an Ausstellungen zu begeistern“, spricht Patrik Fazekas eine weitere ÖVP-Initiative an.

Durch freien Eintritt in Museen und Kultureinrichtungen für alle Burgenländerinnen und Burgenländer bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres, könnte ein wertvoller Impuls für die Weiterentwicklung der burgenländischen Kulturlandschaft gesetzt werden.

„Die Erreichbarkeit von kulturellen Einrichtungen des Landes ist oftmals mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Daher sollen Eintrittskarten für Museen und Veranstaltungen im Burgenland gleichzeitig als Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel im Burgenland gelten“, fordert der JVP-Landesobmann. Mit dieser Freifahrt können junge Burgenländer Kultureinrichtungen kostengünstig besuchen. Ebenso können Exkursionen im Rahmen des Schulunterrichts mit Freifahrten beim Besuch kultureller Einrichtungen unterstützt werden.

Die Volkspartei Burgenland fordert die Burgenländische Landesregierung auf:

  • Burgenländischen Jugendlichen bis zur Vollendung des 19. Lebensjahres freien Eintritt in Museen und Kultureinrichtungen, die vom Land betrieben werden, zu ermöglichen.
  • Den freien Zugang für Jugendliche auf Kultureinrichtungen, die von Privatpersonen, Städten oder Gemeinden betrieben werden, auszuweiten und die anfallenden Kosten für die Betreiber aus Budgetmitteln des Landes Burgenland abzudecken.
  • In Abstimmung mit den Verkehrsverbünden eine kostenlose Anreise für Jugendliche, zu burgenländischen Kultureinrichtungen zu ermöglichen.

Die Freifahrt für Museumsbesuche auf Exkursionen im Rahmen des Schulunterrichtes auszuweiten.


Frost: Endlich wird Land tätig

oevp

LAbg. Walter Temmel, ÖVP

„Endlich wird das Land tätig und unterstützt die von Frost betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe“, sagt Agrarsprecher Walter Temmel. „Die ÖVP hat bereits seit Monaten Druck gemacht, dass etwas passiert. Der ländliche Raum braucht diese Unterstützung!“

Der Bund in Person von Finanzminister Schelling hat sofort Unterstützung für frostgeschädigte landwirtschaftliche Betriebe zugesagt. „Von Landesseite gab es monatelang leider nur leere Phrasen – durch diese Untätigkeit sind Burgenlands Bauern schlechter gestellt als jene der Nachbarbundesländer“, so Walter Temmel.

„Es ist höchste Zeit, dass die Burgenländische Landesregierung den frostgeschädigten Bauern hilft!“ Die frostigen Nächte im Frühjahr haben vor allen in Südburgenlands Obst- und Weingärten Spuren hinterlassen. Walter Temmel fordert abschließend: „Ich hoffe, dass im nächstjährigen Landesbudget ausreichend Mittel für die Ernteversicherung reserviert werden. Wir müssen landwirtschaftliche Betriebe gegen Elementarereignisse besser absichern!“


Steiner gratuliert Nemeth:
99,4% sind starkes Zeichen von Burgenlands Wirtschaft

Der Wirtschaftsbund Burgenland bestätigte gestern Peter Nemeth mit 99,4 Prozent als Obmann. „Ich gratuliere Peter Nemeth sehr herzlich. Burgenlands Unternehmer haben ein starkes Zeichen von Geschlossenheit gezeigt. Der Wirtschaftsbund ist DIE starke Unternehmervertretung in unserem Land“, unterstreicht ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner.

„Peter Nemeth und sein Team leisten seit Jahren hervorragende Arbeit mit konsequentem Einsatz für Burgenlands Unternehmerinnen und Unternehmer“, so Thomas Steiner, der festhält: „Nur eine starke Wirtschaft schafft und sichert Arbeitsplätze. Wirtschaftsbund und ÖVP haben gemeinsame Ziele: Wir müssen Verfahren vereinfachen und beschleunigen! Die Politik darf der Wirtschaft keine Steine in den Weg legen. Ein starkes Burgenland braucht eine starke Wirtschaft, flexible Arbeitszeitung und motivierte Mitarbeiter. Das Gegenteil ist die rot-blaue Landesregierung, die für mehr Bürokratie steht – das schadet unseren heimischen Unternehmen.“

 

 

 

 

 

Hier geht es zum Video auf YouTube

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar