Gefahr für Obstbau, Weihnachtsmarkt im Theatermuseum

Eisenstadt, 11. 10. 2016 –

Der Kleine Frostspanner – eine Gefahr für den Obstbau

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In den letzten Jahren wurde im Burgenland ein periodisch starkes Auftreten des Kleinen Frostspanners (Operophtera brumata) festgestellt. Befallene Bäume werden im Frühjahr kahl gefressen und die zu erwartende Ernte kann dadurch zum Großteil vernichtet werden. Der Kleine Frostspanner tritt in Abständen von mehreren Jahren verstärkt auf. Da im Frühjahr 2017 wieder mit einem starken Auftreten gerechnet werden muss, sollten schon im Herbst Maßnahmen zur Bekämpfung gesetzt werden.

 

Maßnahmen zur Bekämpfung: Eine der wichtigsten und auch erfolgversprechendsten Maßnahme ist das Anbringen von Leimringen. Diese werden an den Stämmen der Bäume bereits im Oktober (also noch vor dem ersten Frost) angebracht und verhindern das Aufwandern der Weibchen, welches flugunfähig ist. Die Leimringe müssen in Abständen von ca. 4 Wochen nachbeleimt werden. Die Klebekraft muss bis in den Jänner hinein gegeben sein. Auch das Unterwandern der Leimringe in Rindenritzen ist zu unterbinden. Damit ist eine Eiablage nicht möglich und daher auch eine starke Reduktion des Schadens zu erwarten. Die Leimringe müssen aber im zeitigen Frühjahr vor dem Raupenschlupf von den Bäumen entfernt und entsorgt werden. (Nicht in Baumnähe liegen lassen, da auf den Leimringen Eigelege anhaften, aus denen Raupen schlüpfen.)

 

Es gibt prinzipiell zwei Arten von Beleimungsmethoden:

 

  • Fertige Leimringe (beleimte Papierbögen) werden um den Stamm gewickelt und festgebunden.
  • Mit einem Abdeckband (im Baustoffhandel erhältlich) den Stamm umwickeln und dann dieses Band mit Raupenleim bestreichen.

 

Der Vorteil der zweiten Methode sind die wesentlich niedrigeren Kosten und die Tatsache, dass Raupenleim für die Nachbehandlung sowieso angekauft werden muss, da die Klebekraft über den Winter erhalten bleiben soll. Sollten im Frühjahr trotzdem Raupen gesichtet werden, ist im frühen Stadium eine Bekämpfung mit registrierten Insektiziden möglich. Informationen über zugelassene Pflanzenschutzmittel erhalten Sie entweder über das Pflanzenschutzmittelregister auf der Homepage der AGES (www.ages.at) oder bei den zuständigen Fachberatern der Burgenländischen Landwirtschaftskammer. Die Behandlung muss unbedingt sofort nach dem Raupenschlupf erfolgen, da zu einem späteren Zeitpunkt die Wirkung nicht mehr ausreichend gegeben ist. Eine entsprechende Beobachtung ist daher von größter Wichtigkeit.

Für Rückfragen steht Obstbauberater Dipl.-HLFL-Ing. Manfred Gsellmann vom Landwirtschaftlichen Bezirksreferat Güssing/Jennersdorf, Tel. 03322/42610-23, zur Verfügung.


Zum fünften Mal: Bäuerlicher Weihnachtsmarkt vom 8. bis 11. 12. im Theatermuseum

Gutes vom Bauernhof in Wien: Vier Tage lang Spezialitäten direkt vom Bauern

 

Noch zwei Monate: Zum fünften Mal öffnet der „Gutes vom Bauernhof“-Weihnachtsmarkt in den Räumlichkeiten des Theatermuseums im barocken Palais Lobkowitz  seine Pforten: Von Donnerstag, dem 8. bis Sonntag, dem 11. Dezember 2016 gibt es wieder Gelegenheit, bäuerliche Köstlichkeiten zu genießen und erlesene Geschenke von ausschließlich bäuerlichen Betrieben zu erwerben.

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Was gibt’s am Weihnachtsmarkt?

Es gibt ausschließlich Spezialitäten von kontrollierten „Gutes vom Bauernhof“-Betrieben: Von geräuchertem Fisch, Speck, Bauernbrot und Käse über Kekse, Honig, Edelbrände, Essige, Öle, Lavendel-, Kräuter- und Mohnspezialtäten bis hin zu Glühwein und Glühmost ist für jeden Geschmack etwas Köstliches dabei. Besinnliche Adventmusik begleitet diese Stunden des Genusses.

Rund 20 „Gutes vom Bauernhof“-Betriebe bieten im Herzen Wiens bereits zum fünften Mal ihre einzigartigen Spezialitäten zum Verkosten und Einkaufen an. Ergänzt werden diese durch ein breites Angebot an kulinarischen Geschenken und Adventdekorationen.

Der Eintritt ins Theatermuseum ist während der Öffnungszeiten des „Gutes vom Bauernhof“-Weihnachtsmarktes frei. Das bietet die einmalige Möglichkeit, Kunst, Kultur und Kulinarik zu verbinden.

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt täglich von Donnerstag, 8. Dezember bis Sonntag, 11. Dezember, jeweils von 11 bis 18 Uhr.

Öffnungszeiten:

Donnerstag, 8. Dezember,         11.00 – 18.00

Freitag, 9. Dezember,   11.00 – 18.00

Samstag, 10. Dezember,              11.00 – 18.00

Sonntag, 11. Dezember,              11.00 – 18.00

Ort: Theatermuseum, Palais Lobkowitz, Lobkowitzplatz 2, 1010 Wien

Freier Eintritt!

 

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