SPÖ: Nach dem Landesparteivorstand

Eisenstadt, 10. 10. 2016 –

 

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LH Niessl: „Wir gehen konsequent unseren eingeschlagenen Weg weiter, denn er ist der richtige“

Die Themen „Soziales, Wohnbauförderung & Gesundheit“, „Asyl“ und „Arbeitsmarkt“ bleiben nach wie vor ganz oben auf der Agenda der SPÖ Burgenland. Das bekräftigte Landesparteivorsitzender und Landeshauptmann Hans Niessl nach dem heutigen Landesparteivorstand. Im nächsten Budget will die SPÖ die finanziellen Mittel im Bereich „Soziales, Wohnbauförderung & Gesundheit“ noch einmal aufstocken und somit eine Rekordsumme aufwenden. „Von den 1,14 Milliarden Euro Gesamtausgaben wollen wir künftig 509 Millionen Euro für diesen Bereich zur Verfügung stellen. Dieser Schritt ist wichtiger denn je. Für uns zählt als erstes der Mensch“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Auch bei Thema „Arbeitsmarkt“ sind Erfolge zu verzeichnen. Das Burgenland kann im September eine Rekordbeschäftigung von 104.000 Beschäftigten sowie ein Minus von 1,2 Prozent an Arbeitslosen verzeichnen. „Endlich haben wir hier die Trendumkehr erreichen können“, freut sich der Landeshauptmann.

Zurückzuführen ist das freudige Ergebnis vor allem auf die zahlreichen Initiativen, die das Land Burgenland gemeinsam mit dem AMS für Beschäftigungslose setzt. „Projekte wie Maßnahmen im Rahmen des Berufsausbildungsgesetzes helfen den Menschen wieder neue Perspektiven zu fassen und darüber hinaus auch wieder in Beschäftigung zu kommen“, so Soziallandesrat Norbert Darabos.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der prognostizierte Ärztemangel. In den nächsten zehn Jahren geht ein Großteil der Ärzte in Pension. Schon jetzt finden sich für eine Kassenstelle kaum noch Bewerber. Noch stehen 75 Prozent der Medizinstudienplätze Österreichern zu. Diese Regelung läuft jedoch Ende des Jahres aus. „Hier müssen wir alles daran setzen, um diese Quotenregelung zu verlängern. Gerade im ländlichen Raum sehen wir die ärztliche Versorgung gefährdet, wenn wir nicht jetzt geeignete Gegenmaßnahmen setzen“, so Landeshauptmann Hans Niessl.

Das Burgenland unterstützt die Ausbildung burgenländischer Jungärzte schon jetzt durch kostenlose Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfung zum Medizinstudium oder durch freiwillige monatliche Zuschüsse während des klinisch-praktischen Jahres. „Ich fordere den Bundesminister für Wissenschaft, Vizekanzler Reinhold Mitterlehner, auf, die Anzahl der Studienplätze aufzustocken und auf EU-Ebene eine Verlängerung der Quotenregelung sicherzustellen“, so Gesundheitslandesrat Norbert Darabos.

 

 

 

 

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