SPÖ: Jugend Landtag, ÖVP scheinheilig, Phishingwarnung PayPal

Eisenstadt, 10. 10. 2016 –

Vorbereitungs-Workshop zum Jugendlandtag:
5 von 15 SPÖ-Plätzen unter Bewerbern ausgelost

KO Hergovich / LAbg. Brandstätter: „Großes Interesse an Jugendlandtags-Plätzen – von Politikverdrossenheit keine Spur!“

Im November findet der 7. Burgenländische Jugendlandtag statt. Nun haben sich die Jugendabgeordneten der SPÖ erstmals zu einem Vorbereitungs-Workshop getroffen – gemeinsam mit SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich, SPÖ-Jugendsprecher LAbg. Kilian Brandstätter und dem designierten SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Dax. „Der Jugendlandtag soll der Landespolitik Denkanstöße aus der Perspektive der jungen Bürgerinnen und Bürger liefern. Unsere 15 Jugendabgeordneten haben schon beim Workshop bewiesen, dass sie gute Ideen haben und sich aktiv einbringen wollen.“ Für fünf der 15 SPÖ-Plätze konnten sich Jugendliche frei bewerben, erklärt Jugendsprecher Brandstätter: „Wir geben auch jungen Burgenländerinnen und Burgenländern mit guten Ideen, die bisher keinen Bezug zur Politik haben, die Möglichkeit mitzureden. Nach zahlreichen Bewerbungen wurden fünf junge Menschen ausgelost – von Politikverdrossenheit also keine Spur!“

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(vorne v.l.) Lukas Scherhauer, SPÖ-Klubobmann Robert Hergovich, Caroline Pavitsits, Maximilian Sipötz, Silvia Czech, (hinten v.l.) Benjamin Heiling, SPÖ-Jugendsprecher LAbg. Kilian Brandstätter, SPÖ-Landesgeschäftsführer Christian Dax, Anna-Sophie Lenzinger, Kevin Sifkovits, Georg Pisarevic und Thomas Prenner.

Die anderen 10 SPÖ-Plätze im Jugendlandtag sollen das breite Spektrum der Jugendlichen im Burgenland abdecken, so Brandstätter: „Wir haben diese zehn Plätze mit jungen Arbeitnehmern, Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Lehrlingen besetzt. Auch in den SPÖ-nahen Jugendorganisationen war das Interesse an den Plätzen groß. Die jungen Burgenländerinnen und Burgenländer wollen gestalten. Mit dem Jugendlandtag steht dafür auch ein guter Einstieg bereit!“

Immerhin gebe es kaum eine bessere Möglichkeit für junge Menschen, ohne große Vorbereitung die eigenen Ideen und Anliegen umzusetzen, so SPÖ-Klubchef Hergovich: „Auch dieses Mal wird sich der ‚reguläre‘ Landtag mit den Beschlüssen des Jugendlandtags auseinandersetzen. Es geht also nicht darum, folgenlos zu diskutieren, sondern Verbesserungen für die Jugend zu erreichen.“ Denn in der Vergangenheit wurden etliche Forderungen des Jugendlandtags auch umgesetzt, weiß Hergovich: „Die Semesterticket-Förderung für burgenländische Studierende, die flächendeckende Einführung der Neuen Mittelschule, der Ausbau der Lehrwerkstätte – all diese ehemaligen Forderungen von Jung-Abgeordneten wurden umgesetzt.“

Die SPÖ-Jugendabgeordneten:
1. Georg Pisarevic
2. Michael Mariel
3. Rebecca Wenzl (gelost)
4. Nadine Lenzinger (gelost)
5. Caroline Pavitsits
6. Anna-Sophie Prünner (gelost)
7. Silvia Czech
8. Lukas Scherhaufer
9. Kevin Sifkovits
10. Maximilian Sipötz
11. Simon Luckinger (gelost)
12. Jasmin Zeilbauer
13. Thomas Prenner
14. Benjamin Heiling
15. Daniel Frkat (gelost)


ÖVP agiert als Oppositionspartei scheinheilig

LGF Schuster: „Falschmeldungen und Mutmaßungen gehören bei der ÖVP zum Alltag“

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LGF Helmut Schuster, SPÖ

„Das gebetsmühlenartige und sich immer und immer wiederholende Schlechtreden von Seiten der ÖVP ändert nichts an den Fakten der Realpolitik von Landeshauptmann Hans Niessl und der SPÖ“, stellt SPÖ Landesgeschäftsführer Helmut Schuster nach der heutigen Aussendung der ÖVP fest. „Wir sind seit einem Jahr, gemeinsam mit unserem Koalitionspartner, dabei, eine bürgernahe, effiziente und sparsame Verwaltungsstruktur weiterzuentwickeln. Die Kritik der Wolf-Steiner-ÖVP hat ausschließlich parteipolitisch motivierte Gründe und hilft dem Land null weiter“, so Schuster.

Die Kritik der ÖVP an der Verwaltungsreform, die diese als „Säuberungsaktion“ bezeichnet, weist Schuster entschieden zurück. „Die Landesregierung hat streng auf der Basis des Objektivierungsgesetzes nach einem objektiven Auswahlverfahren und externer Eignungsprüfung entschieden. Die ÖVP zeigt mit ihrer Kritik, dass es ihr nicht um Qualifikation, sondern ausschließlich um parteipolitische Farbenspiele geht. Das Wording „Säuberungsaktion“ verurteile ich auf das Schärfste. Das zeigt nur, dass mit der ÖVP derzeit keine seriöse politische Auseinandersetzung möglich ist“, so Schuster.

Die Aussagen der ÖVP bezüglich Zins-Swaps sind laut Schuster mehr als „scheinheilig“. Das Land hat in einem einstimmigen Regierungsbeschluss mit der ÖVP aus dem Jahr 2003 für rund die Hälfte der Finanzschulden des Landes eine Absicherung gegen die damals steigenden Zinsen getroffen. Das war zu diesem Zeitpunkt sinnvoll und notwendig. Im Durchschnitt von dreizehn Jahren hat sich das Land um rd. 0,9 Prozent günstiger finanziert als der Bund. „Das bewirkte im Vergleich zum Zinsmix des Bundes eine Einsparung von 23,2 Mio. Euro“, so Schuster.

„Die ÖVP soll sich einen Spiegel vorhalten und ihre vergangene Regierungstätigkeit einmal reflektieren. Dann wäre schnell klar, dass solche Aussendungen ad absurdum führen“, so Schuster abschließend.


Phishingwarnung PayPal – betrügerische Aufforderung zur Aktualisierung der persönlichen Daten

PayPal ist eines der führenden Online-Zahlungssysteme im Internet. Mit PayPal kann jeder Konsument mit einer E-Mail-Adresse sicher und bequem Zahlungen senden und empfangen.

In letzter Zeit werden jedoch vermehrt E-Mails von Dritten in betrügerischer Absicht mit dem offiziellen Logo von PayPal versendet. Dabei werden die Empfänger unter dem Betreff „“Erinnerung: Es besteht dringender Handlungsbedarf zur Kontenklärung!“ aufgefordert, aus Sicherheitsgründen ihre personenbezogenen Daten durch Anklicken einer Verknüpfung in der E-Mail zu aktualisieren. Begründet wird dies damit, dass PayPal Opfer von „Hacker-Angriffen“ gewesen sei oder dass angeblich verdächtige Zahlungen getätigt worden seien.

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LR Verena Dunst, SPÖ

„Ich rate dringend davon ab auf die Verknüpfung zu klicken! Auch PayPal distanziert sich von solchen Vorgehensweisen und weist darauf hin, dass sie niemals per E-Mail persönliche oder finanzielle Informationen von ihren Usern anfordern.“, so Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst.

TIPP:
Konsumentenschutzlandesrätin Verena Dunst: „Löschen Sie diese E-Mails umgehend und geben Sie keine Informationen auf elektronischem Weg weiter! Achten Sie immer auf das Erscheinungsbild einer elektronischen Nachricht und vergewissern Sie sich im Zweifel bei der entsprechenden Firma, ob diese ein solches E-Mail versandt hat. Sollten Sie bereits Daten weitergegeben haben, wenden Sie sich an die Konsumentenschutzabteilung des Landes Burgenland unter 057/600/2346.

 

 

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