FPÖ: Obmannwechsel beim RfJ, Tierschutz

Eisenstadt, 10. 10. 2016 –

Obmannwechsel beim RFJ Burgenland – Langhans folgt Wassicek

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Kralits Gernot, Hauk Fabian, Langhans Konstantin, Wassicek Sabine, Zelsacher Heinz, Göttlinger Andreas, Wassicek Werner, Langberg Friedrich, Schmid Tanja

Werner Wassicek übergibt die Führung des Rings Freiheitlicher Jugend Burgenland an Konstantin Langhans. Fabian Hauk und Sabine Wassicek wurden zu Landesobmann-Stv. gewählt.

Der RFJ Burgenland hat einen neuen Obmann. Am Samstag wurde Konstantin Langhans am 5. Landesjugendtag des RFJ Burgenland einstimmig zum neuen Obmann gewählt, Wassicek kandidierte nicht mehr. Zahlreiche Ehrengäste wohnten der Sitzung bei, darunter auch Landesparteiobmann LH-Stv. Johann Tschürtz, Landesrat MMag. Alexander Petschnig, Klubobmann Géza Molnár und die stellvertretende Bundesobfrau des RFJ, Nicole Di Bernardo.

2013 wurde Werner Wassicek Obmann des RFJ Burgenland. Unter seiner Amtszeit wuchs der RFJ sowohl ideologisch als auch personell. Gleichzeitig wurde Konstantin Langhans zum Landesobmann-Stellvertreter, im folgenden Jahr auch zum Generalsekretär, gewählt. Kampagnen wie „Deutsch als Pausensprache“ oder „Lass dich nicht linken“ sorgten auch über die Landesgrenzen hinweg für Aufsehen.  Die burgenländische Landesgruppe ist seither für ihre inhaltliche Arbeit bekannt.

„Nichts ist für die Ewigkeit. Die letzten Jahre habe ich den RFJ im Burgenland geleitet und gestärkt, das habe ich mit Freude und Verantwortungsbewusstsein gemacht. Heute kann ich auf eine schöne und erfolgreiche Zeit zurückblicken. Genauso freut es mich, dass mein bisheriger Stellvertreter, Konstantin Langhans, heute zur Wahl steht. Er kennt die Gruppe, die Organisation und weiß, wie es funktioniert. Während meiner Zeit als Obmann war er mir stets eine Stütze, deshalb freut es mich umso mehr, dass ich meine Aufgaben an ihn übergeben kann. Ich wünsche ihm und seinem Team alles erdenklich Gute. Ihr werdet weiterhin der beste schlechte Einfluss sein!“, blickt Wassicek der Zukunft positiv entgegen.

Der burgenländische FPÖ-Chef, Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz, sicherte dem neuen Team seine vollste Unterstützung zu. „Ich kenne Konstantin seit einigen Jahren und habe ihn schon immer als zielstrebigen, engagierten Menschen geschätzt. Mit ihm wird der RFJ einen verantwortungsbewussten Obmann haben. Gleichzeitig möchte ich auch dem scheidenden Obmann, Werner Wassicek, für seine tollen Leistungen in den letzten drei Jahren danken. Ich bin froh, so eine starke und fleißige Jugendorganisation hinter mir zu haben. Wenn ihr mich braucht, bin ich für euch da. Ich freue mich auf unsere gemeinsame Zukunft“, so Tschürtz.

Von den abgegebenen Stimmen lauteten 100 % auf Langhans. „Ich freue mich über dieses großartige Vertrauen und bedanke mich bei allen Delegierten, aber vor allem auch bei meinem Vorgänger. Du hast mich immer unterstützt, unsere Zusammenarbeit hat einwandfrei funktioniert. Die letzten Wochen und Monaten hast du mich auf meine zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Und ich kann versprechen, wir werden den Kurs halten. Wir werden weiterhin eine geradlinige Politik machen. Genau das ist nämlich unser Alleinstellungsmerkmal, das unterscheidet uns von SJ und JVP. Wir sind kritische Jugendliche, die sich Gedanken über unsere Zukunft machen. Wir werden auch weiterhin unsere Finger in den Wunden der Zeit haben. Und wenn ich mir mein Team ansehe, sehe ich motivierte, kritische, aber vor allem denkende Leute. Mit euch an meiner Seite werden wir Großes schaffen. Ich freue mich auf diese Zeit und wünsche uns erfolgreiche Jahre“, so der neue Obmann, Konstantin Langhans, bei seiner Antrittsrede.


Tierschutz – wann wird endlich gehandelt?

FPÖ-Tierschutzsprecherin Karin Stampfel über Tierschutz und Schächtungsverbot.

Vor knapp einer Woche war Welttierschutztag. Kaum ein Politiker hat es sich dabei entgehen lassen, sich für Tierschutz auszusprechen und darauf aufmerksam zu machen. Der Freiheitliche Pressedienst hat mit der Landtagsabgeordneten Karin Stampfel über Tierschutz und ein generelles Schächtungsverbot gesprochen.

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Dr.med.vet. Claudia Herka und LAbg. Karin Stampfel

„Es ist die Anonymität der Tieropfer, die uns taub macht für ihre Schreie.“ (Luise Rinser)
„Für mich stehen Tiere an erster Stelle und jeder, der mich kennt, weiß, dass das zu 100% stimmt. Tierschutz muss aber gelebt und nicht nur ein Mal im Jahr angesprochen werden, um seine Headline in einer Zeitung zu bekommen.  Die Scheinheiligkeit mancher Politiker in dieser Angelegenheit bringt mich oft zur Weißglut. Ein Tier ist ein Lebewesen und keine Sache. Die Aufwertung des Tieres als Mitgeschöpf (und nicht als Sache) und die Verankerung des Tierschutzes in der Bundesverfassung werden von uns Freiheitlichen immer wieder zur Sprache gebracht, doch seitens der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP im Bund komplett beiseitegeschoben und ignoriert.“, so die Abgeordnete einleitend.

JA zum Schächtungsverbot
Auf die Frage nach ihrem Standpunkt zu einem generellen Schächtungsverbot, antwortet die freiheitliche Abgeordnete:
„Ja, ich bin für ein Schächtungsverbot und dazu stehe ich. Aus archaischer Tradition Tiere ohne Narkose durch einen Kehlenschnitt ausbluten zu lassen ist schlicht Tierquälerei. Die Bundesregierung ist verantwortlich für diese Parallelgesellschaften, die unsere Rechtsnormen ignorieren und fördert das auch noch. Immer wieder kommt auch der Einwand, dass es zur Tradition der Migranten gehöre und wir somit mehr Toleranz aufbringen sollen. Geht’s noch? In unserem Land gelten unsere Rechtsnormen und diese sind einzuhalten und auch rigoros durchzusetzen. Wenn wir hier nicht endlich einen Riegel vorschieben, dann wird uns bald wirklich nicht mehr zu helfen sein. In unserer Kultur ist Tierschutz ein wesentlicher Bestandteil und daher ist diese Art von Schlachtung gesetzlich zu verbieten und dieses Verbot muss auch strengstens exekutiert werden.“

Tierschutz im Burgenland
„Im Burgenland wird viel getan, aber natürlich ist immer Luft nach oben.“, so Stampfel über Tierschutz im Burgenland. Im Burgenland werden jährlich 900.000 Euro für den Tierschutz ausgegeben und das Land verfügt über ein eigenes Tierschutzhaus, in dem auf einem Areal von 30.000 Quadratmeter Platz für etwa 70 Hunde, 90 Katzen sowie diverse Kleintiere zur Verfügung steht.
„Die Zusammenarbeit mit der zuständigen Landesrätin Dunst sowie der Tierschutzombudsfrau Dr. Velich ist wirklich gut. Im Burgenland gibt es aber im Bereich Tierschutz immer etwas zu tun – vor allem im Bereich der Katzenkastrationen und des illegalen Welpenhandels. In letzter Zeit gibt es auch immer mehr Fälle des ´Animal Hordings´. Die Strafen sind einfach zu gering, um bei einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eine Verhaltensänderung in den Köpfen zu bewirken.“, so Stampfel abschließend.

 

 

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