SPÖ: Bühne Burgenland, Brustkrebs, Österr. Schulpreis an Markt Allhau, 70 Jahre ÖJAB, 50 Jahr Pfarre Großmürbisch

Raiding, 7. 10. 2016 –

Bühne Burgenland: gemeinsam erfolgreich!

Kulturlandesrat Helmut Bieler zog zum Abschluss des diesjährigen Kultursommers eine großteils positive Bilanz

Kulturlandesrat Helmut Bieler zog zum Abschluss des diesjährigen Kultursommers eine großteils positive Bilanz anlässlich der Abschlussfeier der größten burgenländischen Kulturfestivals im Lisztzentrum in Raiding: „Die burgenländischen Festivals konnten heuer mit Vielfalt, Qualität, Kreativität und Professionalität bei einem internationalen Publikum punkten“, sagte Bieler, der in den heurigen Produktionen bereits die beste Werbung für die nächste Festivalsaison sieht..

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Kulturlandesrat Helmut Bieler lud die IntendantInnen und GeschäftsführerInnen der burgenländischen Festspiele und Festivals zum Abschluss des Kultursommers ins Lisztzentrum Raiding

LR Bieler: „Es sind heuer rund 564.000 Besucher, die das Angebot des burgenländischen Kultursommers angenommen haben.“ Bieler betonte, dass Quoten und Zuschauerfrequenz nicht im Vordergrund stünden. Dennoch ist es durch die höchst professionelle Arbeit der Festivals, sowohl auf künstlerischer wie auch organisatorischer Seite, möglich gewesen, trotz anhaltender Besuchereinbrüche in einigen Bereichen, die Besucherzahlen des Vorsommers um 2000 Gäste zu übertreffen.  „Hier zeigt sich die Stärke der Burgenländischen Festivals und insbesondere des Zusammenschlusses in der Bühne Burgenland.“, so Landesrat Bieler. Defizite und Besucherrückgänge bei einzelnen Festivals, die aus verschiedensten Gründen zustande kommen, werden bei anderen Festivals ausgeglichen.  So konnte auch heuer wieder die Besucherzahl und somit auch die wirtschaftliche Bedeutung für das Burgenland in Summe erreicht werden.  Auch wenn wir noch die sensationellen Besucherzahlen der Festivalsommer  2008- 2011 nicht erreichen können, haben wir die Talsohle bereits im Jahr 2013 hinter uns gelassen.  Die diesjährige Besucherzahl liegt mit rund 62.000 Gästen über den Sommerfestivalgästezahlen aus dem Jahr 2013.

Auch die einzelnen Festivals zogen mehrheitlich positive Bilanz.  Dieses beachtlich hohe Niveau an Publikumszuspruch zeigt, dass Programme und Qualität stimmen – und das sei das Entscheidende, so Landesrat Helmut Bieler.

„Die Wirtschaft und der Tourismus profitieren von den Festivals. Sie holen Gäste ins Land, bieten jenen, die schon da sind ein abwechslungsreiches Programm und schaffen ein Kulturangebot vom Feinsten natürlich auch für die Burgenländer und Burgenländerinnen. Viele Wirtschaftsbranchen profitieren vom burgenländischen Kultursommer, sie reichen von den Zulieferfirmen für die Ausstattung bis hin zur Gastronomie und Hotelerie“, betonte Bieler.

Sein Dank gilt in erster Linie den Intendanten und Festspielleitern: „Sie haben mit ihren Teams auch heuer wieder Großartiges über die Bühne gehen lassen und damit das Burgenland als Kulturland bestätigt.“ Der Landesrat hob auch die Rolle der Medien als Vermittler zwischen Kultur und Publikum hervor.


15 Jahre „Gemeinsam gegen Brustkrebs“

Das Schloss Esterhazy leuchtet zum 15. Mal in Folge im rosa Licht.

Zahlreiche Gäste kamen gestern Abend ins Schloss Esterhazy, um gemeinsam ein Zeichen gegen Brustkrebs zu setzen. Auch Frauenlandesrätin Dunst und Gesundheitslandesrat Darabos unterstützen seit vielen Jahren die Veranstaltung “Gemeinsam gegen Brustkrebs“. Die Wichtigkeit der Vorsorge und das Bewusstsein rund um die Krankheit ist ihnen ein besonderes Anliegen. „Gerne unterstütze ich Veranstaltungen wie diese. Denn Brustkrebs muss nicht tödlich sein, wenn man ihn nur früh genug erkennt. Den Frauen muss man bewusst machen, dass eine Früherkennung aber nur mit regelmäßigen Selbst- und Vorsorgeuntersuchungen möglich ist“, erklärt Frauenlandesrätin Verena Dunst.

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Brustkrebs ist die weltweit meist verbreitete Krebsart bei Frauen. Im Burgenland erkranken jährlich rund 200 Frauen an Brustkrebs. Es gibt weltweit Bewusstseins- und Aufklärungskampagnen, um die Menschen wachzurütteln. Eine davon ist die Kampagne „Bewusstsein für Brustkrebs“, die Estée Lauder Companies initiierte. „Handeln wir gemeinsam“ war das Motto des Benefizabends.

„Es ist wichtig, dass Bewusstsein unter den Burgenländerinnen geschaffen wird, sich aktiv mit Ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen. Veranstaltungen wie diese spielen beim Transportieren dieses Themas eine ungemein wichtige Rolle. In dem das Thema in der Öffentlichkeit diskutiert wird, zeigt es den Frauen – dass es ein Thema ist, das sehr viele Frauen angeht. Der Weg zum Arzt zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Rechtzeitig erkannt, ist er sehr gut behandelbar“, so Gesundheitslandesrat Norbert Darabos.

Frauenlandesrätin Verena Dunst zum Thema: „Das Bewusstsein für Brustkrebs muss bereits in jungen Jahren erhöht werden. Durch unser Projekt MonA NeT informieren wir tagtäglich junge Mädchen im Burgenland über Brustkrebs und Brustkrebsprävention.“


LH Niessl gratuliert NMS Markt Allhau zum Österreichischen Schulpreis

Verleihung der Auszeichnung durch BM Sonja Hammerschmid

Der Österreichische Schulpreis wird 2016 gleich zwei Mal vergeben: In der  Kategorie „Nachhaltigkeit & Innovation“ geht der erste Platz an das GRG7 Kandlgasse (Wien). Preisträger der Kategorie „Innovative Lernsettings“ ist die NMS Markt Allhau. „Ich möchte der NMS Markt Allhau zu dieser besonderen Auszeichnung sehr herzlich gratulieren. Sie zeigt, dass an der NMS Markt Allhau vorbildliche, qualitative und innovative Bildung geboten wird. Ich danke der Direktorin, den Pädagoginnen und Pädagogen sowie den Schülerinnen und Schülern für die herausragenden Leistungen, die an dieser Schule erbracht werden“, so Bildungsreferent Landeshauptmann Hans Niessl, der darauf verweist, dass das Burgenland in vielen Bereichen des Bildungswesens in Österreich im Spitzenfeld liegt.

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„Eine Schule, in der alle Schülerinnen und Schüler die gleichen Chancen vorfinden, wo innovative und moderne Lernmethoden im Vordergrund stehen und das Gemeinsame betont und gefördert wird – so stelle ich mir die perfekte Schule vor“, so Bundesministerin Sonja Hammerschmid, die heute in der Orangerie Schönbrunn den Österreichischen Schulpreis 2016 verlieh. „Die heute hier ausgezeichneten Schulen zeigen, dass dieses Bild kein Wunschdenken ist, sondern bereits an vielen Standorten Österreichs gelebt wird. Ich gratuliere allen Gewinnerinnen und Gewinnern von ganzem Herzen und bedanke mich für die großartige Arbeit, die sie jeden Tag in den landesweiten Klassenzimmern leisten.“

Nachhaltige Qualitätsentwicklung und Verbindungsmanagement

Die Neue Mittelschule Markt Allhau besticht durch ein ausgezeichnetes Gesamtkonzept, das die Jury von der Schulstufenübergangsbegleitung, über die laufende und nachhaltige Weiterentwicklung von Schul- und Unterrichtsqualität bis hin zum eingereichten „Projekt“ vollends überzeugen konnte. Methodenvielfalt, differenzierte Lernsettings, eine Lernerfolgsmappe als ständiger und transparenter Lernbegleiter für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern sowie individuelle Stärken-Schwächen-Portfolios im Hinblick auf die Berufswahl/Berufsorientierung sind einige Beispiele, die es herauszustreichen gilt. Innovative Lernsettings sind für die NMS Markt Allhau schülerInnenaktivierende, persönlichkeitsstärkende, soziale, begabungsfördernde Settings mit dem Ziel der Nachhaltigkeit. Lerninhalte werden über Projekte, Exkursionen und Kontakt mit außerschulischen ExpertInnen ins Alltagsleben übertragen. Ein Kernstück stellt die Unterrichtsarbeit in vier fächerübergreifenden Bildungsbereichen dar. Besonders hervorzuheben ist weiters die intensive Zusammenarbeit der NMS mit den umliegenden Kindergärten, Volksschulen und weiterführenden Schulstufen.

Österreichischer Schulpreis – höchste Auszeichnung für Schulen

Der österreichische Schulpreis würdigt seit 2008 die herausragende pädagogische Arbeit von Schulen in Österreich und ist die höchste Auszeichnung für Schulen, die das Ministerium vergibt. Die Hauptpreise in den beiden Kategorien sind mit je 4.000 Euro dotiert. Die zweiten Plätze mit je 2.000 Euro und die dritten Plätze mit je 1.000 Euro. 98 Schulen aus allen Bundesländern reichten insgesamt für den Schulpreis 2016 ein, eine Fachjury nominierte in den zwei Kategorien anhand von sechs Qualitätskriterien jeweils drei FinalistInnen: Unterrichtsqualität und Leistung unter Einbeziehung kooperativer Lernformen (Peer-Learning), Schulmanagement und Personalentwicklung, Lebensraum Klasse und Schule, Schulpartnerschaft und Außenbeziehungen, Umgang mit Vielfalt und Internationalität.


Die Jungarbeiterbewegung wird 70 Jahre alt

Darabos zur ÖJAB „Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und alles Gute für die nächsten 70 Jahre“.

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Sozialminister Alois Stöger, ÖJAB Geschäftsführerin Dr Monika Schüssler, NÖ LH Stv Mag. Johanna Mikl Leitner und Burgenlands Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos

Die ÖJAB – Österreichische Jungarbeiterbewegung, eine der größten gemeinnützigen Heimträger-Organisationen Österreichs, feiert am 7. Oktober mit einem Festakt ihr 70-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie 1946 von Dr. Bruno Buchwieser und jungen Bauarbeitern, die am Wiederaufbau des Stephansdomes arbeiteten und eine Bombenruine in der nahen Himmelpfortgasse zu ihrem Wohnheim adaptierten.

Heute betreibt der gemeinnützige Verein 24 Wohnheime für 4.200 Studierende und Jugendliche in Österreich, drei Wohn- und Pflegeheime für 470 ältere Menschen und ein Wohnheim für Asylwerber. Weiters bietet er Hauskrankenpflege und Plätze in zwei Generationen-Wohngemeinschaften an. Burgenlands Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos gratulierte der ÖJAB heute bei den Feierlichkeiten in Wien zum 70 jährigen Bestehen – war er selbst einst Zivildiener in einem ÖJAB Haus in den 1980 er Jahren. Darabos zur ÖJAB „Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit und alles Gute für die nächsten 70 Jahre“.


Im Rahmen eines Pfarrfestes feierte die Pfarre Großmürbisch ihr 50-jähriges Bestehen. Mit dabei waren auch die Vertreter der politischen Gemeinden, die zur Pfarre gehören. Die Bürgermeister NRAbg. Jürgen Schabhüttl, Martin Frühwirth und Sigi Klucsarits dankten Pfarrer Jan Wechter für sein Wirken in den Kommunen. Auch Generalvikar Mag. Martin Korpitsch feierte mit den Mitgliedern der Pfarrgemeinde.

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