SPÖ: Treffen Dunst – Kern, Matchball Spende, Seelische Gesundheit

Eisenstadt, Wien, 6. 10. 2016 –

SPÖ Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst trifft Bundeskanzler Christian Kern

vorsitzende und Landesfrauenrätin Verena Dunst gestern Mittwoch in Wien gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus dem Bundesfrauenpräsidium Bundeskanzler Christian Kern. „Wir haben gestern Abend einen interessanten und angeregten Austausch mit unserem Bundesparteivorsitzenden und Bundeskanzler Christian Kern zu aktuellen politischen Themen wie beispielsweise die Fraueneinkommen oder Mindestsicherung geführt. Kanzler Kern hat gegenüber den SPÖ Frauen seine Unterstützung bekräftigt“, so Dunst im Anschluss an das Treffen.

spö

Verena Dunst, Christian Kern

Themen wie Fraueneinkommen, Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen, Mindestsicherung und Mindestpensionen, die Situation für Frauen am heimischen Arbeitsmarkt oder auch der Stand der Verhandlungen zum CETA-Freihandelsabkommen wurden während des Arbeitsessens erörtert.


Im Rahmen des Bundesländertages, den Kanzler Kern am 18. Oktober im Burgenland absolvieren wird, steht auch ein Treffen mit den burgenländischen Spitzenfunktionärinnen der SPÖ Frauen am Programm. Landesfrauenvorsitzende Verena Dunst und die SPÖ Frauen begrüßen die Möglichkeit für ein Gespräch: „Beim Treffen mit unserem Bundesparteivorsitzenden werden wir die Anliegen der Burgenländerinnen deponieren und besprechen. Wir sehen es genauso, wie es Christian Kern bei der Bundesfrauenkonferenz im Juni formuliert hat: Gemeinsam sind wir unstoppable!


Das Spiel SV Heiligenbrunn gegen den ASK Kohfidisch endete 1:4 für die Gäste. Landesrätin Verena Dunst spendete dabei in Anwesenheit von Heiligenbrunns Vzbgm. Dietmar Babos den Matchball. Gemeinsam mit Herrn Lebitsch, Gründungsmitglied und Amerkaauswanderer, und Daniel Tripam nahm sie im Beisein von Obmann Engelbert Mittl und Obm.-Stv. Karl Pinter den Ankick vor.

spö


Darabos: „Pro mente leistet durch Veranstaltungen wie diese hervorragende Aufklärungsarbeit!“

Der 10. Oktober steht weltweit im Zeichen der seelischen Gesundheit. Aus diesem Anlaß veranstaltet pro mente Burgenland in Kooperation mit dem Bgld. Landesverband für Psychotherapie – BLP, der Hilfe für Angehörige psychisch Erkrankter – HPE, dem Burgenländischen Landesverband für Selbsthilfegruppen, dem Psychosozialen Dienst – PSD und heuer erstmalig mit der Fachschule für Sozialbetreuungsberufe Pinkafeld in der Zeit von 10. – 13. Oktober 2016 eine Kinoreihe zum Thema „psychische Erkrankungen“.

Bereits zum sechsten Mal in Folge findet heuer die Veranstaltungsreihe „Filme für die Seele“ in den Burgenländischen Kinos in Illmitz, Mattersburg, Oberpullendorf und Oberwart statt. Im Rahmen dieser Kinoreihe werden Burgenländer und Burgenländerinnen zu einer kostenlosen Kinovorführung eingeladen. Mit dem Titel „Menschenrechte und psychische Krankheit“ wollen wir heuer die Aufmerksamkeit vor allem auf die Würde der Menschen richten“, erklärt MMag. Eva Blagusz, Obmann-Stv. von pro mente Burgenland.

„Psychische Erkrankungen zählen weltweit zu den führenden gesundheitlichen Problemen und die Zahl der Neuerkrankungen nimmt stetig zu“, fügt Eva Blagusz hinzu. Dabei leiden betroffene Menschen oftmals nicht nur unter den Symptomen ihrer Erkrankung sondern zusätzlich auch noch unter den Folgen der Ausgrenzung und Diskriminierung der Mitmenschen. „Im Bewußtsein der Menschen hat sich in den letzten Jahren viel getan“, freut sich Landesrat Mag. Norbert Darabos und unterstreicht die Wichtigkeit der Kinoreihe zum Tag der seelischen Gesundheit.
Damit wird einerseits gute Aufklärungsarbeit darüber gleistet, was psychische Erkrankungen sind, andererseits erfährt man viel über den Umgang damit, wenn man selbst davon betroffen ist. Denn schließlich kann es jeden von uns treffen.

Andrea Reisinger, Psychotherapeutin und stellvertretende Obfrau des BLP, berichtet, daß die Filmindustrie bereits in den 50er Jahren Einzug in die Psychotherapie gefunden hat und mittlerweile als „Baustein der Psychotherapie“ gesehen werden kann. Mit Hilfe eines Filmes kann man nicht nur einem breiten Publikum Einblick in Erkrankungen wie z.B.: Depression, Ängste und Panikattacken gewähren, auch Betroffenen kann man damit zeigen: „Du bist nicht alleine.“, was den Patienten oftmals Wege aufzeigt, mit ihrer Krankheit umzugehen und sie zu bewältigen.

Auch Arnold Fass vom Burgenländischen Landesverband für Selbsthilfegruppen hebt die Wichtigkeit des Informations- und Erfahrungsaustausches unter Gleichgesinnten, wie es in Selbsthilfegruppen der Fall ist, hervor. Betroffene stoßen hier auf gegenseitiges Verständnis und fangen sich gegenseitig auf. „Besonders wichtig ist es, den Betroffenen zu vermitteln, dass sie trotz ihrer psychischen Erkrankung wertvolle Menschen sind“, betont er weiter.

Der HPE Burgenland sieht es ebenfalls als seine Aufgabe, zu beraten und zu unterstützen, um Vorurteile abzubauen. „Unser erklärtes Ziel ist ein respektvoller und menschenwürdiger Umgang mit psychisch erkrankten Menschen und ihren Angehörigen.“, betont Mag.ͣ Angelika Klug.
Die Kinoreihe „Filme für die Seele“ findet heuer in der Zeit von 10. Bis 13. Oktober statt. Beginn ist jeweils um 18:00 Uhr bei freiem Eintritt.

Montag, 10. Oktober 2016 Cineplexx Mattersburg: „Hedi Schneider steckt fest“
Dienstag, 11. Oktober 2016 Nationalparkkino Illmitz: „Silver Linings“
Mittwoch, 12. Oktober 2016 Kino Oberpullendorf: „Hedi Schneider steckt fest“
Donnerstag, 13. Oktober 2016 Dieselkino Oberwart: „Adam“

Nach den Vorstellungen stehen die ExpertInnen des psychosozialen Bereichs aus dem Burgenland für Ihre Fragen und Anliegen in gemütlicher Atmosphäre zur Verfügung.
Um auch in den Schulen Aufklärungsarbeit zu leisten, findet bereits am 6. Oktober 2016 im Kino Oberpullendorf eine Schülervorführung mit dem Film „Durchgeknallt“ statt, bei der rund 200 Schüler und Schülerinnen teilnehmen werden.

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar