ÖVP: Stipendien für künftige Landärzte

Eisenstadt, 6. 10. 2016 –

Jährlich 20 Stipendien für künftige Landärzte

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Georg Rosner, ÖVP

„Lang genug hat die SPÖ beim drohenden Ärztemangel weggeschaut. Erst nach Drängen der ÖVP springt Landeshauptmann Nießl auf das Thema auf“, halten Klubobmann Christian Sagartz und Gesundheitssprecher Georg Rosner fest.

Die Volkspartei Burgenland kann sich für Ärzte etwas Ähnliches wie Ausbildungsverträge in der Wirtschaft vorstellen: „Das Land könnte Stipendien vergeben. An diese Stipendien wäre dann etwa die Verpflichtung verknüpft, im Burgenland fünf oder mehr Jahre als Arzt zu arbeiten“, erklärt Christian Sagartz. Pro Jahr sollen 20 Stipendien für Jung-Ärzte seitens des Landes ausgeschrieben werden. Hauptstoßrichtung der Volkspartei Burgenland bleibt, den Standort Burgenland für Ärzte so attraktiv zu machen, dass sie im Land bleiben!

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LAbg. Mag. Christian Sagartz, ÖVP

„Die Medizin-Ausbildung in Österreich ist hervorragend. Leider bleibt nur ein Teil der jährlich rund 900 Medizin-Absolventen im Land. Wir müssen daher die Attraktivität des Standorts erhöhen“, appelliert der ÖVP-Klubobmann an den Landeshauptmann, endlich tätig zu werden. „Gefordert ist nun die Landesregierung, um bessere Rahmenbedingungen für Jungärzte zu schaffen. Nießls entbehrliche Angriffe auf die Bundesebene sind jedenfalls nicht hilfreich!“

Für die Volkspartei Burgenland ist klar: „Wir wollen den Hausarzt als erste Anlaufstelle flächendeckend im Burgenland erhalten! Denn die Lebensqualität einer Region bemisst sich auch daran, wie gut die ärztliche Versorgung gesichert ist“, so ÖVP-Gesundheitssprecher Georg Rosner. Leider hat die rot-blaue Landesregierung bislang tatenlos zugeschaut, während in immer mehr Regionen des Landes Ärzte fehlen. „Das Land muss die Möglichkeiten für Gruppenpraxen erleichtern, Arzt-Arzt-Anstellungen ermöglichen und Förderungen für neu niedergelassene Ärzte beschließen. Beim drohenden Ärztemangel darf sich Rot-Blau nicht länger wegducken!“

 

 

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