SPÖ: neue Perspektive, Brustkrebstag, Agrarreferenten Konferenz, EU Regionalpolitik

Güssing, 30. 9. 2016 –

Startschuss für neue Frauenbeschäftigungsinitiative im Südburgenland

„Meine neue Perspektive“ startet im BFI Jennersdorf

spö

GF Peter Maier, Frauenlandesrätin Verena Dunst und Projektkoordinatorin Margot Bösenhofer

Gemeinsam mit BFI Landesgeschäftsführer Peter Maier und Margot Bösenhofer, BFI Landeskoordinatorin für Frauenprojekte, präsentierte Frauenlandesrätin Verena Dunst heute ein neues Frauenbeschäftigungsprojekt für die Bezirke Güssing und Jennersdorf. „Meine neue Perspektive“ wird am 3.11.2016 im BFI Jennersdorf starten. „Das primäre Ziel der Maßnahme ist die berufliche Reintegration bzw. Neuorientierung arbeitssuchender Frauen über 35 Jahren. Interessierte Frauen können am 18.10. zu einer Informationsveranstaltung ins BFI Jennersdorf kommen“, informiert Landesrätin Verena Dunst.

„Frauen im ländlichen Raum bedürfen einer sehr gezielten und speziellen Ansprache, um sie (wieder) in den Arbeitsmarkt zu integrieren – und nur Frauen, die in einem gut bezahlten Job arbeiten, sind gefeit vor Frauenarmut. Daher sind Maßnahmen, die Frauen dort abholen, wo sie gerade sind, sehr wichtig“, sagt die Landesrätin.

Inhalte der Maßnahme
„Alle haben eine unterschiedliche Geschichte in ihrem Leben, unterschiedliche Sozialisation, andere Bildungswege und auch beim Alter unterscheiden sich die Teilnehmerinnen. Dies gilt es in der ersten Phase aufzuarbeiten. In weiterer Folge wird es die Aufgabe unserer Trainerinnen sein, gemeinsam zu erarbeiten „was kann ich und was will ich erreichen“. Wenn das geklärt ist, wird ein Weg gesucht um den gewünschten Job zu erhalten. Dies kann ein einfaches Bewerbungstraining sein, für diejenigen, die eine geeignete Qualifikation haben oder auch eine gezielte Aus- und Weiterbildung. Wesentlich sind auch eine Grundausbildung in EDV oder Kommunikationstechnik, sowie Gastreferenten, die aus der Praxis berichten können und zwei Betriebspratika, um die Berufe und Betriebe kennen zu lernen. Wir begleiten die Frauen zu den Bewerbungsgesprächen, bereiten sie ganz gezielt darauf vor und stellen auch die Kontakte zu den Betrieben her. Die Mobilitätsfrage und die der Kinder- bzw. Altenbetreuung ist parallel zu klären, damit der „Traumjob“ dann auch wirklich umsetzbar ist. Also: alles drinnen, was notwendig ist, um erfolgreich wieder in das Berufsleben einsteigen zu können“, so Peter Maier, BFI Landesgeschäftsführer.

„Die Schwerpunkte im Projekt sind auf die Region und die Bedürfnisse in der Region zugeschnitten. In diesem Projekt wird erstmals als Pilotprojekt eine kostenlose Kinderbetreuung an kindergarten- und schulfreien Tagen während der Kurszeiten im BFI-Jennersdorf angeboten. Einzelcoachings während der Maßnahme sollen dazu dienen, den Rucksack den viele Frauen im Laufe der Zeit gepackt haben leichter zu machen. Alle Probleme können nicht immer gelöst werden, aber bei vielen hilft allein das Wissen, dass es Lösungsansätze gibt, enorm weiter“, ergänzt Projektkoordinatorin Margot Bösenhofer.

EU Förderperiode
Das Frauenreferat der Burgenländischen Landesregierung erhält in der Förderperiode 2014-2020 ESF-Gelder in der Höhe von 2,48 Millionen Euro- also um knapp eine Million Euro mehr, als in der letzten Förderperiode. „Ich freue mich sehr, endlich mit den neuen Projekten starten zu können. „Meine neue Perspektive“ ist das erste Projekt der neuen Förderperiode. In den nächsten Wochen werde ich weitere Maßnahmen präsentieren“, sagt Frauenlandesrätin Verena Dunst abschließend.

Infos zum Projekt
Weitere Information erhalten interessierte Frauen bei der Informationsveranstaltung am Dienstag, 18.10.2016, von 09:00 bis12:00 Uhr im BFI Burgenland – Servicecenter Jennersdorf oder bei Margot Bösenhofer unter der Telefonnummer 0664/800 45 422 oder per Mail an m.boesenhofer@bfi-burgenland.at.


Eisenstadt, 30. 9. 2016 –

Dunst und Darabos setzen gemeinsam ein Zeichen gegen Brustkrebs

Das Landhaus in Eisenstadt trägt in den nächsten Wochen die „Rosa Schleife“

spöDen Internationalen Brustkrebstag am 1. Oktober 2016 nehmen Gesundheitslandesrat Norbert Darabos und Frauenlandesrätin Verena Dunst zum Anlass, um das Wissen und das Bewusstsein um diese Krankheit in den Mittelpunkt des Interesses von Frauen und Männern zu rücken, Frauen zu motivieren, die Eigenverantwortung zu stärken und vor allem um Ängste abzubauen.

Brustkrebsvorsorge ist ein wichtiger Teil der allgemeinen Gesundheitsvorsorge. Mit verschiedenen Maßnahmen und Aktionen wollen das Land, die Sozialversicherungsträger, engagierte ÄrztInnen und engagierte Betroffene die Frauen für dieses Thema sensibilisieren und Werbung für das Vorsorgen machen. „Der entscheidende Punkt ist, dass die Erkrankung frühzeitig erkannt wird. Und genau hier müssen wir ansetzen. Brustkrebs ist immer noch die häufigste Krebserkrankung und Todesursache bei Frauen in Österreich und in Europa. Rechtzeitig erkannt, ist er sehr gut behandelbar“, erklärt Gesundheitslandesrat Darabos. Im Jahr 2015 sind im Burgenland 205 Frauen an Burstkrebs erkrankt.
„Die Früherkennung von Brustkrebs ist besonders wichtig, um möglichst rechtzeitige Diagnosen stellen zu können und erfolgreich zu behandeln. So sind beste Heilungschancen gegeben und die Therapien greifen besonders gut“, so Dunst.

Brustgesundheitszentrum Pannonia Süd im KH Güssing
Das Brustgesundheitszentrum (BGZ) Pannonia Süd des KH Güssing ist affiliierter Partner des BGZ am AKH Wien. Das BGZ wird interdisziplinär unter Federführung der Chirurgischen Abteilung im Krankenhaus Güssing betrieben und fungiert als Anlaufstelle für Patienten und Patientinnen mit Erkrankungen der Brustdrüse. Interdisziplinär zu arbeiten, ist für eine moderne Krebstherapie unerlässlich.
Das multidisziplinäre Team, bestehend aus Fachärzten aus den unterschiedlichsten Bereichen versichern für Patientinnen und Patienten mit Brusterkrankungen Diagnose und Behandlung auf dem höchsten Stand der medizinischen Kunst anzubieten.
Ebenso wichtig ist die menschliche Seite der Betreuung. Neben den fachlichen Kenntnissen sind Einfühlsamkeit und ganzheitliche Betreuung entscheidende Grundpfeiler. Das Optimieren der organisatorischen Abläufe (wie z.B. Vermeidung von langen Wartezeiten, rasche Diagnose, kurzfristige Operationstermine) leisten ebenso einen wesentlichen Beitrag zur Gesundung der PatientInnen.
Die Spezialambulanz für Erkrankungen der Brust wird Montag, Mittwoch und Donnerstag angeboten.

Das Besondere am Brustkrebsfrüherkennungsprogramm
Das Burgenland war das erste Bundesland in dem dieses Projekt gestartet ist und erst dann wurde es auf ganz Österreich ausgedehnt.
Das Screening Programm soll mehr Frauen als bisher eine qualitätsgesicherte Vorsorgeuntersuchung ermöglichen. Die bisher bestehenden kurativen und präventiven Mammographien werden ergänzt, qualitativ verbessert und evidenzbasiert erweitert.
Im Brustkrebsfrüherkennungs-Programm erhalten alle Frauen in der Hochrisiko-Altersgruppe zwischen 45 und 69 einen Einladungs-Brief. Hochrisikogruppe deshalb, weil in dieser Altersklasse zu wenige Frauen zur Brutkrebsvorsorgeuntersuchung gehen. Dieser Brief gilt auch als Überweisung und ermöglicht eine Untersuchung in dafür qualifizierten Röntgen-Ordinationen oder Instituten.
„Es ist wichtig, Frauen zur monatlichen Selbstuntersuchung der Brust und zur regelmäßigen Untersuchung in der Arztpraxis zu motivieren. Nur so kann eine Früherkennung sichergestellt werden“ appelliert Dunst.

Frauen im Alter von 40 bis 44 Jahren und von 70 bis 75 Jahren werden nicht aktiv eingeladen, haben aber natürlich die Möglichkeit, am Früherkennungsprogramm teilzunehmen. Frauen mit klinischen Symptomen (z.B.: Entzündung, Knoten…) oder genetischen Vorbelastungen haben über Zuweisung durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt jederzeit Anspruch auf eine Mammographie außerhalb des Screening-Programms.
„Ich bin sehr froh, dass das Burgenland in eine weltweite Brustkrebsvorsorgeaktion eingebunden ist. Eingebunden sind aber auch seit Beginn die Selbsthilfegruppen. An diesem Projekt sieht man sehr schön: Gemeinsam sind wir stärker“, so Darabos abschließend.


Landesagrarreferentenkonferenz unter Vorsitz der Steiermark abgehalten

Agrarlandesrätin Verena Dunst vertritt im Kreis der Agrarlandesräte die Interessen des Burgenlandes in Graz

spö

Agrarlandesrätin Verena Dunst mit dem Vorsitzenden der LARK Agrarlandesrat ÖR Hans Seitinger (Stmk)

Mit einem Abendempfang zu dem Hausherr LH Hermann Schützenhöfer gemeinsam mit dem aktuellen Vorsitzenden der LARK, LR Hans Seitinger, in die Grazer Burg geladen hatten, begann am Donnerstag Abend die nächste Verhandlungsrunde der Agrarlandesräte aus ganz Österreich. Mit dabei war wie bei jeder dieser Konferenzen auch Burgenlands Agrarlandesrätin Verena Dunst. Es wurden auch zwei zukunftsweisende Beschlüsse gefasst.

„Es waren einmal mehr intensive Arbeitsgespräche aber auch wesentliche Beschlüsse wurden gefasst“, resümiert Agrarlandesrätin Verena Dunst die am Freitag Nachmittag abgeschlossene Landesagrarreferentenkonferenz in Graz. Mit dem Steiermarkhof wurde ein adäquater Rahmen für die Tagung gefunden. „Ich darf der Steiermark gratulieren. Die Ausrichtung der zweitägigen Veranstaltung war in bestem Ambiente toll geplant und auch umgesetzt“, bedankt sich LRin Verena Dunst bei ihrem Landesratskollegen Seitinger aus der Steiermark.


Inhaltlich wurde neben den nun anstehenden ersten Auszahlungen der Frostentschädigungen auch Punkte diskutiert und Beschlüsse gefasst, die von Seiten den Burgenlands eingebracht wurden. Im Konkreten ging es dabei um die Themen „Energie und Klimastrategie“ und das Bundesvergabegesicht hinsichtlich der Lebensmittelbeschaffung.

„Das ganz klar Bekenntnis der LARK zur Eindämmung der Erderwärmung auf unter 2 Grad Celsius und gleichzeitig erneuerbaren Energien gegenüber fossilen Energien ausschließlich den Vorzug zu geben, ist aus meiner Sicht ganz klar ein Schritt in die richtige Richtung und der einzig gangbare Weg“, ist LRin Verena Dunst von diesen beiden vorgeschlagenen Maßnahmen hinsichtlich der Energie- und Klimastrategie überzeugt.

Als weiterer Punkt wurde ein Beschluss gefasst, die Landesregierungen aufzufordern, bei der Lebensmittelbeschaffung das im Bundesvergabegesetz nun festgelegte Bestbieterprinzip in diesem Bereich noch weiter zu verstärken und auszubauen. „Wir haben uns im Kreis der Agrarlandesrätinnen und -räte darauf verständigt, dem Bestbieterprinzip durch die Bevorzugung regionaler Produkte optimal zu entsprechen“, zeigt sich Agrarlandesrätin Verena Dunst abschließend mit den Ergebnissen der LARK in Graz zufrieden.


Brüssel, 30. 9. 2016 –

Gipfeltreffen: Burgenland unterstützt starke EU-Regionalpolitik nach 2020

Illedits: „Ein starkes Europa wächst von unten nach oben!“

spö

Präsident des EU-Ausschusses der Regionen (AdrR) Markku Markkula, NÖ-Vertreter im AdR Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Bgld.-Vertreter im AdR Landtagspräsident Christian Illedits

Mit dem Ziel die EU-Regionalpolitik nach Ablauf der aktuellen Förderperiode im Jahr 2020 zu stärken, lud Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gestern Mittwoch zum Gipfeltreffen nach Brüssel. Ergebnis dieses Summits ist eine gemeinsame Erklärung über eine erneuerte, starke Kohäsionspolitik. In die Liste der Unterstützer reiht sich auch das Burgenland, in Brüssel repräsentiert durch Landtagspräsident Christian Illedits.

Kohäsionspolitik lautete das Schlagwort des Gipfeltreffens und richtet sich an alle Regionen und Städte der Europäischen Union. Konkret geht es mitunter um Programme zur Schaffung neuer Arbeitsplätze sowie zur Steigerung des Wirtschaftswachstums und der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen, um die Lebensqualität der UnionsbürgerInnen nachhaltig zu verbessern. Langfristig sollen die Entwicklungsunterschiede innerhalb der EU durch diese Maßnahmen verringert werden.

Neben dem Ausgleich der Heterogenität zwischen den Regionen, gehe es um die lokale Vernetzung und Stärkung der interregionalen Solidarität, so der Vertreter des Burgenlandes im EU-Ausschuss der Regionen (AdR), Landtagspräsident Christian Illedits. Hierzu müsse die bestehende Regionalpolitik adaptiert werden. „Die gemeinsame Erklärung initiiert eine bessere Regionalpolitik und stärkt das Burgenland als europäische Region,“ erklärt Illedits.

Zu diesem Zweck fordert der Ausschuss gemeinschaftlich eine ausreichende Finanzausstattung und eine Stärkung der Europäischen Territorialen Zusammenarbeit (ETZ). Zudem soll die Flexibilität in Sachen europäischer Regionalpolitik gestärkt werden. „Der administrative Aufwand und Unterstützungsumfang stehen derzeit nicht immer in Relation. Das liegt an den unterschiedlichen regionalen Bedürfnissen,“ so Illedits.

 

 

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