ÖVP: Warnwesten für Volksschulkinder, Regierungsklausur, Hausärzte erhalten

Unterfrauenhaid, 30. 9. 2016 –

Wie bereits in der Vergangenheit überreichte die Unterfrauenhaider Volkspartei wieder Warnwesten an die Schüler der ersten Klasse in der Volksschule. Damit soll die Sicherheit der Kinder am Schulweg erhöht werden. „Besonders in der dunklen Jahreszeit sollen die Warnwesten die Kinder im Straßenverkehr schützen. Mit der reflektierenden Kleidung sind Kinder schon aus einer Entfernung von 150 Metern erkennbar und Fahrzeuglenker können vorausschauend reagieren. Die Westen können aber zum Beispiel auch bei Ausflügen, Wandertagen oder beim Ratschen zu Ostern verwendet werden“, so Vizebürgermeister Thomas Niklos. Bei der Übergabe mit dabei waren Vizebürgermeister Thomas Niklos und Gemeinderätin Alexandra Freiberger.

övp

Birgit Maier, Alina Zilkova, Alexandra Freiberger, Lisa Lämmermayer, Leonie Pewal, Ines Freiberger, Said, Samantha Schekolin, Ulrike Kovacs, Nika Grath, Celina Eitler, Lea Ecker, Leonie Schermann, Thomas Niklos, Sophie Brenner, Jonas Berger, Diana Draxler


Budget: Land soll in Gemeinden investieren

Anlässlich der heutigen Budgetüberlegungen von Rot-Blau erinnert Landesgeschäftsführer Christoph Wolf an die ÖVP-Forderung nach einem Gemeinde-Investitionspaket: Eine Zweckbindung der Landesumlage bringt auf einen Schlag 18 Millionen.

oevp

Labg. Mag. Christoph Wolf, Lgf. ÖVP

Bei der heutigen Regierungsklausur von Rot-Blau stand das Budget im Mittelpunkt. Das nimmt Landesgeschäftsführer Christoph Wolf zum Anlass und wiederholt die ÖVP-Forderung nach einem Gemeindeinvestitionspaket: „Eine Zweckwidmung der Landesumlage für kommunale Infrastruktur bedeutet 18 Millionen Euro für Gemeinden, Wirtschaft und Menschen“, rechnet Wolf vor und liefert auch gleich einen Finanzierungsvorschlag mit: „Man müsste nur den Landesschulratspräsidenten und zwei Mitglieder der Landesregierung einsparen.“

Die Gemeinden erfüllen wichtige Funktionen und Aufgaben im Burgenland: Sie sind unmittelbare Arbeitgeber für mehr als 3.000 Menschen und Investoren für die heimische Wirtschaft. Sie sind Basis und Fundament unseres Landes. „Unsere Gemeinden brauchen mehr finanzielle Mittel und Ressourcen, um selbstständig und eigenverantwortlich ihre Arbeit für die Menschen zu leisten. Diese Finanzmittel sind beispielsweise mit der Landesumlage vorhanden.“

Volkspartei als Gegenkonzept zu Rot-Blau

In der Volkspartei Burgenland sieht der Landesgeschäftsführer das Gegenmodell zum rot-blauen Einheitsbrei: „Wir stehen für alle Fleißigen, für alle, die Tag für Tag arbeiten gehen. Wir unterstützen alle Mitarbeiter und Selbstständigen, die aus ihrem Leben etwas machen wollen“, so Wolf. „Unsere Grundhaltung basiert auf zentralen Werten: Einbindung statt Ausgrenzung, Freiheit statt Totalüberwachung und Eigenverantwortung statt Bevormundung.“


ÖVP will Hausärzte flächendeckend erhalten

„Lang genug hat die SPÖ beim drohenden Ärztemangel weggeschaut. Erst nach Drängen der ÖVP wacht der zuständige SPÖ-Landesrat Darabos auf“, halten Klubobmann Christian Sagartz und Gesundheitssprecher Georg Rosner fest.

oevp

Georg Rosner, ÖVP

Für die Volkspartei Burgenland ist klar: „Wir wollen den Hausarzt als erste Anlaufstelle flächendeckend im Burgenland erhalten! Denn die Lebensqualität einer Region bemisst sich auch daran, wie gut die ärztliche Versorgung gesichert ist“, betont Christian Sagartz. „Es gibt bereits Schwierigkeiten bei Nachbesetzungen von Kassenstellen. Diese Situation wird durch die große Zahl der bevorstehenden Pensionierungen noch verschärft.“

Leider hat die rot-blaue Landesregierung bislang tatenlos zugeschaut, während in immer mehr Regionen des Landes Ärzte fehlen. ÖVP-Gesundheitssprecher Georg Rosner: „Das Land muss die Möglichkeiten für Gruppenpraxen erleichtern, Arzt-Arzt-Anstellungen ermöglichen und Förderungen für neu niedergelassene Ärzte beschließen. Beim drohenden Ärztemangel darf sich Rot-Blau nicht länger wegducken!“

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar