Mattersburg Aktuell: Feldgasse – keine Änderung notwendig!

Mattersburg, 30. 9. 2016 –

Die Grünen Mattersburg/Walbersdorf haben nun eine Expertin bzgl. der  geplanten Maßnahmen in der Mattersburger Feldgasse zu  Rate gezogen – die Verkehrsplanerin Dipl. Ing.in Elke Szalai.

Szalai bestätigt die Kritik der Grünen an den jüngst bekannt gewordenen Plänen der Stadtgemeinde. Ihr Fazit:

Die geplanten Maßnahmen:

  • belasten unnötigerweise das Gemeindebudget.
  • werten einen „Schleichweg“ auf und bringen mehr MIV (Motorisierten Individualverkehr), der die Anrainer.innen belasten würde
  • Jeder  Parkplatz (Parkspur), der angeboten wird, zieht potentiell MIV an. Das belastet die Straßensituation für die Anrainer.innen. (Bahnhofsparker.innen werden dadurch vermutlich mehr werden.)
  • Fahrradwege neben Parkspuren sind nicht zu empfehlen, da hier Unfälle durch sich öffnende Türen sehr häufig passieren. Das ist auch sehr gefährlich für Kinder, die ggf. mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren.
  • Sollten die bisher an die Öffentlichkeit gedrungenen Maßnahmen (Verbreiterung des Gehsteiges auf 1,5 m, 2 Fahrradwege,  Parkplätze entlang der Häuserfront, Fahrbahn soll weiterhin in beiden Richtungen befahrbar bleiben) umgesetzt werden so, reichen 2 m Verbreitung laut RVS nicht, da es Mindestbreiten für Parkstreifen und Fahrradwege gibt.
  • Die Fahrgeschwindkeit wird sich zwar nicht erhöhen, da zuviele Nutzer.innengruppen zusammengespannt werden, aber gefährlich wird es jedenfalls.
  • Sollten die alten Bäume gefällt werden steigt auch die Lärmbelastung der Anrainer.innen durch die Bahn.

Zusammenfassend meint Dip. Ing.in Szalai: „Eigentlich sollte man alles so lassen, wie es ist oder die Straße zumindest als Einbahn führen – dann gehen sich nämlich auch ohne massive Verbreiterung Fahrradweg in beide Richtungen aus, die den Radverkehr beschleunigen. So funktioniert moderne Verkehrsplanung!“

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