SPÖ: Imkerladen, Spende an Pannonische Tafel, Olbendorf School Opening, Eröffnung Weinbetrieb, Erntedank

Frauenkirchen, 29. 9. 2016 –

„Hemaks“ Geschäftseröffnung

Burgenländischer Imkerladen öffnete in Frauenkirchen seine Pforten

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Landeshauptmann Hans Niessl und Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz bei der Geschäftseröffnung des Burgenländischen Imkerladens „Hemaks Imkerei“ in Frauenkirchen

In Frauenkirchen, Hauptstraße 3, genauer gesagt in „Hemaks Imkerei“, dreht sich seit 28. September 2016 alles um die Biene. Maksimilijan Grgic und Helmut Thury, zwei Jungunternehmer, haben sich nämlich dazu entschlossen, hier einen Burgenländischen Imkerladen zu eröffnen. „In den letzten Jahren ist es uns gelungen, den Bezirk Neusiedl am See als attraktiven Wirtschaftsstandort auszubauen. Über 17.900 Arbeitsplätze gibt es laut AMS im Bezirk Neusiedl am See. Im Vergleich dazu gab es 2010 nur rund 14.800 Arbeitsplätze im Bezirk. Das heißt im Klartext: Von 2010 bis 2015 wurden über 3.100 neue Arbeitsplätze im Bezirk Neusiedl am See geschaffen. Einen besonders großen Beitrag zu dieser erfolgreichen Entwicklung haben die KMU geleistet. Die KMU sind das Rückgrat der heimischen Wirtschaft, der Motor für Wachstum und Beschäftigung. Es freut mich deshalb sehr, dass mit heutigem Tag ein weiteres Unternehmen im Bezirk Neusiedl am See, in meiner Heimatgemeinde Frauenkirchen, seine Pforten öffnet“, so Landeshauptmann Hans Niessl.


Dunst übergab regionale Produkte an die Pannonische Tafel

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Landesrätin Verena Dunst übergab regionale Produkte an die Pannonische Tafel in Eisenstadt

Landesrätin Verena Dunst besuchte die Pannonische Tafel in Eisenstadt und kam nicht mit leeren Händen: „Vergangenen Sonntag veranstaltete ich gemeinsam mit dem Familienreferat unser Familienpicknick in Großpetersdorf. Den Familien wurden dabei regionale Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt. Die nicht ausgehändigte Ware habe ich nun der Pannonischen Tafel als Spende übergeben. Ich bewundere und schätze die Arbeit von Frau Roschek und ihrem Team sehr. Daher ist es mir immer wieder eine Herzensangelegenheit einen kleinen Beitrag zu leisten.“


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In Olbendorf fand das Schoolopening 2016 des SLÖ statt. Dabei wurden sie herzlich von Bgm. LAbg. Wolfgang Sodl in der Mehrzweckhalle empfangen. Unter den zahlreichen Gästen, die SLÖ-Bezirksvorsitzender Erich Proszer sowie die Vorsitzende des Dienststellenausschuss Martina Bugnits begrüßen konnten, waren Landesrätin Verena Dunst, LSR-Präs. Mag. Heinz Josef Zitz sowie LSI HR Erwin Duetsch. Die LehrerInnen hatten die Möglichkeit mit den Verantwortlichen der Schulaufsicht über pädagogische Anliegen zu diskutieren.


„Grammel-Boscha“ eröffnet

Neuer Heuriger mit Vinothek in Gols

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Landeshauptmann Hans Niessl und Landeshauptmann-Stv. Johann Tschürtz bei der Eröffnungsfeier des „Grammel-Boscha“ von Harald Lehner in Gols

Schon allein der Name ist mit „Grammel-Boscha“ besonders: In Anlehnung an den Spitznamen der Golser, die eben „Grammel-Boscha“ genannt werden, eröffnete Harald Lehner aus Gols, Eigentümer der Golser Wein GmbH, am 30. September 2016 seinen neuen Heurigen mit Vinothek am Hofrat-Achs-Weg. Jährlich produziert der Weinbetrieb Golser Wein GmbH eine Menge von 3,8 Millionen Liter Wein. „Die Familie Lehner steht beispielhaft dafür, dass man auch in einem kleinen Land – mit harter Arbeit, Fleiß und Einsatz – Großes erreichen kann. So, wie auch das Land Burgenland Großes erreicht hat. Besonders erfolgreich haben sich dabei jene Bereiche entwickelt, in denen auf Qualität gesetzt wurde. Ein Paradebeispiel dafür ist die burgenländische Weinwirtschaft. Die heimische Weinwirtschaft ist eine Erfolgsgeschichte. Die Winzerinnen und Winzer haben diese Entwicklung mit sehr viel Kompetenz, Fleiß und Einsatzbereitschaft ermöglicht. Es wurde richtig erkannt, dass Qualität auch bei der Präsentation und Vermarktung immer wichtiger werden. Ein Paradebeispiel dafür ist die Familie Lehner. Dieser traditionelle Familienbetrieb ist ein Musterbeispiel für die Modernisierung, für den Strukturwandel in der Weinwirtschaft. Daher danke ich für dieses Streben nach höchster Qualität und Kundenzufriedenheit und bin überzeugt davon, dass mit diesem Neubau der Grundstein für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung gelegt wurde“, betonte Landeshauptmann Hans Niessl bei der Eröffnungsfeier.


Erntedank – ein Fest der Sinne!

Die Zeit im Herbst zur Danksagung für die Ernte des Jahres

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Agrarlandesrätin Verena Dunst präsentiert gemeinsam mit Direktor der Weinbauschule Eisenstadt MMag. Markus Prenner die heurigen Erzeugnisse der Landwirtschaftlichen Fachschule

Erntedank – für Agrarlandesrätin Verena Dunst der ideale Zeitpunkt um all den burgenländischen Agrarproduzentinnen und Agrarproduzenten, Winzerinnen und Winzern für ihre tägliche Mühen, qualitativ, hochwertige Lebensmittel zu produzieren, ein herzliches Dankeschön auszusprechen. „Nur mit hervorragenden regionalen Erzeugnissen wird es auch in Zukunft möglich sein, am Lebensmittelmarkt zu bestehen“, ist LRin Verena Dunst von der Wichtigkeit heimischer Agrarprodukte überzeugt.

Der Ursprung des Erntedankfests reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. Es gibt keinen einheitlichen weltweit verbreiteten Festtermin, weil der Erntezeitpunkt nach klimatischen Bedingungen unterschiedlich fällt. Das Erntedankfest wird je nach Region zwischen September und Oktober gefeiert. In früheren Zeiten war es üblich auf Bauernhöfen oder in den ländlichen Dorfgemeinschaften beim Erntefest große Erntekronen aus Ähren zu binden und aufzustellen. „Ohne eine gute, hart erarbeitete Ernte, war kein Überleben im Winter möglich. So wurde die Macht der Natur im Symbol der Erntekrone dargestellt“, so LRin Verena Dunst.

„Das Erntedankfest bietet eine gute Gelegenheit, sich zu erinnern, woher unser Essen kommt und, dass ein reich gedeckter Tisch keine Selbstverständlichkeit ist.
Das Erntedankfest soll in Erinnerung rufen, dass unsere „tägliche Speisen“ nicht alltäglich sind, sondern jedes Jahr aufs Neue hart erarbeitet werden müssen. Dieses Bewusstsein ist in Zeiten des Preisverfalls von Lebensmitteln wichtiger denn je“, betont Landesrätin Verena Dunst überzeugt.

Für das Erntedankfest werden Obst, Früchte und Getreide dekorativ aufgestellt. Auch andere Speisen, die aber eine Nähe zur Natur aufweisen, werden aufgestellt. Deswegen ist es nicht unüblich, dass sich auch Honig, Mehl und Wein beim Erntedankfest findet. Am Ende einer langen Ernteperiode bedanken sich die Menschen mit dem Fest für die Erde, ihre Früchte und für die Fülle an Nahrungsmitteln. Zudem soll auch daran erinnert werden, dass es nicht nur in der Hand des Menschen liegt, ob eine Ernte reichlich ausfällt.

„Das Erntedankfest stellt eine traditionelle Feier dar, bei der im Herbst für die ausreichende Ernte gedankt wird. Ich möchte mich im Namen aller BurgenländerInnen bei unseren Agrar- und Forstwirten/Innen für die jährlich eingebrachte Ernte bedanken. Unserer Agrarproduzentinnen und Agrarproduzenten präsentieren die große Bandbreite ihrer täglichen Arbeit beim Erntedankfest der burgenländischen Bevölkerung. Diese reicht von der Produktion qualitativ hochwertiger Lebensmittel, der Pflege unserer unverwechselbaren Kulturlandschaft, bis hin zu dem Erhalt von Tradition und Volkskultur. Nur wer heimisch kauft sorgt dafür, dass diese wichtigen Aufgaben auch weiterhin erfüllt werden“, betont Agrarlandesrätin Verena Dunst.

 

 

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