ÖVP: Südburgenland Kongress, für die Fleißigen

Stegersbach, 29. 9. 2016 –

ÖVP startet Südburgenland-Kongress:
„Wir sind die starke Alternative für alle Regionen!“

„Wir unterstützen die Südburgenländer und stärken die Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf. Denn wir sind die starke Alternative für alle Regionen!“, sagt Landesparteiobmann Thomas Steiner nach dem gestrigen Südburgenland-Kongress im Kastell Stegersbach.

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LAbg. Walter Temmel, 2. LT-Präs. Rudolf Strommer, Regionalentwickler Friedrich Zibuschka, LAbg. Michaela Resetar, LPO Thomas Steiner, KO Christian Sagartz, BR Marianne Hackl und LAbg. Bernhard Hirczy

Der ÖVP-Landtagsklub hat am Mittwochabend zur Auftaktveranstaltung des Südburgenland-Kongresses geladen. „Die Menschen im Südburgenland brauchen und verdienen Perspektiven. Wir werden der rot-blauen Landesregierung konkrete Maßnahmen vorschlagen, die wir ab sofort mit den Menschen im südlichen Burgenland erarbeiten“, so Thomas Steiner. Denn das Südburgenland ist gegenüber anderen Landesteilen benachteiligt. „Die Menschen in den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf verdienen es, dass sich die Politik mehr anstrengt und mehr Einsatz zeigt. Mir geht es dabei nicht um Effekthascherei, sondern um sinnvolle Vorschläge!“

„Beim Südburgenland-Kongress sammeln wir Ideen und schauen uns Projekte vor Ort an. Denn die Menschen im Südburgenland wissen am besten, wie der Aufschwung in der Region zu schaffen ist“, ergänzt Klubobmann Christian Sagartz. Bezeichnend sei, dass die rot-blaue Landesregierung erst durch den ÖVP-Kongress in Bewegung kommt, so Sagartz: „Wir treiben die rot-blaue Landesregierung vor uns her. Der vor mehr als einem Jahr von der SPÖ angekündigte Südburgenland-Manager wurde genau am Tag des ÖVP-Kongresses präsentiert. Mangels eigener Themen hängt sich die Landesregierung nun bei ÖVP-Themen an.“

Gastreferent der Auftaktveranstaltung war Regionalentwickler Univ.Prof. DI Dr. Friedrich Zibuschka. Zibuschka, der bis zu seiner Pensionierung als Leiter der Gruppe Raumordnung, Umwelt und Verkehr im Amt der NÖ Landesregierung tätig war, hielt fest: „Modernisierung und Digitalisierung werden Chancen auch für das Südburgenland eröffnen. Voraussetzung ist jedoch, dass Investitionen in Infrastruktur, Verkehr und Betriebsgebiete getätigt werden.“

Oberwarts ÖVP-Bezirksparteiobfrau Michaela Resetar betonte: „Wir brauchen starkes Internet für alle Gemeinden. Ich bin erst dann zufrieden, wenn in allen 91 Ortsteilen des Bezirks Oberwart Breitband-Internet vorhanden ist.“ „Die Landesregierung ist seit Monaten tatenlos“, kritisierte Güssings ÖVP-Bezirksparteiobmann Walter Temmel, „nur Ankündigungen reichen nicht!“ Für Bernhard Hirczy, ÖVP-Bezirksparteiobmann von Jennersdorf, ist „der Programmprozess, der nun gestartet wurde, sehr wichtig. Denn wir wollen das Südburgenland noch lebenswerter machen.“


Starke Wirtschaft. Starkes Land.
ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg kämpft für die Fleißigen

Die ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg ist am heutigen Donnerstag in mehreren Betrieben unterwegs, um mit Angestellten und Unternehmern ins Gespräch zu kommen. „Wir kämpfen für die Fleißigen. Denn starke Unternehmen garantieren Arbeitsplätze, Arbeitsplätze schaffen Wohlstand“, betonen ÖVP-Bezirksparteiobmann LAbg. Christian Sagartz, WB-Bezirksobfrau Melanie Eckhardt und ÖAAB-Bezirksobmann Erwin Giefing.

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Christian Sagartz, Melanie Eckhardt, Erwin Giefing, Firmenchef Peter Pauschenwein, Vbgm. Christoph Ramhofer und Bgm. Matthias Weghofer

Denn eine starke Wirtschaft sei entscheidend für starke Regionen und schlussendlich auch für ein starkes Burgenland, so Christian Sagartz: „Das Burgenland braucht die besten Rahmenbedingungen, um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können.“ Als Bezirksorganisation organisiert die ÖVP-Bezirkspartei Mattersburg das jährliche Rosalia Festival, um die heimischen Gewerbetreibenden und Direktvermarkter zu unterstützen. „Damit stellen wir eine moderne Plattform für regionale Produkte zur Verfügung. Wir tragen dazu bei, unsere Region weit über die Landesgrenzen für seine hochwertigen Produkte bekannt zu machen.

Die Landes-ÖVP hat das heurige Jahr unter das Motto „Starke Wirtschaft. Starkes Land.“ gestellt. „Denn wir haben als starke Alternative zahlreiche Vorschläge, um den Wirtschaftsstandort Burgenland zu stärken: Wir setzen uns für ein Gemeinde-Investitionspaket ein, das die regionale Wirtschaft fördert; wir wollen Behördenwege vereinfachen und Bürokratie abbauen; und wir wollen heimische Landwirte und Erzeuger stärken“, unterstreicht Christian Sagartz.

Zudem setzt sich die Volkspartei Burgenland für eine Reform der Mindestsicherung und eine Deckelung bei 1.500 Euro pro Monat und Familie ein. „Denn Leistung muss sich wieder lohnen! Für all diejenigen, die Tag für Tag hart für ihr Geld arbeiten.“

Eckhardt: Das Geld in der Region halten

„Die Stärke eines Unternehmens entsteht aus dem Zusammenspiel von Arbeitgeber und Arbeitnehmer“, hält Melanie Eckhardt fest. Der Arbeitgeber kümmert sich um das Wohl seiner Mitarbeiter, die Arbeitnehmer bringen das Unternehmen nach vorne. „Wir müssen aber alle gemeinsam daran arbeiten, dass das Geld in der Region gehalten wird!“

Um das Geld in der Region zu halten und mehr Arbeitsplätze zu schaffen, schlägt die WB-Bezirksobfrau vor: „Die Politik muss Anreize schaffen, damit Investitionen in der Region bleiben. Das stärkt die regionalen Betriebe gegenüber Billigstanbietern, die Wertschöpfung bleibt vor Ort und neue Arbeitsplätze können entstehen.“

Als Unternehmerin möchte Melanie Eckhardt auch alle jungen Frauen ermutigen, den Schritt zu einem technischen Beruf zu wagen: „Für 90 Prozent der österreichischen Industrieunternehmen ist es schwierig, alle Fachkraftstellen in Technik und Produktion zu besetzen. 67 Prozent der Unternehmen suchen außerdem hochqualifizierte Mitarbeiter für Forschung und Entwicklung – finden diese aber kaum. Gleichzeitig liegt der Frauenanteil bei den technischen Fachkräften in Österreich nur bei rund 15%. Ich möchte junge Frauen daher ermutigen, ihren Horizont zu erweitern und auch technische oder naturwissenschaftliche Ausbildungswege zu berücksichtigen.“

Giefing: Arbeitszeit flexibilisieren und Prämien und Überstunden steuerfrei stellen

Wenn sowohl Arbeitnehmer als auch Betriebe davon profitieren, stehen ÖAAB und ÖVP zudem einer flexibleren Arbeitszeit sehr positiv gegenüber. „Dies gilt nur unter der Voraussetzung, dass auch die Arbeitnehmer in Form einer kürzeren Arbeitswoche besser aussteigen. Wir sehen das als Teil der Sicherung des Standorts und der Beschäftigung in Österreich – denn Arbeit muss dann erledigt werden, wenn sie anfällt“, so ÖAAB-Bezirksobmann Erwin Giefing. „Das kann aber keine Einbahnstraße sein. Es muss auch für die Arbeitnehmer einen Vorteil bringen. Wenn Arbeitnehmer für mehr Tagesarbeitszeit einen Tag länger freibekommen, ist das durchaus attraktiv.“

„Der ÖAAB drängt auch darauf, Prämien und Überstunden steuerfrei zu stellen. Denn Leistung muss sich auszahlen“, erklärt Erwin Giefing. „Wenn Arbeiter, Angestellte und Betriebe profitieren, darf sich die SPÖ nicht gegen neue und flexible Regelungen wehren. Um mehr Arbeitsplätze zu schaffen, braucht die Wirtschaft mehr Flexibilität und Steuerfreiheit für Überstunden ab der ersten mehr geleisteten Arbeitsstunde. Wir fordern daher, dass Prämien und Überstunden steuerfrei gestellt werden.“

„Leistung muss sich wieder lohnen! Wir kämpfen daher für die Fleißigen, damit die Menschen wieder mehr Geld im Börsel haben“, sagt Erwin Giefing abschließend.

 

 

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