Marz: 36. Fußwallfahrt nach Mariazell

Marz, 29. 9. 2016 –

Unterwegs Sein, Freude und Hoffnung, Trauer und Angst unsere persönlichen und gemeinsamen Bitten, miteinander zu teilen. Im Unterwegs Sein wieder auf so manche Schritte hinschauen. Schritte zu setzen, die herausführen aus dem Alltagstrott, meine Seele nachkommen lassen, die mich wieder Boden unter den Füßen finden lassen. Eine „Dank-stelle“ zur Tankstelle werden zu lassen.

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Für viele Marzer und Marzerinnen war die letzte Septemberwoche — die Fußwallfahrt nach Mariazell – ein Pflichttermin und für andere ein einmaliges Erlebnis. Gestärkt durch den Reisesegen von Pfarrer Mag. Josef Giefing machten sich 40 Pilger um 4 Uhr morgens auf den Weg. Drei Tage unterwegs in einer herrlichen Natur öfters müde und man spürte sich voll und ganz. Alle waren erstaunt wie viele Muskeln wir an uns schmerzhaft bemerkten. Die Füße brannten und die Gelenke taten weh aber wir waren glücklich und froh bei unserer Gnadenmutter angekommen zu sein. Die Fußwallfahrer erlebten eine tolle Gemeinschaft und das Unterwegssein mit Freunden.

Der gemeinsame Weg war nicht immer leicht – doch es war zu schaffen – wenn man am Ziel ist und einem die Basilika entgegenleuchtet, hat man die Anstrengung bereits vergessen.

Vieles in Mariazell geschieht im Stillen, seien es die tiefgehenden Erlebnisse vor der Gnadenstatue. Auch die Marzer Fußwallfahrer gingen jeden Tag ihren „Stillen Weg“. Wer selber still sein und schweigen kann wird empfänglicher sein für die Gnadenhaften Momente eines Aufenthalts in Mariazell. Bei herrlichem Wanderwetter zogen die Marzer Pilger schließlich durch das „Luckerte Kreuz“ wo man am Ende der Reise angelangt war. Hier fallen sich die Teilnehmer freudestrahlend in die Arme und lassen im Rückblick auf die vergangenen drei Tage ihren Gefühlen freien Lauf. Vor der Basilika begrüßte uns der Superior, P. Karl Schauer und gemeinsam mit einer Wallfahrergruppe aus Forchtenstein und mit nachkommenden Angehörigen zogen wir feierlich zum Gnadenaltar.

 

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