ÖVP: Südburgenland Manager, Pension, Bezirkskonferenz

Eisenstadt, 28. 9. 2016 –

Südburgenland-Manager: Endlich Bewegung bei Rot-Blau

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LAbg. Bgm. Mag. Thomas Steiner, ÖVP

Der vor mehr als einem Jahr von der SPÖ angekündigte Südburgenland-Manager wurde heute präsentiert. „Mangels eigener Themen hängt sich die Landesregierung nun bei ÖVP-Themen an. Wir treiben Rot-Blau vor uns her“, sagt Landesparteiobmann Thomas Steiner im Vorfeld des heutigen Südburgenland-Kongresses.

Dem neuen Südburgenland-Manager wünscht Thomas Steiner viel Erfolg. „Die Menschen in den Bezirken Oberwart, Güssing und Jennersdorf verdienen es, dass sich die Politik mehr anstrengt und mehr Einsatz zeigt. Rot-Blau zeigt nun endlich Bewegung – hoffentlich ist die neue Funktion mehr als ein Marketing-Gag!“

Der ÖVP-Landtagsklub lädt am heutigen Mittwochabend zur Auftaktveranstaltung des Südburgenland-Kongresses. „Damit unterstützen wir die Südburgenländer und stärken die Bezirke Oberwart, Güssing und Jennersdorf“, betont Thomas Steiner. „Wir binden die Südburgenländer ein und beschäftigen uns seriös mit den Themen des Südburgenlandes. Denn wir sind die starke Alternative.“


Junge ÖVP: Stöger ist Totengräber unserer Pension

Die Pensionsreform wurde im Februar beschlossen. Seitdem glänzt Minister Stöger mit Alibi-Vorschlägen und unternimmt nichts, um das Pensionssystem langfristig zu sichern. Alibi-Vorschläge und Herauszögerungstaktiken begraben jegliche Pensionshoffnungen der Jungen.

Dass das Pensionssystem weder nachhaltig noch finanzierbar ist, liegt schon seit langem auf der Hand. Die Babyboomer Generation wird bald in Pension gehen. Dann stehen noch mehr Pensionisten immer weniger Erwerbstätigen gegenüber. Diese Entwicklung schreitet rasant voran. Die Steigerung des Pensionsantrittsalters, sowohl des gesetzlichen als auch des faktischen, geht im Vergleich dazu viel zu langsam. Daher werden die Kosten auf längere Sicht immer weiter steigen. „Konkret vermissen wir unter anderem die Erhöhung des sogenannten Aufschubbonus für Personen, die über das gesetzliche Pensionsalter hinaus arbeiten. Außerdem hat Stöger einen „weicheren“ Referenzpfad in sein Alibi-Papier geschrieben. Alois Stöger macht sich damit zum Totengräber unserer Pensionen“, so JVP-Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas.


Erste Bezirkskonferenz zur Bürgermeister- und Gemeinderatswahl 2017 ein voller Erfolg

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Patrik Fazekas, Martina Pauer, Nikolaus Berlakovich, Gabriele Hafner, Rudolf Geißler, Christoph Wolf, Ewald Bürger

In zwölf Monaten wählt das Burgenland seine Bürgermeister und Gemeinderäte. Im Rahmen einer Bezirkskonferenz in Pilgersdorf bereitete sich die Volkspartei gemeinsam mit ihren Top-Funktionären aus Bezirk auf die bevorstehende Wahl vor.

Von September bis Oktober lädt die Volkspartei Burgenland alle Personen, die rund um die Gemeinderatswahl eine entscheidende Rolle innehaben, zu Bezirkskonferenzen ein. Am Programm stehen Inputs zu Strategie und Teamaufstellung, ein erster Überblick über Werbemittel und Grafik. Am Montag stand der Bezirk Oberpullendorf ganz im Zeichen unseres Slogans „Vor Ort. Verlässlich. Volkspartei“. „Passend zu unserem Motto zeigen wir als Landespartei einerseits mit Veranstaltungen vor Ort, dass wir ein verlässlicher Partner für unsere 306 Ortsparteien sind. Andererseits sind unsere 79 Bürgermeister, 82 Vizebürgermeister und 1360 Gemeinderäte unsere starke Kraft vor Ort – sie sorgen nahe an den Menschen für Begeisterung und Motivation. Wir greifen ihnen bestmöglich unter die Arme, damit das auch weiterhin so bleibt“, erklärt Landesgeschäftsführer Christoph Wolf.

Bereits im Frühjahr lud die Volkspartei Burgenland ihre Funktionäre zu Regionalkonferenzen. Dort gab es wie für ein Kick-off üblich einen ersten Überblick über Ausbildungsangebote, Ideen für Werbemittel, Aktionen und Events. Die Bezirkskonferenzen sind nun der nächste Schritt in der Wahlvorbereitung. Das klare Ziel lautet: „Unser starkes Niveau wollen wir halten“, kündigt Landesgeschäftsführer Wolf an. „Die Bürgermeister, Vizebürgermeister und Funktionäre sind unsere starke Kraft vor Ort – sie sorgen nahe an den Menschen für Begeisterung und Motivation. Daher geben wir ihnen im Zuge unserer Regionalkonferenzen das notwendige Rüstzeug.

Nur selbstbestimmte Gemeinden sind starke Gemeinden

Die Vision der Volkspartei Burgenland zum Thema Gemeinden ist klar: „Wir wollen autonome, selbstständige und selbstbestimmte Gemeinden. Gleichzeitig fördern wir die freiwillige Zusammenarbeit der Gemeinden“, so Bezirksparteiobmann Niki Berlakovich. Denn in vielen Bereichen schaffen gemeindeübergreifende Kooperationen positive Synergieeffekte und effiziente Ergebnisse. „Wir wehren uns jedoch gegen den Machtrausch der SPÖ, der nun auch die Gemeinden im Visier hat. Mit diesem Zentralismus zerstört die SPÖ die erfolgreiche Struktur des Burgenlandes. Gerade die Gemeinde schafft Großartiges und braucht keine Totalüberwachung oder Bevormundung.“

Einen Vorschlag, die Gemeinden zu stärken, hat die Volkspartei Burgenland bereits im Rahmen der Budgetdiskussion eingebracht: Eine Zweckwidmung der Landesumlage für kommunale Infrastruktur würde auf einen Schlag 18 Millionen Euro für Gemeinden, Wirtschaft und Menschen bringen.

Die Gemeinden erfüllen wichtige Funktionen und Aufgaben im Burgenland: Sie sind unmittelbare Arbeitgeber für mehr als 3.000 Menschen und Investoren für die heimische Wirtschaft. Sie sind Basis und Fundament unseres Landes. Tatsache ist auch, dass die Gemeinde die Heimat der Menschen im engeren Sinn ist, ihr engstes Lebensumfeld. Zuallererst fühlen sich die meisten Menschen als Gemeindebürger, dann erst als Burgenländer, Österreicher oder gar Europäer. „Die Stärkung unserer Gemeinden und damit des ländlichen Raumes muss deshalb prioritär sein“, so Niki Berlakovich. „Unsere Gemeinden brauchen mehr finanzielle Mittel und Ressourcen, um selbstständig und eigenverantwortlich ihre Arbeit für die Menschen zu leisten. Diese Finanzmittel sind beispielsweise mit der Landesumlage vorhanden.“

 

 

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