ÖVP: JVP mit Elan im Herbst, Lohnt sich Arbeit?

Eisenstadt, 20. 9. 2016 –

Junge ÖVP mit Elan durch den Herbst

övpNach dem Landestag im Mai, präsentiert sich die Junge ÖVP Burgenland mit einem neuen Logo, Design und mit personellen, strukturellen bzw. inhaltlichen Neuerungen. Die Sommermonate wurden dazu genutzt, um mit einer neuen Homepage auch nach außen hin klar zu zeigen ist, wer die Junge ÖVP ist und was sie tut. Nun startet die Junge ÖVP mit vollem Elan in den Herbst und präsentiert ihre Schwerpunkte.

 

Als Junge ÖVP geht es uns nicht darum etwas zu sein, sondern darum etwas zu tun. Umso wichtiger war es uns ein umfangreiches Herbstprogramm mit zahlreichen Projekten und Veranstaltungen zu verwirklichen. Den ersten Schritt setzten wir mit unserem Onlineauftritt. Unter www.jvp-burgenland.at ist die neue Homepage der Jungen ÖVP bereits abrufbar. Die Website ist einfach zu bedienen, übersichtlich gestaltet, für alle Endgeräte optimiert und liefert kompakte Informationen über die Junge ÖVP. „Politische Entscheidungen für die junge Generation dürfen nicht im stillen Kämmerchen getroffen werden. Sie müssen im direkten Kontakt mit den Jugendlichen wachsen und gemeinsam entwickelt werden. Denn für uns ist der Kontakt ein wesentlicher Bestandteil unseres politischen Verständnisses. Dazu wollen wir mit unserem neuen Webauftritt beitragen“, betont JVP-Landesobmann LAbg. Patrik Fazekas.

 

Fazekas: „Europa im Burgenland als Themenschwerpunkt im Herbst“

Thematisch setzt die Junge ÖVP ihren Herbstschwerpunkt auf das Thema Europa und Internationales. Die Europäische Union ist nicht nur ein Friedensprojekt, sondern auch ein umfassendes Chancenprojekt. Insbesondere das Burgenland hat viele dieser Möglichkeiten nutzen können. Angesichts der vielen Herausforderungen gilt es dieses gemeinsame Europa weiterzuentwickeln. „Unter dem Motto ‚Europa zwischen Himmel und Hölle’, wollen wir gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Burgenland über die Zukunft Europas diskutieren. Ziel ist es breit zu erörtern, wie jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann, um das negative Image der Europäischen Union schwinden zu lassen. Konkret sehen wir in der Forcierung von Austauschprogrammen und der Aufwertung von Europabildung in Schulen ein großes Potential“, betont Fazekas.

 

Reiter: „Mitgliederservice intensivieren und ausbauen“

Mit verschiedenen Aktionen wollen wir die Attraktivität der Politik für Jugendliche im Burgenland bzw. die Begeisterung für die Junge ÖVP steigern. Neben verstärkten Mitgliederservice werden wir mit unserem neuen Format „Landtag, fia wos?“ die Arbeit im Landtag erlebbar und spürbar machen. Unser Landesobmann Patrik Fazekas zeigt den Jugendlichen seinen Arbeitsplatz und führt sie durch die Räumlichkeiten im Landhaus. Darüber hinaus wird es auch ähnliche Möglichkeiten bei einem Aktionstag in Wien geben, wo Besuche in diversen Ministerien bzw. im Parlament geplant sind. Beim stürmischen Open Office wollen wir die Räumlichkeiten in unserem Landesbüro öffnen und mit unseren Mitgliedern ins Gespräch kommen. Die Geselligkeit steht dabei im Vordergrund. Darüber hinaus wird in den Herbstmonaten an der „JVP-Kaderschmiede“, einem Talenteförderungsprojekt im Jahr 2017 gefeilt. „Die Kaderschmiede der Jungen ÖVP soll engagierten Mitgliedern der Jungen ÖVP die Möglichkeit geben, sich persönlich weiterzuentwickeln, praktische Fähigkeiten zu erlernen und das persönliche Netzwerk zu erweitern. In 7 Modulen, über das ganze Jahr verteilt, sollen Talente diese einzigartige Möglichkeit erfahren“, betont JVP-Landesgeschäftsführer Dominik Reiter.

 

Wagentristl: „Orts- und Bezirkstage im gesamten Burgenland“

Natürlich steht auch die weitere Stärkung der Orts- und Bezirksgruppen im Mittelpunkt, denn jene sind das Fundament der Jungen ÖVP. Deshalb wurde beim Landestag unter anderem auch das Statut geändert. Die Änderungen beinhalten die Verleihung der Rechtspersönlichkeit an die Orts-, und Bezirksgruppen durch die künftige Möglichkeit von Zweigvereinsgründungen. „Damit unsere Orts- und Bezirksgruppen im rechtssicheren Raum agieren können, haben wir die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen. Bis Weihnachten sollen in all unseren Orts- bzw. Bezirksgruppen statutarische Generalversammlungen abgehalten werden“, erklärt die Landesgeschäftsführerin der Jungen ÖVP Julia Wagentristl. Darüber hinaus ist es der Jungen ÖVP wichtig, dass Mitglieder aktiv an Entscheidungen der Jungen ÖVP mitwirken können. „Politik lebt von Teilhabe. Deswegen ist es uns ein Anliegen, unseren Mitgliedern die Möglichkeit bekommen, aktiv am Geschehen und den Entscheidungen der Jungen ÖVP teilzuhaben. Mit diversen Umfrage wollen wir das auch künftig ermöglichen“, so Wagentristl abschließend.


„Klub im Gespräch“ wurde fortgesetzt:
ÖVP diskutierte mit Sozialpartnern „Lohnt sich Arbeit noch?“

övp

Thomas Steiner, Thomas Lehner, Rainer Ribing und Christian Sagartz

Der ÖVP-Landtagsklub organisierte gestern die dritte Veranstaltung des neuen Veranstaltungsformats „Klub im Gespräch“. Auf Einladung von Klubobmann Christian Sagartz diskutierten AK-Direktor Thomas Lehner, WK-Direktor Rainer Ribing und ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner zum Thema „Lohnt sich Arbeit noch?“.

„Wer jeden Tag aufsteht, arbeiten geht und dabei nur wenig mehr als die Mindestsicherung verdient, stellt sich die Frage der Leistungsgerechtigkeit. Wir müssen sicherstellen, dass Leistung sich auch auszahlt und Leistung belohnt wird. Integration ist dabei ein entscheidender Faktor“, erinnert Landesparteiobmann Thomas Steiner an die Flüchtlingswelle des Vorjahres. „Wir als Volkspartei Burgenland plädieren für Bürokratieabbau, Rechtsbereinigung und flexiblere Arbeitszeiten. An diese Herausforderungen sollen wir nicht mit Polemik, sondern mit Ernsthaftigkeit herangehen.“

Thomas Lehner, Direktor der Arbeiterkammer Burgenland, brach eine Lanze für die Sozialpartnerschaft: „Die Pflichtmitgliedschaft ist ein wesentliches Element für den Ausgleich aller Interessensgruppen. Im Bereich der Lohnfindung bewährt sich die Sozialpartnerschaft Jahr für Jahr als Erfolgsmodell. Das garantiert sozialen Frieden.“ Also lohnt sich Arbeit noch? „Selbstverständlich lohnt sich Arbeit, aber es gibt seit einigen Jahren echte Kaufkraftverluste für Arbeitnehmer. Im Burgenland kommen die zusätzlichen Arbeitsplätze vor allem ungarischen Tagespendlern zugute.“

„Die Sozialpartnerschaft steht – gleichermaßen wie die Politik – unter gehörigem Druck. Unsere Mitglieder bekennen sich zur Sozialpartnerschaft, neue Akzente sind aber gefordert“, sagte Rainer Ribing, Direktor der Wirtschaftskammer Burgenland. Auch er weist auf Herausforderungen hin, sieht aber viel Potential und einen Erfolgsweg: „Die Löhne sind in den vergangenen Jahren stärker als die Inflation gestiegen – Burgenlands Betriebe schaffen und sichern Arbeitsplätze.

„Als ÖVP-Landtagsklub verstehen wir uns als Plattform für Diskussionen und offene Gespräche. Wir laden daher mehrmals pro Jahr unter dem Titel ‚Klub im Gespräch‘ zum Meinungsaustausch“, erklärt Klubobmann Christian Sagartz. „Beim Thema Mindestsicherung ist uns wichtig: Wir sagen Ja zur Mindestsicherung. Aber es braucht eine Deckelung für Familien bei 1.500 Euro. Denn die Mindestsicherung soll jenen helfen, die sie wirklich brauchen. Alle anderen brauchen Arbeitsanreize und keine Sozialanreize.“

 

 

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