SPÖ: Kellerstöckl, Tag des Erdapfels, Neuer HNO Arzt in Mattersburg

Gaas, 16. 9. 2016 –

PA Kellerstöckl & Co: Vorstellung regionaler Entwicklungsprojekte

In der malerischen Umgebung des Kellerstöckls der Familie Herczeg stellte Landesrätin Verena Dunst gemeinsam mit Mag. Harald Horvath (Geschäftsführer Regionalmanagement Burgenland – RMB) und Gerhard Gerhard Pongracz (RMB Pinkafeld) laufende und zukünftige regionale Entwicklungsprojekte im Südburgenland vor. „Ländliche Entwicklung ist mehr als reine Landwirtschaft, hierzu zählt genauso die Dorferneuerung, wie Projekte zur Diversifizierung von landwirtschaftlichen Betrieben in Richtung Tourismus“, so Landesrätin Dunst in deren Zuständigkeit auch die Agenden der ländlichen Entwicklung und der Dorferneuerung fallen.

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GF Mag. Harald Horvath, Kellerstöckl Besitzerin Melanie Herczeg, LRin Dunst, Gerhard Pongracz

„Mein Ziel sind neue Impulse für die Regionalentwicklung und in weiterer Folge die Schaffung von besseren Einkommensperspektiven“, so Landesrätin Dunst. Mag. Harald Horvath sprach in diesem Zusammenhang bereits einige künftige Projekte des RMB in der Region an. Hierzu zählt z.B. das Pilotprojekt einer Infrastrukturdatenbank im Bezirk Jennersdorf. Bereits 2015/2016 sind 15.000 neue Haushalte an das Breitbandnetz angeschlossen worden, wobei die Tendenz weiter steigend ist.

Gerhard Pongracz stellte das aktuelle Projekt „Kellerstöckl-Resort Südburgenland vor“. Inhalt des Projekts ist die Nutzung des touristischen Potentials von typischen, authentischen Kellerstöckeln in der Region. Ziel ist die Schaffung von 50-70 einzigartigen „Kellerstöckl-Apartements“ in bestehenden Kellerstöckeln. Die Besitzer können im Rahmen eines professionellen Betriebsmodells ihr Kellerstöckl in eine Kooperation einbringen. Als Betreiber könnte dann z.B. der Tourismusverband auftreten. „Wir müssen die Synergien zwischen Weinwirtschaft und Tourismus verstärkt nützen und die touristische Erschließung der Kellerstöckl ist genau ein Schritt in die richtige Richtung“, ist Landesrätin Dunst abschließend überzeugt.


Die „tolle Knolle“ feiert ihren Ehrentag – 18. September ist der Tag des Erdapfels

Der Erdapfel – gesund, schmackhaft und zeitlos

Erdäpfel sind ein wichtiges Lebensmittel. Von der gesunden Knolle werden jährlich weltweit rund 370 Millionen Tonnen geerntet. Vor einigen Jahren wurde erstmals der 18. September als „Tag des Erdapfels“ ausgerufen. An diesem Tag werden die Konsumenten verstärkt auf die außerordentlich schmackhaften und gesunden Erdäpfeln hingewiesen.

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Agrarlandesrätin Verena Dunst (r.) mit Sonja Zapfel und Enkel

Die Kartoffel ist eines der wichtigsten Nahrungsmittel der Welt und spielt damit auch im Burgenland auf den Speiseplänen der Haushalte eine zentrale Rolle. „Der Erdapfel ist eines der beliebtesten Lebensmittel von groß und klein. Ein Grund dafür ist unter anderem seine unglaubliche Vielfalt in der Zubereitung“, streut Agrarlandesrätin dem „erdige Jubilar“ Rosen.

In Österreich können die Landwirte den Bedarf an Erdäpfel decken. Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt bei uns bei ca. 60 kg im Jahr. Die Landwirte in Österreich bewirtschaften heuer eine Kartoffelfläche im Ausmaß von knapp 20.000 ha. Burgenlands Landwirte haben 2016 eine Ackerfläche von 900 ha mit Kartoffeln angebaut. Die Hauptkartoffelsorten im Burgenland sind Ditta, Agria, Umatilla und Innovator.

„Die heimischen Agrarproduzenten versorgen die Konsumentinnen und Konsumenten mit qualitativ hochwertigster Ware. Man kann hier definitiv von einer ‚tollen Knolle‘ sprechen. Zur Stärkung des Absatzes unserer regionalen Produkte sollten Sie stets darauf achten, auch beim Erdäpfelkauf auf Produkte aus unserer Region zurückzugreifen“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst.

Von der hervorragenden Qualität der burgenländischen Erdäpfel konnte sich Agrarlandesrätin Verena Dunst bei einem Besuch des Bauernladens von Familie Zapfel in Riedlingsdorf überzeugen.


Neuer Facharzt für Mattersburg

HNO Ordination feierlich eröffnet

Landtagspräsident Christian Illedits und Gesundheitslandesrat Norbert Darabos eröffneten am Samstag, den 17. September 2016 die Facharztordination für Hals- Nasen und Ohrenkrankheiten von Dr. Behzad Sayaphour in Mattersburg. Der Steinbrunner betreibt die Praxis mit Kassenvertrag.

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Landtagspräsident Christian Illedits und Landesrat Norbert Darabos mit Dr. Behzad Sayahpour, Marion und Sarah Sayahpour und drei Mitarbeiterinnen

„HNO-Praxen sind spärlich gesät. Da die neue Ordination alle Kassen bedient stellt sie eine besondere Bereicherung für den Bezirk und die Stadt Mattersburg dar,“ so der Bezirksvorsitzende der SPÖ Mattersburg, Landtagspräsident Christian Illedits.

Der Allgemeinmediziner und Facharzt für Hals- Nasen und Ohrenkrankheiten wird in Mattersburg mit seinem Team von Expertinnen und Experten eine professionelle Ordination für Erkrankungen im HNO-Bereich betreiben.

Damit eine wirkungsvolle Gesundheitsvorsorge auch möglich wird, benötigt man eine adäquate Ausstattung des Landes mit modernen und leistungsfähigen Arztpraxen, Betreuungseinrichtungen und Krankenanstalten. „In diesem Sinne stellt die neue HNO-Arztpraxis einen weiteren Baustein zur flächendeckenden medizinischen Versorgung im Burgenland dar. Ich bin überzeugt davon, dass das Angebot von den Burgenländerinnen und Burgenländern über die Bezirksgrenzen hinaus angenommen werden wird und freue mich, dass sich Herr Dr. Sayahpour für eine Kassenarztpraxis entschlossen hat“, so Gesundheitslandesrat Norbert Darabos.

 

 

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