SPÖ: Familienpicknick, 6. Platz bei WM im pflügen, Wohnbauförderung, Friedenswochen 2016, Frauenlauf

Großpetersdorf, 16. 9. 2016 –

Großes Familienpicknick in Grosspetersdorf

Familienlandesrätin Verena Dunst und das Familienreferat der Landesregierung veranstalten am Sonntag, dem 25. September 2016 am Schulgelände in Großpetersdorf ein großes Familienpicknick. Von 14:00 bis 17:00 Uhr erwarten Kinder, Eltern und Großeltern gratis Snacks und eine kostenlose Picknickdecke, aber auch zahlreiche aufregende Spielestationen der Kinderfreunde Burgenland. „Gemeinsame Zeit ist heutzutage sehr kostbar. Daher ist es mir wichtig, unsere Familien zu einem wunderbaren gemeinsamen Nachmittag einzuladen“, sagt die Familienlandesrätin.

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Familienlandesrätin Verena Dunst überzeugte sich gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Tauss von den Gegebenheiten vor Ort.

Gratis Snack und Picknickdecke
Als Kooperationspartner für die Familienpicknicks konnte Landesrätin Dunst neben einer Reihe heimischer Unternehmen auch die Firma Hofer KG, die auch regionale Produkte anbietet, gewinnen. „Unsere Sponsoren stellen Getränke und köstliche Snacks zur Verfügung, die wir gemeinsam mit einer tollen Picknickdecke kostenlos an die Familien aushändigen werden“, so die Landesrätin.

Spiel, Spass und Spannung
Spiel, Spass und Spannung garantieren die Kinderfreunde Burgenland, die mit Spielebus und vielen abwechslungsreichen und aufregenden Einzelstationen vor Ort sein werden. Hüpfburg, Basteltisch, Schminktisch, Trampolin, Riesenseifenblasen, Fallschirmspiele und vieles mehr werden Kinderherzen höher schlagen lassen.

Weiter Informationen
Weitere Informationen erhalten Interessierte beim Familienreferat unter der Telefonnummer 057/6002523 oder auf der Familienland Burgenland Hompage unter www.familienland-bgld.at. Die Veranstaltung findet auch bei Schlechtwetter (Indoor) statt. Familienpass kann auch vor Ort gelöst werden.


6. Platz!

Topresultat des jungen südburgenländischen Pflügers Philip Bauer in York

Erstes internationales Ausrufezeichen nach Seriensiegen auf nationaler Ebene

Präzision und Genauigkeit. Das sind zwei der wichtigste Attribute die einen perfekten Wettkampfpflüger ausmachen. Als ein solcher versteht sich Philip Bauer, und dies nicht zu unrecht. Der junge Gerersdorfer (Bezirk Güssing) belegte nach dem Staatsmeistertitel im „Beetpflug“ 2015 und acht Landesmeistertiteln in Folge nun bei seiner ersten WM Teilnahme in York auf Anhieb Platz 6 und war dabei bester Österreicher.

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Agrarlandesrätin Verena Dunst mit Pflug-WM 6. Philip Bauer

Nach seinem tollen Abschneiden bei der WM in York, ließ es sich Agrarlandesrätin Verena Dunst nicht nehmen, dem erfolgreichen Teilnehmer persönlich zu gratulieren. Mit im Gepäck hatte die Landesrätin einen Scheck in Höhe EUR 1.500,00. „Ehre wem Ehre gebührt – Ich hatte dem jungen Südburgenländer bereits bei der Pressekonferenz vor der WM eine finanzielle Unterstützung zugesagt und halte nun mein Wort und darf diesen Scheck hierfür symbolhaft überreichen“, so Dunst. Nur durch engagierte, junge Menschen wie Philip Bauer sei es in Zukunft möglich ihre Ziel, nämlich regionale Produkte zu forcieren, zu verwirklichen – so Agrarlandesrätin Verena Dunst.

Ein wichtiger Schritt dahin sei die ausgezeichnete Landwirtschaftliche Fachschule in Güssing, die sich aufgrund richtiger Investitionen am Sektor der Biolandwirtschaft für Ackerbau etabliert habe. Philip Bauer ist ein Absolvent dieser Schule.

Weitere finanzielle Unterstützung lukrierte der WM-Starter über ein ausgeklügeltes Crowdfunding-Projekt. „Philip Bauer hat über den Verkauf seiner eigenen Produkte in Form von Kartoffeln weitere Kosten für das erfolgreiche Abenteuer in York abdecken können. Ich finde solch innovative Ideen hervorragend und werde solche Projekte auch in Zukunft unterstützen“, meint Agrarlandesrätin Verena Dunst abschließend.


14,8 Millionen Euro an Wohnbauförderung als Impuls für Burgenlands Wirtschaft

LAbg. Maczek: „Beste Wohnbauförderung aller Bundesländer sorgt für leistbares Wohnen!“

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LAbg. Mag. Kurt Maczek, SPÖ

Insgesamt 14,8 Millionen Euro an Wohnbauförderungen wurden im gestrigen Förderbeirat genehmigt. Dieses Geld komme der Wirtschaft und den Arbeitsplätzen im Burgenland zu Gute, meint SPÖ-Wohnbausprecher LAbg. Kurt Maczek: „Die Wohnbauförderung ist ein wichtiger Wirtschaftsimpuls für das Bau- und Baunebengewerbe. Das Land schafft und sichert damit Arbeitsplätze im Burgenland – und hat damit auch einen wichtigen Anteil am konstanten Beschäftigungsplus im Burgenland: 105.047 Beschäftigte im Juli 2016 bedeuten zum 7. Mal in Folge Rekordbeschäftigung!“ Die zweiten wichtigen Profiteure seien natürlich die Burgenländerinnen und Burgenländer, so Maczek: „Natürlich profitieren direkt die Antragssteller von der attraktiven Förderung. Indirekt profitieren aber alle burgenländischen Mieter über die niedrigen Wohnkosten: Das Burgenland ist dabei sogar erfolgreicher als alle anderen Bundesländer. Denn das Burgenland hat im Bundesländervergleich die niedrigsten Netto-Monatsmieten inklusive Betriebskosten mit 5,55 Euro pro Quadratmeter.“

Im Detail werden mit dem gestrigen Beschluss des Beirats genau 200 Wohneinheiten im Mehrgeschossbau und 67 Eigenheim-Neubauten im Burgenland gefördert. Hinzu kommen die umfassende Sanierung von 22 Wohnungen und 24 Althaus-Ankäufe. Während im Norden besonders viele Wohnungs-Neubauten gefördert werden, etwa in den Bezirken Neusiedl am See (74) und Eisenstadt (65), wurden im Bezirk Oberwart überdurchschnittlich viele Anträge auf den Handwerkerbonus genehmigt, erläutert Maczek: „Der Handwerkerbonus ist eine besonders gelungene Ergänzung zur Wohnbauförderung, weil er gerade in den konjunkturschwachen Wintermonaten für zusätzliche Wirtschaftsimpulse sorgt.“

Die Wohnbauförderung sorgt aber auch für mehr Sicherheit, so Maczek: „Gefördert werden auch Alarmanlagen und Sicherheitstüren. Das ist ein zusätzliches Hindernis für Einbrecher – gerade jetzt in der beginnenden Dämmerungs-Saison – und hebt das Sicherheitsgefühl, insbesondere der Bevölkerung in Grenznähe. In der aktuellen Sitzung wurden 126 entsprechende Anträge genehmigt – die Antragssteller profitieren mit immerhin fast 105.649 Euro davon.“


Friedenswochen 2016 auf Burg Schlaining im Zeichen des Klimawandels

Friedenswochen für Kinder und Jugendliche auf Burg Schlaining zum Thema „Ökologischer und sozialer Klimawandel“

„Ökologischer und sozialer Klimawandel“ ist das Thema der diesjährigen Friedenswochen auf  Burg Schlaining für Kinder und Jugendliche. Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, der Präsident des ÖSFK, Dr. Peter Kostelka, Ursula Gamauf-Eberhardt, MA, Programmdirektorin des ÖSFK, und Kinder- und Jugendanwalt Mag. Christian Reumann informierten heute, Freitag, über Ziele und Inhalte der diesjährigen Veranstaltung. Die Friedenswochen auf der Burg Schlaining werden seit 2007 abgehalten; Zielgruppe des von der UNESCO prämierten Friedenspädagogik-Projekts sind SchülerInnen der 3.-13. Schulstufen. Im Herbst wird der/die 8.000ste SchülerIn bei den Friedenswochen begrüßt werden.

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ÖSFK-Dir. Mag. Rudolf Luipersbeck, LRin Mag.a Astrid Eisenkopf, Mag. Christian Reumann, Kinder- und Jugendanwalt, ÖSFK-Programmdirektorin Ursula Gamauf-Eberhardt ÖSFK-Präsident Dr. Peter Kostelka

Bildung als Schlüsselfaktor für nachhaltige Entwicklung
„Klimawandel und Klimaschutz sind globale Themen, die eng mit dem Thema Frieden und Konflikt verbunden sind. Natur- und Hungerkatastrophen, die Vernichtung riesiger Waldflächen und von Lebensraum, die Zerstörung von Artenvielfalt und industrielle Lebensmittelproduktion – all diese Faktoren beeinflussen nicht nur das Klima, sondern führen zu Verteilungskonflikten und zur Massenflucht von Menschen“, stellte Eisenkopf fest. „Um eine gerechtere, friedlichere und nachhaltigere Welt zu schaffen, benötigen alle Menschen und Gesellschaften mehr Wissen, Kompetenzen und gemeinsame Werte sowie ein starkes Bewusstsein für die Notwendigkeit eines solchen Wandels. Bildung gilt als Schlüsselfaktor für eine nachhaltige Entwicklung“.

Kennenlernen der Systemabläufe hinter dem Klimawandel
Bei den Friedenswochen 2016 werde das Thema „Klimawandel und Klimaschutz“ für den Unterricht aufgearbeitet, um das Betroffen-Sein des direkten Umfeldes der SchülerInnen zu verdeutlichen, auch in Richtung sozialer Klimaschutz: „Damit schließt sich der Kreis zur Intention der Friedenswochen wieder“, so Eisenkopf. Die SchülerInnen sollen die Grundbegriffe und globale Systemabläufe kennenlernen, die zum Klimawandel führen, und das Thema spielerisch und experimentell aufarbeiten. Welche Folgen hat der Klimawandel für Österreich? Wie kann man den persönlichen Alltag klimafreundlich gestalten? Was sind die Gesamtauswirkungen des Klimawandels auf die Umwelt? – diese Fragen werden fächerübergreifend im Unterricht behandelt. Für die PädagogInnen werden Weiterbildungsseminare angeboten und Unterrichtsmaterialien bereitgestellt.  

Kinder sind wichtige Multiplikatoren
Konflikte seien nicht nur in entfernten Regionen und Ländern zu finden, sondern auch in den Klassen bei uns zuhause. „Junge Menschen in Gewaltfreiheit, Konfliktkompetenz und Friedensfähigkeit zu trainieren, ist deshalb ein Investment in die Gegenwart und Zukunft Österreichs und darüber hinaus“, ist ÖSFK-Präsident Kostelka überzeugt. „Kinder verstehen Dinge eher als Erwachsene, Erwachsene ändern ihre Meinung nur ungern“, sagt Reumann, Initiator der Friedenswochen. „Deshalb setzen wir uns bei den Friedenswochen intensiv mit den Kindern auseinander, denn sie sind wichtige Multiplikatoren“.

Themen am Puls der Zeit, altersadäquate Aufarbeitung
Die Friedenswochen versuchten, thematisch immer am Puls der Zeit zu liegen, erklärte Projektleiterin Gamauf-Eberhardt. „Gesellschaftliche Probleme kanalisieren sich oft in der Schule, die jungen Menschen erleben diese hautnah mit“. Bei den Friedenswochen sollen in interaktiven Trainings Handlungsalternativen aufgezeigt werden. Dabei werde stets altersadäquat und mit innovativen Methoden gearbeitet. „Wo kommt mein Handy her“ sei ein Beispiel, bei dessen Aufarbeitung Aspekte der Kinderarbeit, der Umweltverschmutzung bei der Herstellung, soziale Aspekte und der ökologische Fußabdruck einfließen. Das Thema „Klimaflüchtlinge“ wiederum werde mit den Themen Multikulturalität, Integration und Radikalisierung verbunden.

Klimaschutz braucht umfassende Betrachtung
„Umwelt- und Klimaschutz ist eine ganz große gemeinsame Herausforderung. Jeder ist gefordert, seinen Beitrag zu leisten, ganz unter dem  Motto ‚Global denken, lokal handeln‘. Klimaschutz lässt sich nicht anhand von ein paar einzelnen Indikatoren messen. Es braucht eine umfassende Betrachtung. Die Friedenswochen können hierzu einen wertvollen Beitrag leisten“, so Eisenkopf abschließend.


Laufen für den guten Zweck

Am Sonntag ging in Rauchwart der 4. Burgenländische Frauenlauf über die Bühne. Als Kooperationspartner konnte die „Sports for Hope Charity Organisation“ gewonnen werden. „Der Verein hat uns in der Organisation unterstützt. Den Betrag, den sie für ihre Leistung bekommen haben, spenden sie zu 100% Bernhard aus dem Bezirk Güssing, der an ALS erkrankt ist. Zusätzlich wird das Referat Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung den Betrag mit einem Euro pro Teilnehmerin ergänzen. Mit dem Erlös aus der Spendenbox kann so ein Betrag von knapp 2300 Euro übergeben werden“, sagt die Landesrätin.

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Landesrätin Verena Dunst mit Marco Halvax und seinem Team von „Sports for hope“

Marco Halvax, Verantwortlicher von Sports for hope: „Dieser Betrag kommt dem 35-jährigen Bernhard aus dem Bezirk Güssing zu Gute. Er leidet an der unheilbaren Krankheit ALS und ist auf Hilfe von allen Seiten angewiesen. Die finanziellen Mittel werden nun für Therapien, Umbauten im Haus und Dinge, die seinen Alltag erleichtern verwendet.“ Landesrätin Verena Dunst dazu: „Ich bedanke mich recht herzlich bei Marco Halvax und seinem Team für die großartige Zusammenarbeit. Durch ihr Engagement leisten sie wertvolle Hilfe für Menschen in unserer Region.“

 

 

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