SPÖ: Zuckerrübenernte 2016, Sportbeirat, Pendlerpauschale, Festival in Pinkafeld, Natursafari

Eisenstadt, 14. 9. 2016 –

Zuckerrübenernte 2016 bringt gute Ernte und bessere Preise

Agrarlandesrätin Verena Dunst über Entwicklungen am Zuckerrübensektor erfreut

spö

Agrarlandesrätin Verena Dunst überzeugt sich von der Qualität der heurigen Zuckerrüben

Nach dem Start der Zuckerrübenernte zu Beginn der vorige Woche im Burgenland zeichnet sich ein durchwegs positives Bild über die heurigen Erträge ab. Als eine der wenigen landwirtschaftlichen Kulturen war die Zuckerrübe nicht vom Spätfrost Ende April betroffen. Nahezu perfekte Witterungsbedingungen lassen die heurige Ernte zu einer besonders guten werden. „Nach stark sinkenden Zuckerpreisen in den vergangenen Jahren, gibt es hier im heurigen Jahr erstmals wieder positive Entwicklungen“ so Agrarlandesrätin Verena Dunst.

Rund EUR 500,00 sind heuer für eine Tonne Zucker zu erwirtschaften, was nach dem Preisverfall in der Vergangenheit erstmals wieder zu einem Anstieg der Preise am Zuckermarkt bedeutet. Für die leider nur 414 Rübenbauern im Burgenland sei es besonders wichtig, dass sie aus ihren im Burgenland angebauten Zuckerrüben besser Umsätze als in den vergangenen Jahren erwirtschaften können – zeigt sich LRIn Verena Dunst vom leichten Preisanstieg beim Zucker erfreut. Leider deswegen, da es vor rund 50 Jahren noch über 3000 Zuckerrübenproduzenten im Burgenland gab. Die drastischte Reduzierung gab es seit 2005, wo sich die Anzahl der Produzenten um die Hälfte auf den heutigen Wert reduzierte. „Genau deswegen ist es so wichtig, dass unsere Agrarproduzenten und vor allem auch die Rübenproduzenten faire Preise für Ihre Produkte bekommen“, so Agrarlandesrätin Verena Dunst.

Auf einer über 4000 ha Anbaufläche werden mehr als 50.000 Tonnen Zucker gewonnen. Der burgenländische Zucker ist damit ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor und versorgt auch die umliegenden Regionen mit einem genmanipulationsfreiem Zucker. Dass es während der flächendeckenden Ernte zu keinen Verkehrsproblemen durch Rübentransporte kommt, dafür sorgt ein ausgeklügeltes und erprobtes Logistikkonzept in Form einer genau eingeteilten Lieferordnung. „Die Rübenproduzenten sind hier sehr gut organisiert und zeigen vor, wie man eine reibungslose Logistikkette auch am Agrarsektor zustande bringt“, lobt Agrarlandesrätin Verena Dunst die Abläufe bei und rund um die Zuckerrübenernte 2016.

„Es wird wichtig sein, die Rübe auch in weiterer Zukunft als einen der wichtigen Bestandteile der Fruchtfolge im Burgenland zu erhalten, denn die Zuckerrübe ist nicht nur ein großer Wirtschaftsfaktor am burgenländischen Agrarsektor, sondern das aus meiner Sicht beliebteste Genußmittel der Burgenländerinnen und Burgenländer“, zeigt sich LRin Verena Dunst abschließend von der Wichtigkeit der Rübenproduktion im Burgenland überzeugt.


Der Erfolgslauf der burgenländischen Sportler geht weiter!

Sportförderungsbeirat beschloss Fördergelder

LH Hans Niessl

LH Hans Niessl, SPÖ

Der Sportbeirat hat in seiner Sitzung am 13. September 2016 Fördergelder in Höhe von rund 390.000 Euro beschlossen, die dem burgenländischen Sport zu Gute kommen. Der Löwenanteil der Fördergelder floss dabei in die Allgemeine Sportförderung und in die Spitzensportförderung (gesamt rund 320.000 Euro). Der Betrag von rund 40.000 Euro im Bereich der Trainerförderung zeigt, dass im Burgenland aber auch großer Wert auf die Ausbildung und Weiterentwicklung gelegt wird.

 

 

Olympiamedaille
„Bester Beweis dafür, dass im Burgenland gute Rahmenbedingungen für großartige sportliche Erfolge herrschen, bewiesen die Gewinner der einzigen österreichischen Olympiamedaille in Rio, die Segler Tanja Frank und Thomas Zajac.“ Landeshauptmann und Sportreferent Hans Niessl war nicht nur stolz, weil die beiden Sportpool-Sportler für burgenländische Yachtclubs starten und am Neusiedlersee trainieren: Sie haben darüber hinaus Werbung für den Tourismus im Burgenland gemacht. Mit der Erweiterung des Segelzentrums sollen zudem die Rahmenbedingungen für die Segler weiter verbessert werden.

Auszug – weitere aktuelle Erfolge:

Bogensport:
Bei der WA3D-EM in Slowenien gewann Nico Wiener den EM-Titel in überzeugender Manier. Dabei gelang ihm im Goldfinale gegen den Italiener Guiseppe Selmandi eine perfekte Performance ohne einen einzigen Fehlschuss.

Schießsport:
Bei den Österreichischen Meisterschaften in Eisenstadt feierte Gretchen Ewen (Schießsportzentrum Bgld. Nord) nach 2014 und 2015 ihren dritten Staatsmeistertitel in Folge in der olympischen Disziplin 25m-Pistole der Frauen. Ihr Mannschaftskollege Christian Kirchmayer gewann in der Disziplin 25m Zentralfeuer-Pistole ÖM-Silber.

Fechten:
Erfreulicher Erfolg bei dieser, im Burgenland noch sehr jungen Sportart. Bei den Österreichischen Jugendmeisterschaften in Vöcklabruck gewann Sophie Locsmandi von der Fecht Union Eisenstadt die Silbermedaille.


Pendlerland Nummer 1: Burgenländer sollen von fairer Pendlerpauschale profitieren!

LAbg. Sodl: „Umstellung auf kilometerabhängiges Pendlergeld wäre Akt der Fairness gegenüber uns Burgenländern!“

spö

LAbg. Bgm. Wolfgang Sodl, SPÖ

Das Burgenland ist im Bundesländervergleich das Pendlerland Nummer 1 – das hat das AMS Burgenland heute einmal mehr bestätigt. Das Pendlerforum Burgenland erneuert daher seine Forderung nach einer fairen Neugestaltung der Pendlerpauschale, sagt dessen Obmann LAbg. Wolfgang Sodl: „In keinem anderen Bundesland pendeln so viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu einem Arbeitsplatz außerhalb ihres Bezirks. Daher würden von einer fairen Pendlerpauschale im Burgenland besonders viele Menschen profitieren!“ Die letzte Reform der Pendlerförderung sei 2013 auf halbem Weg stecken geblieben. Damals sei zwar ein kilometerbezogener Pendler-Euro eingeführt worden, aber „als Basis wurde das alte System der Pauschale weitergeführt. Wir wollen stattdessen eine umfassende Weiterentwicklung der Pendlerpauschale hin zu einem kilometerabhängigen Pendlergeld!“, fordert Sodl.

„Eine Weiterentwicklung der Pendlerpauschale ist notwendig und sinnvoll. Das wäre vor allem ein Akt der Fairness gegenüber burgenländischen Pendlern, die oft überdurchschnittlich weite Anfahrtswege zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen müssen“, argumentiert Sodl. Das Pendlerforum werde in dieser Frage intensiv mit der SPÖ und der Arbeiterkammer zusammenarbeiten. Das gesamte System der Pendlerförderung müsse auf einen kilometerabhängigen Absetzbetrag umgestellt werden, fordert Sodl: „Jeder gefahrene Kilometer muss gleich viel wert sein. Über die Höhe der Pendlerförderung soll allein die Distanz zum Arbeitsplatz entscheiden. Vor allem burgenländische Pendler, die oft weite Strecken zurücklegen, würden deutlich profitieren“, betont Sodl und sieht auch keine budgetären Barrieren: „Diese Umstellung würde keine Mehrkosten für den Finanzminister bedeuten, aber mehr Fairness für Klein- und Mittelverdiener bringen!“


Kleiner Rahmen, große Kunst

Das herbst.wort.lieder. Festival in Pinkafeld bringt Kunstgrößen von heute und von morgen auf die Bühne – Start ist am 29. September

Zum vierten Mal findet in Pinkafeld das herbst.wort.lieder. Festival statt. Neben den bisherigen Schwerpunkten des Festivals – Kabarett, Musik und Literatur – werden diesmal auch die bildenden Künste eine tragende Rolle spielen. Das Festival startet am 29. September 2016 mit einer Kick-Off-Veranstaltung im Salon 15 in Pinkafeld. Details zum Festival-Programm stellten Kulturlandesrat Helmut Bieler und der für Konzept und Durchführung verantwortliche Pinkafelder Kulturschaffende Günter Schütter heute, Mittwoch, in Pinkafeld vor. Das Festival wird vom Land Burgenland und vom Fachverband der Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer Burgenland unterstützt.

spö

Herbst.wort.lieder Festival 2016: Kulturlandesrat Helmut Bieler und Günter Schütter stellten das diesjährige Programm vor; im Bild mit Alexander Böcskör (r.) und Gunter Drexler (2. v. r.)

„Das Festival herbst.wort.lieder. hat 2013 damit begonnen, kritischen Liedermachern, Literaten und Kabarettisten eine Bühne zu bieten und sich den Status, ein Fixpunkt im Kulturjahr des Burgenlandes zu sein, selbst erarbeitet und redlich verdient. Von Beginn an unterstützen wir seitens der Kulturabteilung das Festival“, so Landesrat Helmut Bieler. Das Festival biete pannonischen Liedermachern und Literaten die Gelegenheit, „sich selbst und das Burgenland, auf ihre spezielle Art und Weise, gekonnt in Szene zu setzen.“

In diesem präsentiert sich das breitgefächerte genreübergreifende Programm mit Musik, Kabarett und Lyrik noch breiter aufgestellt. „Die bildenden Künste werden diesmal auch eine tragende Rolle spielen. Neben der Veranstaltung im Rathaussaal wird es eine begleitende Ausstellung geben“, kündigt Günter Schütter an. Ausgestellt werden Werke des aufstrebenden Pinkafelder Künstlers Alexander Böcskör jun. Lokale burgenländische Künstler zu fördern sei von Anfang an ein wichtiges Anliegen des burgenländischen Kabarett, Literatur und Musik Festivals, so Schütter.

Programm herbst.wort.lieder. 4.0 (Beginn jeweils 20.00 Uhr):
·        Donnerstag 29.9. (Kick Off Veranstaltung), Salon 15, Lesung mit Christoph Krutzler

  •        Freitag, 30.9. Literatur & Musik (Rathaussaal Pinkafeld) mit Michaela Frühstück, Petra Piuk, Scarabeus Dream
  •        Samstag, 1.10. Kabarett (Rathaussaal Pinkafeld): Günther Lainer, Rudi Schöller, Günter Schütter
  •        Sontag, 9.10. Matinee (Restaurant Fuith): Erik Trauner

Preisträgerinnen des Fotowettbewerbs „Auf Natursafari“ gekürt

LRin Eisenkopf übergibt Siegerschecks an kreatives „Dreimäderlhaus“

„Auf Natursafari“ war das Motto des heurigen Fotowettbewerbs von Naturschutzlandesrätin Astrid Eisenkopf. Dabei waren Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 18 Jahren aufgerufen, das vielfältige Natur- und Artenspektrum im Burgenland festzuhalten. Die drei Gewinnerinnen Kathrin Fink aus Neuhaus am Klausenbach (Bezirk Jennersdorf, 1. Platz), Silvia Gebhardt aus Forchtenstein (Bezirk Mattersburg, 2. Platz) und Lena Jandrasits aus Sulz (Bezirk Güssing, 3. Platz) wurden von einer Jury für ihre kreativen Einsendungen prämiert. Die Freude beim Empfang bei der Landesrätin war sichtlich groß. Eisenkopf zeigte sich begeistert über die zahlreichen, kreativen Einsendungen und verwies auf die Bedeutung des Wettbewerbs für die Bewusstseinsbildung bei der Jugend: „Ich freue mich über die rege Teilnahme und hoffe, dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin hinaus in die Natur gehen und diese bewusst wahrnehmen werden.“

spö

Naturschutzlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf mit den Preisträgerinnen Silvia Gebhardt aus Forchtenstein (2. Platz), Kathrin Fink aus Neuhaus am Klausenbach (1. Platz) und Lena Jandrasits aus Sulz (3. Platz)

 

 

Share Button

Schreibe einen Kommentar