SPÖ: Ferienbetreuung, 40 Jahre Krankenpflegeschule Oberwart

Eisenstadt, 7. 9. 2016 –

SPÖ Frauen Burgenland begrüßen Ferienbetreuung an Schulen

Idee von Bildungsministerin Hammerschmid hat vollste Unterstützung

spö

LR Verena Dunst, SPÖ

„Ich begrüße die Idee unserer Bildungsministerin Sonja Hammerschmid, eine Ferienbetreuung im Rahmen der Ganztagsschulen anzubieten, denn diese Ferienöffnung ist ein weiterer wichtiger Schritt für die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie“, so SPÖ Landesfrauenvorsitzende LRin Verena Dunst zu Schulbeginn.

Die SPÖ Frauen unterstützen den Vorstoß mit klaren Worten: „ Das Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ja nicht automatisch vom Tisch, wenn Kinder dem Kleinkindalter entwachsen sind, das Problem besteht ja auch, wenn die Kinder bereits die Schule besuchen. Und es gilt: nach den Ferien ist vor den Ferien, deshalb macht es jetzt schon Sinn, sich über eine Kinderbetreuung in den Sommerferien Gedanken zu machen.“

Vor allem für Eltern und insbesondere AlleinerzieherInnen stellen die neun Wochen Ferien in den Sommermonaten eine große Hürde dar. Mit dem Vorschlag, dass FreizeitpädagogInnen in den Ferien in den Schulen tätig sind, kann dieses Problem sinnvoll gelöst werden. Die Schulen in den Ferien zu öffnen zu wollen ist ein weiterer wichtiger Schritt zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.


Fit fürs Berufsleben – 40 Jahre Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart

Startschuss für den 60. Lehrgang / Diplomüberreichung an 43 DiplomandInnen des Jahrgangs 2013/2016

Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens und des Starts des 60. Lehrganges lud die Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Oberwart (GKPS) zu einem feierlichen Festakt ins KUZ Oberschützen. Im Rahmen der Festveranstaltung erhielten 35 Absolventinnen und 8 Absolventen des Ausbildungsjahrganges 2013/16 der GKIP und der Expositur Frauenkirchen von Landeshauptmann Hans Niessl, Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos und Direktorin Karin Dolmanits, MSc, ihre Diplome überreicht. „Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart mit der Expositur in Frauenkirchen hat in den vergangenen 40 Jahren Großartiges geleistet. Sie hat die Basis für das burgenländische Gesundheitssystem gelegt. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung in den Krankenanstalten, aber auch in den Altenwohn- und Pflegeheimen des Landes“, so Niessl. Bisher wurden in Oberwart und Frauenkirchen 1706 DiplomandInnen ausgebildet, davon 206 Männer. Um für künftige Herausforderungen gerüstet zu sein, geht das Burgenland auch bei der  Ausbildung im Gesundheits- und Pflegeberich neue Wege. Bereits nächste Woche am Montag wird der „Campus Gesundheit Burgenland“ in Oberwart vorgestellt.

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Das Land Burgenland wende über ein Viertel seines Budgets für Gesundheit und Soziales auf, betont Sozial- und Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos. „Die fünf burgenländischen Krankenanstalten ergeben mit den 44 Altenwohn- und Pflegeheimen, der Hauskrankenpflege, der 24-Stunden-Betreuung sowie dem Betreutem, Wohnen und Betreuten Wohnen Plus ein Gesamtkonzept. Dafür brauchen wir auch hoch qualifiziertes Personal. Die Gesundheits- und Krankenpflegeschule Oberwart ist österreichweit anerkannt als eine der besten Ausbildungsstätten.“

Die jungen Menschen, die die Gesundheits- und Krankenpflegeschule absolvieren, erhalten nicht nur eine hochqualifizierte Ausbildung, sondern erlernen auch einen Beruf mit Zukunft. Der Bedarf an hochqualifizierten Kräften im Gesundheits- und Pflegebereich wird auch in Zukunft steigen. Es geht hier auch um soziale Kompetenz“, so Niessl. Deshalb sei es wichtig, die richtigen Schwerpunkte in der Bildung und der Ausbildung zu setzen. „Wir werden auch bei der Ausbildung im Gesundheits- und Pflegebereich neue Wege gehen, um für künftige Aufgaben gerüstet zu sein. Bereits nächste Woche, am Montag, werden wir in Oberwart den ,Campus Gesundheit Burgenland‘ vorstellen, in dem auch die FH Pinkafeld und die Gesundheits- und Krankenpflegeschule mit eingebunden sind“, so Niessl. An der FH Pinkafeld wird seit Herbst 2014 die Ausbildung für Gesundheitsberufe angeboten.

Am „Campus Gesundheit Burgenland“ werde man die Ausbildungskapazitäten für Gesundheitsberufe am Standort Oberwart bündeln, erklärt KRAGES-Personaldirektor Mag. Peter Dopler, Personalchef der KRAGES. Die KRAGS habe auch einen Ausbildungsauftrag und begleite nicht nur die Gesundheits- und Krankenpflegeschule, sondern auch die universitären Einrichtungen, die Fachhochschule und Erwachsenenbildungseinrichtungen. Sie bilde nicht wie in anderen Bundesländern nur für die Krankenhäuser aus, sondern für das Land. Dabei gelte es auch eine Qualitätsstruktur zu entwickeln. „2015 hat die KRAGES 293.000 Stunden Praktika abgewickelt und 500 Personen ausgebildet“, so Dopler.

Niessl gratulierte den 43 neuen Absolventen: „Sie haben sich ihre ausgezeichnete Ausbildung in den letzten Jahren hart erarbeitet und beste Voraussetzungen für einen guten und zukunftssicheren Arbeitsplatz.“
Das Burgenland werde weiterhin in Gesundheit und Pflege investieren und die dafür notwendigen Mittel in der mittelfristigen Finanzplanung berücksichtigen, insbesondere in die Qualifizierung des Personals, kündigt Niessl an. Beim Neubau des Krankenhauses in Oberwart werde man genau darauf achten, dass es zu keiner Kostenüberschreitung komme.

 

 

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