5. 9. 2016 – Polizei News

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Mehrere Personen aus Seenot gerettet

Gestern, zwischen 18:00 Uhr und 20:30 Uhr, wurden von Beamten der Polizei Rust insgesamt 8 Personen aus einer Seenot gerettet. Gegen 17:50 Uhr baute sich im Bereich Rust und Mörbisch (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) in kürzester Zeit eine massive Gewitterzelle auf, welche von heftigen Regenfällen, Hagel und Sturm begleitet war. Bei der Polizei langten mehrere Notrufe, von in Seenot geratener Personen, ein. Die Polizisten begaben sich mit dem Polizeiboot Rust 1 sofort auf die Suche. Im Bereich der Gemeindegrenze Mörbisch-Rust wurden drei Segelboote, mit je zwei Personen besetzt,  gesichtet. Die sechs Besatzungsmitglieder wurden gerettet und in Sicherheit gebracht. Bei der weiteren Suche fanden die Polizeibeamten ein gekentertes Segelboot. Da bereits die Dämmerung eintrat, wurde der Polizeihubschrauber angefordert. Im Schilf wurden zwei weitere Hilfesuchende gefunden und ebenfalls gerettet. Die Besatzung  des zuvor gekenterten Bootes wurde bereits von Angehörigen einer Segelschule an Land gebracht.


Vorsicht vor Inkassobetrug

Unbekannte Täter versenden, seit einigen Wochen, „getarnt“ als Inkassobüro, an verschiedene Bürger im Burgenland Zahlungsaufforderungen und drohen bei Verweigerung mit polizeilichen Anzeigen.

Vor etwa drei Wochen wurde eine Frau im Bezirk Eisenstadt-Umgebung von einem Inkassobüro aufgefordert, für eine Lieferung, die sie niemals erhalten hatte, einen Betrag von 300 Euro zu bezahlen. Da sie den Betrag nicht überwies, kam nach einigen Tagen eine neuerliche Zahlungsaufforderung über 600 Euro, der sie nach Rücksprache mit der Polizei ebenfalls nicht nachkam.

Am 1.9.2016 erhielt ein 37-jähriger Mann aus dem Bezirk Oberpullendorf ebenfalls von einem nicht existierenden Inkassobüro eine Aufforderung zur Zahlung von 300 Euro. Dabei wurde eine Auftragsfirma genannt, bei der der Mann keine Bestellungen getätigt hat. Zusätzlich wurde er noch per Telefon in Kenntnis gesetzt, wobei ihm eine Frau mitteilte, dass er angezeigt und gepfändet werden würde, sollte er das Geld nicht überweisen.

Der Mann erstattete die Anzeige und nahm selbstverständlich von der geforderten Bezahlung Abstand.

Die Polizei rät:

  • Bei Einlangen derartiger Zahlungsaufforderungen genau überprüfen, ob sie bei der im Schreiben genannten Firma Bestellungen getätigt haben.
  • Im Zweifelsfall keinesfalls den geforderten Betrag überweisen.
  • Verständigen Sie die nächste Polizeiinspektion, wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Einbruch in Gattendorf

Zwischen dem 2. September und 3. September 2016 brachen Unbekannte in ein Einfamilienhaus in Gattendorf, Bezirk Neusiedl am See, ein. Sie öffneten gewaltsam eine Terrassentür und gelangten so in den Wohnbereich. Von dort stahlen sie Schmuck, Uhren, Bargeld, ein Mobiltelefon sowie zwei Kreditkarten. Der Schaden lag im höheren vierstelligen Eurobereich. Die Polizei Gattendorf ermittelt.


 Junge Hunde sichergestellt

Ein 28-jähriger Rumäne stellte am 2. September 2016, gegen 09.30 Uhr, insgesamt vier Hundetransportkisten vor einem Supermarkt in Neusiedl am See ab. Darin befanden sich drei Pudel- sowie ein Bulldoggenwelpen. Eine Passantin verständigte die Polizei. Die Beamten setzten den Amtstierarzt in Kenntnis. Dieser überprüfte die Papiere, die offenbar gefälscht waren. Die jungen Hunde wurden beschlagnahmt und in das Landestierschutzhaus Burgenland gebracht. Eine Sicherheitsleistung wurde eingehoben. Der Rumäne wurde angezeigt.


Sicherer Schulweg

Am 5.9.2016 begann mit dem Schulanfang für zahlreiche Kinder und Jugendliche „der Ernst des Lebens“. Viele unserer Kinder werden zum ersten Mal den Weg zur Schule und wieder nach Hause alleine antreten müssen. Auf den Straßen und Gehsteigen gibt es Gefahrenquellen, die vor allem unsere Jüngsten nicht richtig wahrnehmen und einschätzen können. Deshalb wird es mit Beginn des neuen Unterrichtsjahres im Bereich von Schulen und Kindergärten verstärkte Polizeipräsenz mit Schwerpunktaktionen geben.

Da es erfahrungsgemäß besonders in den ersten Tagen eines neuen Schuljahres ein erhöhtes Gefahrenpotential gibt, hat die Polizei bereits entsprechende Vorkehrungen getroffen. In den ersten zwei Wochen (von 5. bis 9. und von 12. bis 16. September 2016) werden in den Stadt- bzw. Ortsgebieten im Bereich von Schul- und Schutzwegen von der Exekutive gezielte Kontrollen durchgeführt.

Die Kontrollzeiten werden schwerpunktmäßig zu Unterrichtsbeginn bzw. zu Unterrichtsende stattfinden. Dabei wird besonders auf die Einhaltung der Geschwindigkeiten sowie auf das richtige Verhalten der Fahrzeuglenker bei der Annäherung zum Schutzweg geachtet werden.

Es sollen aber auch Fußgänger bei der Benützung von Schutzwegen für Gefahren sensibilisiert werden, obwohl sie nach den rechtlichen Bestimmungen „bevorrangt“ sind.

Durch diese verstärkte Präsenz der Exekutive sowie der Kontrollen soll vor allem im Bereich von Schulen eine verstärkte Aufmerksamkeit aller Fahrzeuglenker erreicht und dadurch Verkehrsunfälle vermieden werden.

Es soll jedoch auch Fußgängern vor Augen geführt werden, dass ihnen gesetzliche Vorschriften gewisse Rechte geben, sie aber trotzdem die schwächeren Verkehrsteilnehmer gegenüber Kraftfahrzeugen sind.

„Gerade im Bereich der Schulen und Kindergärten ist es sehr wichtig, mit großer Aufmerksamkeit und reduzierter Geschwindigkeit zu fahren, da unsere Kinder meist abgelenkt sind oder die Gefahren im Straßenverkehr nicht einschätzen können. Deshalb bitte ich Sie eindringlich, auf Schulwegen besonders Acht zu geben“, so Obstlt Andreas Stipsits von der Landesverkehrsabteilung Burgenland.

 

 

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