Rekordbeschäftigung im Burgenland

Positive Signale für den burgenländischen Arbeitsmarkt

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LR Mag. Norbert Darabos, SPÖ

Das Burgenland kann im August mit 104.000 Beschäftigten eine Rekordbeschäftigung verzeichnen. Während in Gesamt-Österreich die Arbeitslosenzahlen unverändert dramatisch nach oben schnellen, gibt es im Burgenland dank erfolgreicher Maßnahmen deutlich positive Signale.

Zwei Bezirke, nämlich der Bezirk Oberpullendorf und der Bezirk Mattersburg, können ein klares Minus an Arbeitslosen verzeichnen. Der Bezirk Oberpullendorf hebt sich hier besonders ab, denn dieser kann bereits zum 10. Mal in Folge einen Rückgang der Arbeitslosigkeit verbuchen.

 

Jugendarbeitslosigkeit hält sich stabil

Besonders positiv ist die Entwicklung für junge Menschen bis 24 Jahre. Die Jugendarbeitslosigkeit hat sich in den letzten Monaten stabilisiert, die Zahl der Lehrstellensuchenden ist sogar um 17,2 % gesunken.

LR Darabos: „Hier zeigt sich deutlich die erfolgreiche Politik des Landes in der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit. Wir setzen – in Kooperation mit dem AMS -seit Jahren einen bewussten Schwerpunkt zur Qualifikation von Jugendlichen, die keine Lehrstellen finden.“

Sieht man sich die aktuellen Arbeitsmarktdaten genauer an, kann man erkennen, dass ein Verdrängungswettbewerb unter Ausländern stattfindet. Die Zuwanderer würden zwar den Österreichern keine Jobs wegnehmen, sie würden aber andere, schlechter ausgebildete, Ausländer verdrängen. Der Anteil der arbeitslosen Ausländer ist im August um 8,4% gestiegen, der Anteil der Inländer hingegen nur um 0,8%. „Offensichtlich werden ausländische Arbeitnehmer, die schon länger am österreichischen Arbeitsmarkt beschäftigt sind, von Neuankömmlingen aus den angrenzenden EU-Staaten unter Druck gesetzt“, meint Arbeitsmarktlandesrat Norbert Darabos.

 

 

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