SPÖ: Neue Brücke, ÖVP lügt, Gesundheit

Dt. Ehrensdorf, 2. 9. 2016 –

Bei Dt. Ehrensdorf wird zurzeit vom Land die Brücke über den Limpigraben neu errichtet. Ausführendes Bauunternehmen ist die Firma Klöcher Bau GmbH. Dies wurde notwendig, da die Brücke unter anderem der Lastbemessung nicht entsprach. Als Landesrätin aus dem Bezirk machte sich Verena Dunst selbst ein Bild vom Baufortschritt. Für die Bauarbeiten werden ca. € 200.000,- investiert und sie werden bis Ende Oktober 2016 dauern. Eine örtliche Bauumfahrung wurde eingerichtet.

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ÖVP Eisenstadt verbreitet bei Innenstadt-Thematik Unwahrheiten

SPÖ Eisenstadt Klubobmann Bernd Weiß dazu: „Vorwürfe von Deli sind eine glatte Lüge“

 

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LAbg. Günter Kovacs, SPÖ

Seit vielen Jahren sorgt sich die SPÖ Eisenstadt um die Entwicklung der Eisenstädter Innenstadt. Jede Warnung von Vzbgm. LAbg. Günter Kovacs bezüglich der frequenzarmen und immer unattraktiver werdenden Innenstadt wurde jahrelang von der ÖVP ignoriert. Im Jahr vor der Gemeinderatswahl versucht die ÖVP nun plötzlich sich dem Thema der Innenstadtbelebung anzunehmen – und verbreitet über politische Mitbewerber auch noch Unwahrheiten.

„Die Vorwürfe von ÖVP-Stadtbezirksvorsteher Istvan Deli über Arbeitsverweigerung und geschäftsschädigendes Verhalten der SPÖ entsprechen absolut nicht der Wahrheit“, so SPÖ Eisenstadt Klubobmann Bernd Weiß. „Die SPÖ Eisenstadt thematisiert die wichtige Belebung der Innenstadt immer wieder und bringt sich mit konstruktiven Vorschlägen ein. Auch heuer wurde bereits ein 5-Punkte-Plan“ zur Belebung der Innenstadt von Vizebürgermeister Kovacs präsentiert“, so Weiß.

Die SPÖ Eisenstadt kritisierte die ÖVP, da sie eine oberösterreichische Firma für 64.000,- Euro mit der Erstellung eines Konzeptes für die Belebung der Innenstadt beauftragte. Die SPÖ hätte dieses Geld als Sofortmaßnahme lieber direkt in die Betriebe der Innenstadt investiert. Trotz verschiedener Lösungsansätze haben sich Vzbgm. LAbg. Kovacs und Klubobmann Weiß mit den Vertretern der oberösterreichischen Firma getroffen und Vorschläge sowie Ideen eingebracht. Termine für Veranstaltungen diesbezüglich, wurden von der ÖVP leider immer so angesetzt, dass es für Mandatare der SPÖ nicht möglich war, daran teilzunehmen.

Im Gegenteil zu den Vorwürfen von ÖVP-Stadtbezirksvorsteher Deli ist es so, dass die SPÖ schon einige Male konkrete Maßnahmen zur Attraktiverung der Innenstadt vorgeschlagen hat. Das von der SPÖ Eisenstadt im „5-Punkte Plan für die Innenstadt“ geforderte Kino in der Innenstadt, das nun nächstes Jahr eröffnet werden soll, wird sicher positiv zur Entwicklung beitragen. „Die Eisenstädter Innenstadt liegt der SPÖ immer am Herzen und nicht nur im Jahr vor einer Gemeinderatswahl“, so Klubobmann Weiß abschließend.


Zufriedenheit mit Gesundheitsversorgung im Land weiter auf konstant hohem Niveau

16. Befragung im Rahmen des Gesundheitsbarometers – Schwerpunkte Hausärzte, Akutversorgung und Zweiklassenmedizin

83 % der burgenländischen Bevölkerung sind mit der Gesundheitsversorgung im Burgenland insgesamt zufrieden bis sehr zufrieden; höchste Zufriedenheitswerte (94 %) gibt es bei der Versorgung durch den Hausarzt; Akutordinationen werden überwiegend (60 %) positiv gesehen, und eine knappe Mehrheit von 53 % sind der Meinung, es gebe eine Zweiklassenmedizin – das sind die zentralen Ergebnisse der jüngsten Befragung im Rahmen des „Gesundheitsbarometers“, die von BURGEF-Vorsitzendem Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos gemeinsam mit Prof. Dr. Peter Filzmaier vom Institut für Strategieanalysen (ISA) heute, Freitag, präsentiert wurden.

Konstant hoch sei mit 83 % die generelle Zufriedenheit mit dem Gesundheitssystem im Burgenland, berichtete Filzmaier. Lediglich 3 % sind damit gar nicht zufrieden; hier sei auch der Facharztmangel eine mögliche Ursache für Unzufriedenheit. „Die Ergebnisse der Befragung sind sehr erfreulich, bestätigen sie doch, dass die Bevölkerung das hohe Niveau unserer Gesundheitsversorgung schätzt. Sie zeigen aber auch klar auf, wo es Verbesserungspotential gibt. Und da werden wir bei unseren Maßnahmen auch ansetzen“,  erklärte Darabos.

Hausärzte: Längere Öffnungszeiten wären wünschenswert
Praktisch jede/r BurgenländerIn (96 %) hat einen Hausarzt; mit dessen Öffnungszeiten sind 94 % eher oder sehr zufrieden. Allerdings würden 19 % Öffnungszeiten am Abend, und 17 % am Nachmittag als Verbesserung sehen, 13 % fänden generell längere Praxiszeiten gut. Jedoch wird das Problem Öffnungszeiten eher nicht als dringend angesehen. Dagegen wünscht sich rund die Hälfte der Befragten (49 %) die Suche und Organisation von notwendigen weiterführenden Terminen bei anderen Fachärzten oder Einrichtungen.

Akutordination überwiegend positiv gesehen
Eine Akutordination wie im Krankenhaus Oberwart wird von 60  % als positiv gesehen. In der Akutordination, als erste Anlaufstelle in der Ambulanz, entscheidet ein Arzt über die Behandlung im Krankenhaus bzw. der Ambulanz oder bei einem niedergelassenen praktischen oder Facharzt. Von der Primärversorgung oder auch PHC (Primary Health Care), wie sie als Pilotprojekt derzeit auch im Seewinkel umgesetzt wird, glauben 81 %, dass sie die Gesundheitsversorgung verbessern kann. „Wenn sich dieses Projekt bewährt, werden wir es burgenlandweit etablieren“, so Darabos.

Zweiklassenmedizin
Dass es eine Zweiklassenmedizin gebe, davon sind 53 % überzeugt, immerhin 30 % sind der Ansicht, dass es sie in manchen Fällen gibt. Allerdings steht für 59 % außer Frage, dass alle Patienten gleich gut behandelt werden, jedoch genieße, wer die Behandlung privat bezahlt, meist mehr Komfort und muss weniger lang warten.  Die Ursachen sehen drei Viertel der Befragten in Einsparungen der Krankenkassen, Einsparungen des Staates in der Gesundheitsversorgung, aber auch darin, dass Ärzte vermehrt Privatleistungen anbieten, es immer weniger Ärzte mit Kassenverträgen, gleichzeitig aber immer mehr Patienten gebe. ISA arbeitet bereits an der nächsten Welle, wo der Schwerpunkt auf Zweiklassenmedizin gelegt ist. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres veröffentlicht werden.  

Ärztemangel: auf organisatorischer Ebene und durch Förderung des Ärztenachwuchses gegensteuern
„Vor allem dem von vielen Menschen befürchteten Ärztemangel müssen wir durch bessere Organisation und Abstimmung der Öffnungszeiten begegnen. Wir setzen uns jetzt schon für den Ärztenachwuchs ein – etwa durch kostenlose Vorbereitungskurse für die Aufnahmeprüfung zum Medizinstudium oder durch monatliche Zuschüsse für angehende Mediziner in burgenländischen Spitälern während des klinisch-praktischen Jahres – und sind bemüht, die Versorgung im Burgenland auch weiterhin sicherzustellen und auf diesem hohen Niveau zu halten“, so Darabos abschließend.

 

 

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