1. 9. 2016 – Polizei News

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Mag. Martin Huber, Landespolizeidirektor Burgenland

Mag. Martin HUBER ist ab heute der neue Landespolizeidirektor des Burgenlandes.

Am 2. September 2016 findet die offizielle Amtseinführung durch Innenminister Mag. Wolfgang SOBOTKA statt. Mag. HUBER wurde 1966 in Güssing geboren. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Im Jahr 1991 beendete er erfolgreich sein Studium der Rechtwissenschaften. Seit 1992 arbeitete er in verschiedenen Bereichen im Land Burgenland, unter anderem als Sicherheitsbeauftragter des Landes Burgenland im Amt der Landesregierung.

Von 2000 – 2016 war er Bezirkshauptmann des Bezirkes Neusiedl am See und Sicherheitssprecher der burgenländischen Bezirkshauptleute.

Mag. Martin HUBER betont: „Ich freue mich auf diese Herausforderung und möchte mit den Polizistinnen und Polizisten die Themenstellungen der nächsten Zeit bewältigen und die Polizei im Burgenland weiterentwickeln. Das Burgenland soll weiterhin eines der sichersten Bundesländer mit hoher Lebensqualität bleiben.“


Vorsicht Wechselgeldbetrüger

Ein Betrüger, der gestern in einem Supermarkt in Neusiedl/See mit einer 200 Euro-Banknote in Betrugsabsicht einen Schnuller kaufen wollte, scheiterte an der Aufmerksamkeit einer Kassierin.

Gegen 14:00 Uhr betrat ein Mann die Filiale eines Supermarktes in Neusiedl/See, nahm einen Schnuller aus dem Regal und wollte diesen an der Kasse mit einer 200 Euro-Banknote bezahlen. Er verwickelte die Kassierin in ein Gespräch, wobei er um den Preis zu feilschen begann. Durch dieses gezielte Ablenkungsmanöver sollte die Frau zur Herausgabe des Wechselgeldes überredet werden.

Die Filialleiterin beobachtete den Vorgang und erkannte die Situation, da sie von der Zentrale des Unternehmens mittels WhatsApp vor derartigen Betrugsversuchen bereits gewarnt war. Sie gab sofort Anweisung, die Kasse zu schließen, wodurch der versuchte Betrug scheiterte.

Der Täter, der offensichtlich mit einem Komplizen unterwegs war, verließ danach sofort das Geschäft und flüchtete in einem vor dem Objekt stehenden PKW.

Da die Täter auch in Wien und Niederösterreich in Erscheinung getreten sind, wird um Verlautbarung des Sachverhaltes zur Sensibilisierung der Kassierinnen ersucht.

 

Tipps der Polizei:

  1. Achten Sie besonders auf Kunden, die mit Banknoten ab 100 Euro Gegenstände um einen geringen Betrag kaufen wollen.
  2. Lassen Sie sich keinesfalls in ein Gespräch verwickeln.
  3. Die Täter beginnen das Gespräch meist in einem sehr freundlichen Ton, werden dann konkret und fordern mit Nachhalt das Wechselgeld
  4. Nehmen sie in jedem Fall zuerst die Banknote und vermeiden sie jede Diskussion darüber.

Ein bisher unbekannter Täter betrat am 4. Juli 2016, gegen 16.50 Uhr, ein Geschäftslokal im Gemeindegebiet von Hagenbrunn in Begleitung einer unbekannten Frau. Dabei bezahlte er die von ihm gekaufte Ware im Wert von 382,91 Euro mit Zwanzig-Euro-Banknoten, wovon vier Geldscheine gefälscht waren.

 

Täterbeschreibung:

Mann, korpulente Statur, Brillenträger, kurze brünette Haare, bekleidet mit olivgrüner kurzer Hose, weißem Kurzarmhemd und schwarzer ärmelloser Jacke, außerdem trug er eine grüne Kappe mit Camouflagemuster. Er sprach Österreichischen Dialekt mit Wiener Akzent.

Frau, korpulente Statur, lange rote-graumelierte Haare, bekleidet mit ¾ Jeanshose und schwarzem Top. Trug einen braunen Rucksack am Rücken. Auffallendes Merkmal war dass sie beim Gehen eine Krücke benutzte. Sie sprach ebenfalls österreichischen Dialekt mit Wiener Akzent.

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Korneuburg wird um Veröffentlichung der angeschlossenen Fotos ersucht.

Sachdienliche Hinweise werden an die Polizeiinspektion Hagenbrunn unter der Telefonnummer 059133-3243 erbeten.

 

 

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