SPÖ: Weinlese, Krebshilfe, Rosenresidenz wird ausgebaut

Illmitz, 31. 8. 2016 –

Agrarlandesrätin Dunst besucht Weinlese

Lese der Frühsorten hat bereits begonnen – auch frischer Sturm ist erhältlich

Bei einem Besuch im Seewinkelhof Weingut Salzl in Illmitz überzeugte sich Agrarlandesrätin Verena Dunst gemeinsam mit Bürgermeister Alois Wegleitner von der erstklassigen Qualität der diesjährigen Trauben. „Die Qualität ist erstklassig aber der Frost hat die Winzer heuer stark getroffen, Ausfälle von über 60 Prozent sind bei den Frühsorten leider keine Seltenheit“, so Landesrätin Dunst. Seit letzter Woche wurde bereits im Seewinkel mit der Lese der Frühsorte Bouvier begonnen, jetzt folgt die Sorte Müller-Thurgau. Die Haupternte wird Mitte September begonnen.

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Bgm. Alois Wegleitner; Christoph Salzl; LRin Verena Dunst; Josef Salzl

Von der erstklassigen Qualität des Jahrgangs 2016 zeugt auch der frische Sturm, den es bereits im Seewinkelhof des Weinguts Salzl zu verkosten gibt. Bewusste Konsumenten sollten besonders auf die Herkunftsbezeichnung Sturm achten. Sturm darf nämlich ausschließlich aus österreichischen Trauben hergestellt werden. Aufgrund der voraussichtlich geringen Erntemenge dieses Jahr, ist vermehrt mit dem Auftreten von ähnlichen ausländischen Produkten unter anderem Namen auf dem heimischen Markt zu rechnen. „Wir müssen unseren Winzerinnen und Winzern auch jetzt die Treue halten“, zeigt sich Landesrätin Dunst abschließend überzeugt.


Oberwart, 31. 8. 2016 –

Faszination Darm auf der Inform

spöBurgenlands größte Familienmesse, die „INFORM“ in Oberwart findet heuer bereits zum 46. Mal statt. Auch Gesundheitslandesrat Norbert Darabos ließ es sich nicht nehmen die Messe zu besuchen. Besonders beeindruckt zeigte sich der Gesundheitslandesrat vom Stand der Burgenländischen Krebshilfe, bei welchem sich dieses Jahr alles rund um den menschlichen Darm dreht.

Dickdarmkrebs ist kein unabwendbares Schicksal sondern die einzige Krebserkrankung, die sich durch Vorsorge verhindern oder in einem so frühen Stadium erkennen lässt, dass der Krebs heilbar ist. Bei keiner anderen Krebsart bietet die Früherkennung derart große Chancen. Dennoch wird die Darmkrebsvorsorge nur unzureichend in Anspruch genommen. Im größten Darmmodell Europas erfahren Besucher Interessantes und Wissenswertes über dieses Organ und über mögliche krankhafte Veränderungen, die sich zu Darmkrebs entwickeln können. Das begehbare Modell zeigt aber auch, wie effektiv Vorsorge betrieben und Darmkrebs verhindert werden kann.

Vom überdimensionalen Modell eines Darms zeigte sich der Landesrat besonders beeindruckt und lobte die kreative Art mit der die Krebshilfe Menschen für das Thema sensibilisieren möchte: „Eine moderne zukunftsorientierte Gesundheitspolitik ist daher gefordert präventive Maßnahmen zu setzen. Das Modell biete eine einzigartige Möglichkeit, sich über die Krankheit sowie deren Früherkennung zu informieren und ist eine sinnvolle Ergänzung zum burgenländischen Vorsorgeprojekt „Burgenland gegen Dickdarmkrebs.“

Das Burgenland weist aufgrund seiner erfolgreichen Vorsorgekampagne eine der niedrigsten Neuerkrankungsraten bei Dickdarmkrebs auf. Nähere Informationen zur Vorsorgekampagne „Burgenland gegen Dickdarmkrebs“ finden Sie auf der Homepage des Land Burgenland unter http://www.burgenland.at/gesundheit-soziales-arbeit/gesundheit/vorsorgeprojekte/burgenland-gegen-dickdarmkrebs/.

 

Seniorenresidenz Rosengarten in Bad Sauerbrunn wird ausgebaut

Zubau: Kapazität wird auf 53 Wohnplätze erweitert /Soziallandesrat Darabos: „Das Land setzt bei der Unterstützung von Altenwohn- und Pflegeheimen einen wichtigen Schwerpunkt“

Das Altenwohn- und Pflegeheim Seniorenresidenz Rosengarten in Bad Sauerbrunn wird zum dritten Mal erweitert. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten werden 53 SeniorInnen Platz im Rosengarten finden. Den Startschuss für den Zubau nahmen Sozial- und Gesundheitslandesrat Mag. Norbert Darabos und Landtagspräsident Christian Illedits gemeinsam mit Bürgermeister LAbg. Gerhard Hutter, Heimleiter Manfred Palkovits, Mag.a Nicole Pöttschacher, Pflegedienstleitung, Mag.a Gabriele Wegmayer (Altenbetreuung DWG GmbH) sowie Vertretern von Bau und Planung heute Mittwoch vor. Für den Ausbau von derzeit 40 auf 53 Wohneinheiten sowie Adaptierungsarbeiten am Bestand investiert der Inhaber der Seniorenresidenz Rosengarten, die Altenbetreuung DWG GmbH, rund 600.000 Euro. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2017 geplant. „Mit 1. April 2016 hat das Land eine Tagsatzvereinbarung mit der Seniorenresidenz Rosengarten für 20 Plätze abgeschlossen. Nunmehr können auch Seniorinnen und Senioren, welche nicht über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, Pflege- und Betreuung in Bad Sauerbrunn erhalten“, so Darabos. Das Land fördert die Errichtung von Altenwohn- und Pflegeheimen über die Wohnbauförderung und den laufenden Betrieb über Tagsätze.

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Manfred Palkovits, Leiter Seniorenresidenz Rosengarten, Bürgermeister LAbg. Gerhard Hutter, Landtagspräsident Christian Illedits, Mag.a Gabriele Wegmayer (Altenbetreuung DWG GmbH), Gesundheits- und Soziallandesrat Mag. Norbert Darabos, Mag.a Nicole Pöttschacher, Pflegedienstleitung Seniorenresidenz Rosengarten, Bezirkshauptmann WHR Mag. Klaus Mezgolits sowie DI Norbert Reithofer und Ing. Richard Zipfel vom Architekturbüro Team Plankraft

„Derzeit stehen im Burgenland über 2.100 Plätze in 44 Altenwohn- und Pflegeheimen zur Verfügung. Das Burgenland ist auch in diesem Bereich sehr gut aufgestellt“, so Darabos. Das breite Angebot ermögliche eine flächendeckende Betreuung im Wohnort beziehungsweise wohnortnahe Betreuung im Burgenland. Um den Burgenländerinnen und Burgenländern bei Bedarf das Finden eines freien Platzes zu erleichtern, wurde eine „Pflegeplatzbörse“ eingerichtet.

Die Errichtung als auch der Betrieb von Altenwohn- und Pflegeheimen bedürfen einer Bewilligung der Landesregierung, um eine bedarfsgerechte Versorgung im Land steuern zu können. Das Burgenland fördert Altenwohn- und Pflegeheime sowohl über die  Wohnbauförderung als auch mittels Tagsätzen. Letztere werden für Pflegebedürftige bezahlt, die sich nach dem burgenländischen Sozialhilfegesetz die Unterbringung in Heimen selbst nicht leisten können. „Dafür benötigt das Land verlässliche Partner. Die Eigentümer der Seniorenresidenz Rosengarten sind ein verlässlicher Partner der auch bereit ist, selbst Geld in die Hand zu nehmen“, betont Darabos. Geplant wurde der Zubau vom Architekturbüro Team Plankraft mit Sitz in Forchtenstein. „Fast alle Arbeiten werden von burgenländischen Firmen ausgeführt“, so DI Norbert Reithofer vom Team Plankraft.

Erfreut über das erweiterte Angebot zeigt sich auch Landtagspräsident Christian Illedits. „Es ist wichtig, Unternehmer im Land zu haben, die ein gewisses Maß an Risiko nicht scheuen. Wir tragen die soziale Verantwortung dafür, den Menschen bis zu ihrem Lebensabend eine hohe Lebensqualität zu ermöglichen.“ Dass es viele Seniorinnen und Senioren nach Bad Sauerbrunn ziehe, sei angesichts der Vorzüge des Kurortes nicht überraschend: „Hier können sie leben, wo andere Urlaub machen.“ Der Kurort sei ein touristisches Zugpferd im Bezirk Mattersburg und verzeichnete seit Jahresbeginn fast 60.000 Nächtigungen. „Mit dem Gesundheitszentrum steht den Gesundheitstouristinnen und –touristen ebenso wie den Seniorinnen und Senioren nicht nur eine besondere Angebotspalette, sondern auch eine hohe Expertise zur Verfügung“, so Illedits.

Seniorenresidenz Rosengarten
1911 wurde das Gebäude als Hotel und Teil des ehemaligen Kurzentrums erbaut. Ab 1995 wurde das Gebäude als Seniorenwohnheim genutzt. 2010 übernahm die Altenbetreuung DGW GmbH die Einrichtung mit 20 Betten und wandelte diese in die Seniorenresidenz Rosengarten um. Das Haus wurde in den letzten Jahren gezielt als Pflege- und Seniorenheim etappenweise um- und ausgebaut und den modernsten Anforderungen angepasst – unter Berücksichtigung des ursprünglichen Stils und der geschichtsträchtigen Bausubstanz. Nach Fertigstellung des neuen Zubaus werden 53 statt bisher 40 Betten zur Verfügung stehen.

Schon im nächsten Jahr will man die nächste Ausbauetappe angehen. Die Pläne für Betreutes Wohnen gibt es bereits.

 

 

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