Finanzielle Unterstützung für soziale Gerechtigkeit!

Olbendorf, 31. 8. 2016 –

Familienlandesrätin Verena Dunst: Mit der finanziellen Unterstützung unserer Familien sorgen wir für soziale Gerechtigkeit!

Für Erstklassler erhalten burgenländische Familien zum Schulbeginn eine Starthilfe in der Höhe von 100 Euro. Das Schulstartgeld ist eine von vielen Maßnahmen, mit denen das Land burgenländischen Familien unter die Arme greift. Zu diesen Maßnahmen zählen auch die Kindergarten- und die Kinderkrippenförderung. „Für viele Familien bedeutet die Vorbereitung auf den Schulbeginn eine große Herausforderung. Die finanzielle Belastung ist vor allem für Alleinerziehende groß. Deshalb ist eine ständige Begleitung und Hilfe sehr wichtig“, erklärt Familienlandesrätin Verena Dunst. Als Anlaufstellen stehen Eltern die Familienberatungsstellen des Landes oder die Kinder- und Jugendanwaltschaft mit Rat und Tat zur Seite.

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Bürgermeister LAbg. Wolfgang Sodl und Landesrätin Verena Dunst mit den SchulanfängerInnen Marcel, Anja und Simon

„Die Ferien sind zu Ende und somit hat für die Schülerinnen und Schüler aus den Bezirken Güssing der Schulalltag wieder begonnen. Für die Eltern bedeutet das in der Regel, dass sie tief in die Geldbörse greifen müssen, damit sie alle notwendigen Schulutensilien ihrer Kinder beschaffen können. Nachdem ein solcher Einkauf mittlerweile schon einmal 100 Euro und auch mehr ausmachen kann, wird dieser zum finanziellen Problem für immer mehr Eltern“, so Familienlandesrätin Verena Dunst.

 

Einkommensunabhängige Förderung

Genau für diesen Fall habe das Land Burgenland das vom Einkommen unabhängige Schulstartgeld eingeführt. Das Schulstartgeld beträgt pro Kind 100 Euro und wird als Einmalbetrag für alle Kinder, die erstmalig die Erste Klasse Volksschule besuchen, gewährt. Damit wird gewährleistet, dass der Schulbeginn der Kinder nicht zum finanziellen Problem für die Eltern wird. Rund 20.000 Euro stellt das Land auch dieses Jahr für das Schulstartgeld im Bezirk Güssing bereit.

 

Kindergarten- und die Kinderkrippenförderung

Bis zu 495 Euro im Jahr schießt das Land pro Kindergartenplatz zu, die Unterstützung pro Kinderkrippenkind fällt mit 990 Euro sogar doppelt so hoch aus. „Das bedeutet eine Riesenersparnis für die Eltern“, so Dunst. Für 2015/2016 wurden im Bezirk Güssing 862 Anträge für die Kinderbetreuungsförderung und 206 Anträge für das Schulstartgeld gestellt. Über 300.000 € für die Kindergärten und -krippen und mehr als 20.000 € für den Schulstart werden jährlich an die Güssinger Familien ausbezahlt“, so Dunst. Anträge können im jeweils laufenden Kindergarten- oder Schuljahr gestellt werden.

 

Familienreferat informiert

Eine ganz besonders tolle Aktion des Familienreferates zu Schulbeginn ist die Gratis Jausenbox für jedes Kind, die mittels E-Mail beantragt oder telefonisch im Familienreferat angefordert werden kann. Eine Übersicht über den Zugang zu Beratungen, hilfreiche Tipps und Information bzw. über die Möglichkeiten der Inanspruchnahme der burgenländischen Familienförderungen bietet die Internetplattform www.familienland-bgld.at sowie das Amt der burgenländischen Landesregierung, Referat für Familie, Europaplatz 1, 7000 Eisenstadt, Telefon: 057/600/2523, E-Mail: post.a7-familie@bgld.gv.at.

 

Vorzeigegemeinde Olbendorf

Zum Thema Kinderbetreuung ist die Gemeinde Olbendorf im Bezirk Güssing bestimmt eine Vorzeigegemeinde. Im Gegensatz zu vielen anderen in der Region kann Bürgermeister LAbg. Wolfgang Sodl mit Stolz behaupten, dass seine Gemeinde immer weiter wächst. Er führt das einerseits auf das Wohnungsangebot zurück, das gemeinsam mit der OSG geschaffen wurde. Aber zusätzlich auch auf die ausgebaute Kinderbetreuung. Der Kindergarten mit Kinderkrippe öffnet von Montag bis Freitag um 06:30 Uhr und schließt um 17:00 Uhr. Den Eltern kostet dies im Endeffekt nichts, da der Beitrag über die geförderte Summe des Landes in der Höhe von € 45,- nicht hinaus geht. Sodl lobt in diesem Momente auch seine Kindergartenpädagoginnen, die den Kindern ein abwechslungsreiches Programm bieten: Vom Basteln über Spaziergänge in den Wald bis hin zu Schwimmtagen ist alles dabei. Darüber sind auch die Eltern sehr froh.

Die Volksschule wird ab Montag wieder dreiklassig geführt. Insgesamt besuchen diese 58 Kinder. Zusammen mit dem Kindergarten werden in Olbendorf weit über 100 Kinder betreut. Zum Betreuungsangebot im Kindergarten kommt auch die schulische Nachmittagsbetreuung hinzu, die von ca. 15 Kindern in Anspruch genommen wird.

Dass dieses Angebot natürlich mit Kosten verbunden ist, davon muss ausgegangen werden. Alleine im Jahr 2015 hatte die Gemeinde im Kindergarten einen Abgang in der Höhe von € 203.000,-. Sodl sieht darin aber gut investiertes Geld, da sonst die Menschen nicht bereit wären, in Olbendorf sich ihre Heimat aufzubauen.

 

 

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