ÖVP: Schulstart der Zukunft, Stipendien für Ärzte

Eisenstadt, 29. 8. 2016 –

ÖVP-Vorschläge für neues Schuljahr:
Der Schulstart der Zukunft

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LAbg. Mag. Christian Sagartz, ÖVP

Mit drei konkreten Vorschlägen zeigt die Volkspartei für den Schulstart der Zukunft auf: „Jedes Kind braucht ein Tablet, jede Schule eine starke Internetleitung und alle Eltern und Lehrer ein Angebot für Weiterbildungsprogramme zum Thema Internet“, betont Klubobmann und ÖVP-Bildungssprecher Christian Sagartz.

Für ÖVP-Klubobmann Christian Sagartz sind diese drei Punkte entscheidend, um im Burgenland den Schulstart der Zukunft zu starten:

 

 

  • Jedem Kind ein Tablet: Eine sinnvolle Maßnahme, um jungen Burgenländern einen Wettbewerbsvorteil zu ermöglichen, wäre ein Tablet für jedes Volksschulkind. Denn die Jüngsten werden von den Chancen der Digitalisierung am meisten profitieren.

 

  • Starkes Internet für jede Schule: Die Volkspartei Burgenland setzt sich für High-Speed-Anschlüsse und ein flächendeckendes WLAN-System an allen Schulen ein. Das Land Burgenland soll vor allem für Kleinstschulen eine Offensive starten, um die digitale Revolution an Burgenlands Schulen zu starten.

 

  • Bildungs-Offensive: Auch das Umfeld der Schüler braucht mehr Informationen. Für Eltern und Lehrer benötigt es daher mehr Schulungsprogramme zu Themen wie „Sicherheit im Internet“, „Digitales Lernen“ und „Eigenverantwortung im Internet“. Dazu soll das Land eine Seminarreihe und Bildungs-Offensive starten.

 

„Burgenlands Schülerinnen und Schüler müssen rechtzeitig auf die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet werden. Rot-Blau muss erklären, warum von der Landesregierung bislang keine Aktivitäten gesetzt werden“, nimmt der ÖVP-Klubobmann die rot-blaue Landesregierung in die Pflicht: „Wir müssen nun die digitale Revolution in Burgenlands Schulen starten!“


Volkspartei Burgenland fordert:
Jährlich 20 Stipendien für künftige Landärzte

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Klubobmann Christian Sagartz und Gesundheitssprecher Georg Rosner

„Die SPÖ auf Bundesebene möchte Wahlärzte abschaffen – von SPÖ-Landesrat Darabos hat man dazu kein klares Dementi gehört. Als Volkspartei Burgenland ist für uns klar: Wir wollen die Wahlfreiheit sichern und stellen uns gegen die SPÖ-Bevormundung“, erklären Klubobmann Christian Sagartz und Gesundheitssprecher Georg Rosner.

Würde man das Wahlarzt-System abschaffen, verschlechtert sich die Versorgungslage im Burgenland. „Der SPÖ-Vorschlag ist daher klar abzulehnen, denn er würde den mittlerweile dramatischen Ärztemangel verschärfen“, kritisiert der ÖVP-Klubobmann. Die Volkspartei Burgenland will die Wahlfreiheit sichern und stellt sich gegen diese Art der Bevormundung: „Der zuständige Landesrat Darabos ist gefordert, sich für die Bevölkerung einzusetzen und ein klares Statement zum Thema Wahlärzte abzugeben!“

„Als Volkspartei Burgenland wollen wir entlasten und nicht belasten. Das jetzige System stellt Wahlfreiheit und Versorgungsdichte für die Patienten sicher“, so Christian Sagartz. Es ist für den gesamten Gesundheitsbereich sinnvoll, wenn Patienten die Möglichkeit haben, sowohl Kassen- als auch Wahlärzte aufsuchen zu können. „Das Wahlarzt-System infrage zu stellen und Patienten zu bestrafen, hätte nur negative Folgen: Das Angebot würde eingeschränkt, die Wahlfreiheit und die Versorgungsdichte damit reduziert. Für die Krankenkassen wäre es keine Ersparnis, sondern eine Mehrbelastung. Wie dadurch mehr Ärzte finanziert und zur Verfügung stehen sollen, ist nicht nachvollziehbar! Betroffen wären vor allem Patienten von Physiotherapeuten, Psychotherapeuten und Logopäden, weil es hier zumeist keine Kassenverträge gibt.“

Stipendien für Jung-Ärzte: Standort Burgenland attraktiv machen

Der ÖVP-Klubobmann kann sich für Ärzte etwas Ähnliches wie Ausbildungsverträge in der Wirtschaft vorstellen: „Das Land könnte Stipendien vergeben. An diese Stipendien wäre dann etwa die Verpflichtung verknüpft, im Burgenland fünf oder mehr Jahre als Arzt zu arbeiten.“ Pro Jahr sollen 20 Stipendien für Jung-Ärzte seitens des Landes ausgeschrieben werden. Hauptstoßrichtung der Volkspartei Burgenland bleibt, den Standort Burgenland für Ärzte so attraktiv zu machen, dass sie im Land bleiben!

 

ÖVP will Hausärzte flächendeckend erhalten

Die rot-blaue Landesregierung schaut zudem tatenlos zu, während in immer mehr Regionen unseres Landes Ärzte fehlen. ÖVP-Gesundheitssprecher Georg Rosner unterstreicht die Linie der Volkspartei Burgenland: „Wir wollen den Hausarzt als erste Anlaufstelle flächendeckend im Burgenland erhalten! Denn die Lebensqualität einer Region bemisst sich auch daran, wie gut die ärztliche Versorgung gesichert ist!“

„Drängende Probleme sind die Nachbesetzung der Kassenarztplätze und die immer längeren Wartezeiten für Patienten. Vor allem bei Computertomographie und Magnetresonanztomographie sind viele Patienten gezwungen, zu privaten Instituten auszuweichen und sich die Untersuchung selbst zu bezahlen.“

 

Die Vorschläge der Volkspartei Burgenland im Überblick:

  • Gruppenpraxen erleichtern:

Kooperationen zwischen Hausärzten müssen genauso möglich sein wie zwischen Fachärzten und Gesundheitszentren. Besonders der Wochenend- und Bereitschaftsdienst könnte mit Gruppenpraxen abgefedert werden.

 

  • Arzt-Arzt-Anstellungen:

Noch immer gibt es rechtliche Hürden bei der Anstellung. Berufsrechtlich können freiberuflich tätige niedergelassene Ärzte andere Ärzte (des gleichen Faches) anstellen. Die Formulierungen des Kassenvertrages lassen allerdings die Anstellung eines Arztes durch einen niedergelassenen Kassenarzt nicht zu.

 

  • Landesförderungen:

Junge Ärzte können sich oft die Einrichtung einer neuen Praxis nicht leisten. Hier muss das Land Burgenland gegensteuern und vor allem für neu niedergelassene Ärzte in gefährdeten Regionen ein Konzept für Förderungen erstellen.

„Rot-Blau darf sich nicht wegducken“, betonen die ÖVP-Mandatare. „Die rot-blaue Landesregierung ist in zahlreichen Bereichen säumig: Es fehlt ein Leitplan für den Ärztebedarf im Burgenland, es gibt keine Schwerpunktsetzung im Land und auch keinerlei Initiativen für die Weiterentwicklung des Gesundheitstourismus und des Kurstandorts Burgenland!“

 

 

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