SPÖ: Know how für Ägypten, Late Night Shopping, Bankomat Gebühren, Fußballarena Bad Tatzmannsdorf wird ausgebaut

Weiden, 26. 8. 2016 –

Burgenländisches Windenergie-Knowhow für Ägypten

LH Niessl unterzeichnet Absichtserklärung zur Zusammenarbeit zwischen dem Burgenland und Ägypten bei Erneuerbarer Energie

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Landeshauptmann Hans Niessl und der Gouverneur der Region Süd Sinai, Khaled Fouda Seddiq, nach der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Zusammenarbeit zwischen den Ländern

Eine Delegation aus der Region Süd Sinai in der Arabischen Republik Ägypten empfing Landeshauptmann Hans Niessl gestern, Donnerstag, in Weiden am See zu einem Gespräch im Hinblick auf eine Kooperation zwischen den Ländern. Dem Treffen wohnten seitens des Burgenlandes auch Finanz- und Kulturlandesrat Helmut Bieler, Landesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf, Landtagspräsident Christian Illedits, Landesamtsdirektor Mag. Ronald Reiter, Vertreter der Wibug, von RMB und Tourismus und der Energie Burgenland bei sowie auf ägyptischer Seite an der Spitze der neue Botschafter Ägyptens in Wien, S.E. Omar Amer Youssef und Khaled Fouda Seddiq, Gouverneur der Region Süd Sinai.

Niessl und Khaled Fouda Seddiq unterzeichneten anschließend eine Absichtserklärung zur Zusammenarbeit zwischen dem Burgenland und der Region Süd Sinai im Bereich erneuerbare Energie sowie zum Austausch von Knowhow auf dem Gebiet des Tourismus, des Natur- und Umweltschutzes sowie zum Aufbau von Kontakten im Bereich Kultur und Sport. Am Programm der Delegation stand danach ein Besuch des Windenergie-Informationszentrums in Weiden und der St. Martins Therme & Lodge in Frauenkirchen.

Der Landeshauptmann hob das sehr freundschaftliche Gesprächsklima hervor und betonte, dass seitens Ägyptens großes Interesse an der Umsetzung dieser Projekte bestehe. „Die Ägypter sind überzeugt, dass diese Zusammenarbeit zu einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Region Süd Sinai und nicht zuletzt zur Etablierung eines nachhaltigen, qualitativ hochstehenden Tourismus beitragen wird“, so der Landeshauptmann, der sich auch stolz zeigte, dass das Burgenland als kleines Land mit seiner Energiepolitik international Beachtung finde und immer wieder als positives Beispiel genannt werde.

Gouverneur Khaled Fouda Seddiq lud Landeshauptmann Niessl zu einem Gegenbesuch in der Region Süd Sinai ein, wo heimische Windenergieexperten das burgenländische Modell präsentieren sollen. In einem ersten Schritt schlug Seddiq Landeshauptmann Niessl ein informelles Treffen mit dem ägyptischen Energieminister am Rande des in einem Monat in Wien stattfindenden internationalen Gipfels von Energieministern vor.


15. Late Night Shopping im Designer Outlet Parndorf

LH Niessl zu Gast beim Late Night Shopping

spöDas 15. Late Night Shopping fand gestern, Donnerstag, im Designer Outlet Parndorf statt. Der abendliche VIP-Empfang mit exklusivem Bühnen- und Showprogramm im Fashion Outlet mit Landeshauptmann Hans Niessl und zahlreichen prominenten Gästen stand im Zeichen einer Charity-Aktion zugunsten der Organisation „Wider die Gewalt“ von Marika Lichter, der ein Scheck über 6.000 Euro überreicht wurde.

„Das Designer Outlet Centersteht beispielhaft für die dynamische Entwicklung des Burgenlandes. Mit mehr als 4,7 Millionen Besuchern hat es eine enorme Bedeutung für die Region und ist mit mehr als 1.300 Arbeitsplätzen auch der größte private Arbeitgeber des Landes. Das Late Night Shopping unterstreicht eindrucksvoll die Strahlkraft des Centers weit über die Grenzen hinaus“, erklärte Landeshauptmann Hans Niessl.


Kennzeichnungspflicht reicht nicht: SPÖ für Verbot von Bankomatgebühren!

Hergovich: „Vorschlag des Finanzministers ist eine Alibi-Aktion“

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LAbg. KO Robert Hergovich, SPÖ

Eisenstadt, 26. August 2016. – „Eine Kennzeichnungspflicht reicht nicht – zum Schutz der Sparer muss es ein gesetzliches Verbot von Bankomatgebühren geben“, sagt SPÖ-Finanzsprecher Klubobmann Robert Hergovich zum aktuellen Vorstoß des Finanzministers, der gebührenpflichtige Bankomaten kennzeichnen, aber ansonsten keine Schutzmaßnahmen setzen will. Der burgenländische Landtag habe sich auf Initiative der SPÖ und des Koalitionspartners bereits im Juni klar gegen Bankomatgebühren ausgesprochen. „Wir stehen daher voll hinter dem Gesetzesentwurf von SPÖ-Sozialminister Alois Stöger, mit dem Bankomat-Gebühren verhindert werden sollen“, betont Hergovich. Die zögerliche Haltung der Volkspartei sei nicht nachvollziehbar.

Schellings Vorschlag sei eine Alibi-Aktion, die nichts zur Lösung des eigentlichen Problems beiträgt. „Spätestens jetzt ist klar, dass der ÖVP die Banken und Konzerne wichtiger sind als die Konsumentinnen und Konsumenten“, meint Hergovich. Dabei gehe es bei der Verhinderung von Bankomatgebühren auch um die Interessen der Wirtschaft, so der Finanzsprecher: „Wenn die Menschen für ihr eigenes Geld zahlen müssen, dann schwächt das auch den Konsum als ‚Motor‘ der Konjunktur.“

Die Banken wurden in der Krise ohnehin umfassend vom Staat gestützt, auch die Bankenabgabe wird nun gegen eine Einmalzahlung deutlich reduziert. Da könne es nicht sein, dass sich die Banken noch ein zusätzliches Körberlgeld bei den Bürgern holen, kritisiert der SPÖ-Klubobmann: „Einerseits wird das Filial- und Bankomat-Netz im Burgenland immer weiter ausgedünnt, andererseits preschen Betreiber mit zusätzlichen Gebühren vor. Bei Sparzinsen unter der Inflation – von bis zu 0 % – ist das eine inakzeptable Abzocke der burgenländischen Sparer.“

In vielen Fällen werden die Kosten der Bankomaten bereits von der öffentlichen Hand getragen: „Schon jetzt kostet ein Bankomat-Standort ohne Bankfiliale eine Gemeinde um die 5.000 Euro jährlich.“ An einem gesetzlichen Verbot von Bankomatgebühren führe daher kein Weg vorbei.


Fußballarena Bad Tatzmannsdorf wird weiter ausgebaut

3. Trainingsplatz soll Bad Tatzmannsdorf noch attraktiver für Trainingscamps von Profiklubs machen

Eine Besprechung mit Landeshauptmann Hans Niessl und den Vertretern der Gemeinde, des Tourismusverbandes, der Kurbad AG und dem AVITA-Resort zur weiteren Attraktivierung der Fußballarena fand heute, Freitag, im AVITA-Hotel in Bad Tatzmannsdorf statt. Die Fußballarena, die bei vielen Topteams als erste Adresse gilt, soll einen dritten Trainingsplatz erhalten. Die Finanzierung erfolgt durch die Gemeinde, das AVITA-Resort und das Land Burgenland durch Förderungen und Bedarfszuweisungen sowie mit Unterstützung der Kurbad AG.

„Im Burgenland werden mehr als 30.000 Nächtigungen im Jahr durch Fußballtrainingslager erzielt. Bad Tatzmannsdorf mit seiner Fußballarena, der modernsten Trainingsanlage österreichweit, ist dabei ein Vorreiter und Zugpferd und genießt mit seinen perfekten Trainingsbedingungen das Vertrauen von Topteams aus ganz Europa. Durch die Errichtung eines dritten Fußballplatzes wollen wir die Attraktivität für professionelle Vereine weiter erhöhen und die Trainingsmöglichkeiten in der Arena erweitern“, erklärte Sportreferent  Landeshauptmann Hans Niessl. Diese kämen nicht zuletzt auch dem örtlichen Sportverein und dem Nachwuchs zugute.

Von den Nächtigungen durch Trainingscamps profitiere auch die Tourismuswirtschaft, und die Anwesenheit renommierter Fußballklubs bedeute zudem beste Imagewerbung für das Land, so Niessl abschließend.

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Dr. Helmut Löffler, Aufsichtsratsvorsitzender Kurbad Tatzmannsdorf AG, Peter Prisching, GF des AVITA-Resort und der Fußballarena, Vizebgm. Mag. Gert Polster, Landeshauptmann Hans Niessl, Dr. Leonhard Schneemann, Vorstandsdirektor Kurbad Tatzmannsdorf AG, Bgm. Ernst Karner, MMag. Berthold Benedek, Prokurist AVITA-Resort, Dir. Dietmar Lindau, Verein Regionalmarketing für Bad Tatzmannsdorf und das Südburgenland

 

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