SPÖ: „Young Impuls“ Award, Grenzkontrollstellen, Winzerfalke

Eisenstadt, 24. 8. 2016 –

„Young Impuls“ Award für jugendliche Freiwillige

Jugendlandesrätin Eisenkopf zeichnet Jugendliche für soziales Engagement mit einem neu kreierten Preis aus

SPÖ

Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf und Mag. Karl Wessely von der Esterhazy Stiftung präsentieren neue Initiative „Young Impuls Award“

Mit einer neuen Initiative des Landesjugendreferates will Jugendlandesrätin Mag.a Astrid Eisenkopf Jugendliche für soziales Engagement belohnen. Der „Young Impuls Award“ wird an burgenländische Jugendliche verliehen, die sich in den Bereichen Soziales, Integration, Kultur oder Klima & Umwelt freiwillig engagieren und nicht älter als 30 Jahre sind. Die Bewerbung muss bis 7. Oktober 2016 auf der Homepage www.ljr.at erfolgen. Es winken Preise im Gesamtwert von 6.000 Euro. Die Preisverleihung findet  im Rahmen eines Festaktes  mit einer großen After Show Party mit jungen heimischen Bands am  19. November 2016 auf der Ritterburg Lockenhaus statt. Als Partner konnte die Esterházy-Stiftung gewonnen werden.

„Jugendliches soziales Engagement verdient Anerkennung und Wertschätzung. Der neu kreierte ‚Young Impuls Award‘ soll  Jugendliche belohnen, die sich für andere einsetzen. Mit dem Award wollen wir zudem den Wert der Freiwilligentätigkeit stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken und andere zu solchem Engagement motivieren“, erklärte Eisenkopf bei der Präsentation heute, Mittwoch. „Das ist ein Projekt, das gut in unsere Intention der Förderung von Jugend passt“, betonte Mag. Karl Wessely von der Esterhazy Stiftung, die als Partner für die Initiative gewonnen werden konnte. Es gebe einen Werteumbruch in der Gesellschaft, und es sei schwierig für Jugendliche, sich zu orientieren. „Der ‚Young Impuls Award‘ stellt einen wertvollen Beitrag dar im Hinblick auf die Stärkung der Eigeninitiative junger Menschen“.

Bewerbungen bis 7. Oktober auf www.ljr.at
Der Preis wird in den Kategorien Soziales, Integration, Kultur oder Klima & Umwelt vergeben. Teilnahmeberechtigt sind Jugendliche aus dem Burgenland, die nicht älter als 30 Jahre sind und seit mindestens zwei Jahren ehrenamtlich alleine oder in einem Verein oder einer Organisation tätig sind. Auch Schulklassen und Jugendgruppen können teilnehmen. Bewerbungen müssen bis 7. Oktober 2016 auf der Homepage des Landesjugendreferates www.ljr.at erfolgen, wo auch alle Informationen zu finden sind. Es werden Preise im Gesamtwert von 6.000 Euro vergeben. Die  Ermittlung des ersten Platzes pro Kategorie erfolgt mittels Online-Voting, eine Jury nimmt die Endauswahl vor.

Preisverleihung auf der Burg Lockenhaus
Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen eines Festaktes  am  19. November 2016 auf der Ritterburg Lockenhaus. Im Anschluss an den Festakt erwartet alle Besucher eine After Show Party in Form einer Open Stage mit jungen Bands aus dem Burgenland, die ein Programm von 20 bis 30 Minuten präsentieren dürfen. Auch Bands sind aufgerufen, sich bis 7.10. auf  www.ljr.at anzumelden.


Grenzkontrollstellen: SPÖ fordert bessere Infrastruktur für Polizisten

Schnecker: BMI muss bis Herbst alle nötigen Maßnahmen umsetzen

spö

LAbg. Ewald Schnecker, SPÖ

SPÖ-Sicherheitssprecher LAbg. Ewald Schnecker erneuert seine Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen für die burgenländische Polizei an den Grenzübertrittstellen. „Es hat in den letzten Wochen, seit die Polizeigewerkschaft und die SPÖ dieses Thema aufgegriffen haben, zwar einige Adaptierungsmaßnahmen gegeben – das läuft aber viel zu schleppend und nur punktuell. Das Innenministerium muss noch vor der kalten Jahreszeit dafür sorgen, dass die Kolleginnen und Kollegen buchstäblich nicht im Regen stehen“, betont Schnecker, der erstmals Anfang Juli den Handlungsbedarf aufgezeigt hat. Es sei erfreulich, dass Landeshauptmann Hans Niessl den Druck für die notwendigen Schritte erhöht hat. „Ich bin sicher, dass auch der neue Polizeidirektor Martin Huber dieses Anliegen unterstützen wird“, so Schnecker.

Schnecker hatte bereits im Juli aufgezeigt, dass quer durch das Landesgebiet teils unzumutbare Bedingungen für Polizisten an den Grenzübertrittstellen herrschen. „Obwohl bereits im April mit Grenzkontrollen begonnen wurde, hat es das Innenministerium nicht geschafft, für ein halbwegs akzeptables Arbeitsumfeld zu sorgen“, so Schnecker. Die Mängelliste reicht von der Beleuchtung, Sanitärräumen, Regenschutz und Fließwasser bis hin zur technischen Infrastruktur. „Einige Defizite wurden mittlerweile behoben, auch dank des Engagements der Führungskräfte vor Ort. Aber bis zum Herbst müssen die notwendigen Maßnahmen flächendeckend umgesetzt sein – das ist das BMI den Einsatzkräften schuldig“, fordert Schnecker.

>> Schnecker: Innenminister muss Notverordnung vorbereiten!

Für den SPÖ-Sicherheitssprecher bleiben die Grenzkontrollen der Polizei und der Assistenzeinsatz des Bundesheeres angesichts der noch immer ungesicherten EU-Außengrenzen bis auf längere Sicht unabdingbar. Auch der von Bundeskanzler Kern für September in Aussicht gestellte Beschluss der Notverordnung im Ministerrat sei „in jeder Hinsicht zu unterstützen“, so Schnecker: „Das Burgenland hat die Ausnahmesituation mit rund 300.000 Flüchtlingen an der Grenze im Vorjahr mustergültig gemeistert. Aber ein zweites Mal darf sich das nicht wiederholen. Innenminister Sobotka ist daher gefordert, das nötige Abkommen zur Rücknahme von Flüchtlingen mit Ungarn zu treffen. Der Minister muss bei der Vorbereitung endlich seinen Job machen!“


„Winzerfalke“ hebt ab

Pilotprojekt zur Vertreibung von Staren mit Drohnen angelaufen

spö

das Team von Skyability; Dr. Andreas Ranner (Natur- und Umweltschutz Land Burgenland); Landesrätin Verena Dunst; Bürgermeister Mag. Gerold Stagl; Obm. Manfred Widder; Marcus Wieschoff (FH-Burgenland)

Seit heute zieht der „Winzerfalke“, eine elektrisch betriebene Drohne, seine Kreise über den Weingärten von Rust. Aufgabe des „Winzerfalken“ ist die Vertreibung von Staren, die Jahr für Jahr große Schäden in den Weingärten des Burgenlandes anrichten. Als erstes Bundesland hat das Burgenland dem vielfachen Wunsch der WinzerInnen entsprochen und den Einsatz von Drohnen möglich gemacht. „Mit dem Drohneneinsatz setzt das Burgenland neue Maßstäbe hinsichtlich innovativer Landwirtschaft“, ist Agrarlandesrätin Verena Dunst erfreut.

Betreut wird das Pilotprojekt „Winzerfalke“ durch das Start-Up „Skyability“ aus Siegendorf, das sich auf den Einsatz von Dronen spezialisiert hat. Ermöglicht wird das Projekt durch Förderungen des Landes Burgenland (Agrarabteilung sowie Natur- und Umweltschutz) und durch Zuschüsse der Stadtgemeinde Rust sowie des Weinbauvereins Rust. Eine wissenschaftliche Begleitung findet sowohl durch die FH-Burgenland wie auch die Universität Wien statt, wobei eng mit dem Natur- und Umweltschutz der Landesregierung (Landesrätin Astrid Eisenkopf) zusammengearbeitet wird. Somit wird die Nachhaltigkeit wie auch die Umweltverträglichkeit des Projektes sichergestellt.

 

 

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