FPÖ Hofer zu Paralympics

Politische Entscheidungen nicht am Rücken behinderter Sportler austragen

Norbert Hofer

3. NR-Präs. Ing Norbert Hofer, FPÖ

Bei den olympischen Spielen handelt es sich um einen friedlichen Wettstreit, der von keinen kriegerischen Auseinandersetzungen oder Krisen gestört werden soll. Davon scheinen sich die Funktionäre des Olympischen Komitees leider Gottes verabschiedet zu haben, moniert der FPÖ-Behindertensprecher und freiheitliche Bundespräsidentschaftskandidat Ing. Norbert Hofer. Bei den nun bald beginnenden Paralympischen Sommerspielen in Rio sind die gesamten Sportlerinnen und Sportler Russlands wegen mutmaßlichen Dopings ausgeschlossen. Dass Doping im Sport immer schon ein großes Problem darstelle, sei nicht neu, dass gedopte Sportler ausgeschlossen würden, ebenso. Wenn aber die gesamte Mannschaft einer Nation ausgeschlossen werde, so scheinen hier ein Überbordwerfen des Olympischen Gedankens und die ständig herbeigeredete Krise mit Russland der wahre Hintergrund zu sein, so Hofer.

Hofer: „Zahlreiche Menschen mit Behinderungen haben sich über Jahre auf dieses Ereignis vorbereitet, trotz ihres Schicksals gekämpft, hart trainiert und müssen nun zur Kenntnis nehmen, dass politische Unstimmigkeiten offensichtlich ein Antreten verhindern.“ Doping sei eine Seuche im Sport, daher solle man jene Sportler ausschließen, bei denen Doping nachgewiesen wurde, aber nicht alle Sportler unter Generalverdacht stellen und a priori vom Wettkampf fernhalten, betont der FPÖ-Behindertensprecher: „Politische Entscheidungen dürfen nicht am Rücken behinderter Sportler ausgetragen werden. Ich hätte mir erwartet, dass es einen österreichischen Schulterschluss gibt, der diese Vorgehensweise als falsch bezeichnet.“

 

 

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