Exporte als Impulse für die burgenländische Wirtschaft

Eisenstadt, 24. 8. 2016 –

Die Exporte der burgenländischen Wirtschaft sind von 2010 bis 2015 um rund ein Drittel gestiegen. Laut Wirtschaftsbarometer erwarten mehr als die Hälfte der burgenländischen Unternehmer in den kommenden Monaten bessere Exportumsätze. Burgenlands Exporteure blicken mit Optimismus in die Zukunft.

wko

 Die Exporte der burgenländischen Wirtschaft haben 2015 mit 2 Milliarden Euro einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. „Wir vom Gremium Außenhandel sehen diesen Erfolg als weiteren Ansporn, um neue Initiativen zu setzen“, so Ing. Alfred Fuchs, Obmann des burgenländischen Außenhandels. Im Vergleich zu den anderen Bundesländern weist das Burgenland die geringste Exportquote auf.

Das Ranking der burgenländischen Exporte führen Maschinen, Kunststoffe, Spinnfasern und Getreide an. Wachstumstendenzen zeigte in den letzten Jahren besonders der Lebensmittelbereich. Ein Trend, der sich fortsetzen wird: Laut dem Wirtschaftsbarometer für das 1. Halbjahr 2016 sind die Erwartungen an die Exportumsätze im Burgenland deutlich optimistischer als in Gesamtösterreich.

Für das Burgenland ist nach wie vor Deutschland der wichtigste Handelspartner. Es zeigt sich aber, dass die Wirtschaftsbeziehungen zu den Nachbarländern Ungarn und Slowakei immer intensiver werden. „Wir möchten uns aber auch abseits der üblichen Warenströme positionieren“, so Alfred Fuchs. „Auch in anderen Ländern sehe ich hohes Entwicklungspotenzial.“ Derzeit weist das Burgenland (noch) die geringste Exportquote aller österreichischen Bundesländer auf.

Nach Schätzungen des Außenhandels gibt es etwa 600 exportorientierte Unternehmen im Burgenland, sie haben ihren Schwerpunkt im Bereich der Produktion. Das Gremium des Außenhandels selbst hatte Ende des Vorjahres 91 aktive Mitglieder und fungiert auch als Drehscheibe für Import und Export.

 

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